Nun ist es genau ein Jahr her, als sich die Medien mit Berichten um die Meldung über den Tod von Steve Jobs überschlugen. Sonderberichte, Dokumentationen und Debatten rund um den Apple-Mitbegruender waren wochenlang zu sehen. Was löste dieses Ereignis bei euch aus?

1. Todestag von Steve Jobs († 05.10.2011) – Ansporn zum eigenen Mut?

Neben einigen anderen Aktionen rief damals die Apple Inc. ein virtuelles Kondolzenzbuch ins Leben, welche bis heute ueber eine Million Einträge enthält.

Stein des Anstosses

Manche rückten neben seiner diktatorischen Art auch die Geschichten mit dem “Verrat” an Steve Wozniak in den Mittelpunkt, andere Menschen nutzten dieses trauriges Ereignis aber auch um sich mit der Lebenseinstellung und dem damit verbundenen Spirit welchen Steve Jobs, und andere vergleichbare Personen aufwiesen, zu beschäftigen und diesen Gründergeist wieder neu zu beleben. Ob dies jemals geklappt hat kann man zwar natürlich nicht sagen, aber eine Rückbesinnung auf den Ursprung der Tech-Szene in der stressigen modernen Welt ist sicherlich nichts falsches gewesen.

Hätte es im Silicon Valley der 70s keine von sich überzeugten und hoch begabten Leute wie die beiden Steves von Apple oder ein gewisser Bill Gates gegeben, wäre unsere heutige Welt womöglich eine komplett andere. Diese Eigenbrötler veränderten unser Leben obwohl sie damals wohl gar nicht wusste, was sie mit ihrer eigenwilligen Garagen-Tüfflterei alles anrichten werden.

Auf geht’s!

So lasst es uns dies doch heutzutage noch einmal versuchen – lasst uns wieder die Welt verändern!
Personen wie Steve Jobs sollten als Vorreiter einer ganzen Bewegung in Erinnerung bleiben – nicht als die Einzigen.

Was habt ihr empfunden?

Was löste dieses Ereignis bei euch damals aus? Habt ihr in eurer Erinnerung auch eine Art Euphorie und Ansporn gespürt etwas bewirken zu wollen oder war euch dieser Hype zu viel oder gar zu unmoralisch, schliesslich wurde mit einem Verstorbenen massig Geld verdient.

Newsletter abonnieren

RSS-Icon Immer auf dem Laufenden bleiben? Dann abonniere unseren RSS-Feed!
  • http://www.blogplus.at/ Safet

    Ich fand den Hype zu unmoralisch und finde auch Artikel wie diesen (obwohl ich hier gerne bin und lese) auch unmoralisch. Lassen wir Ihn Ruhen, lassen wir die anderen mal Arbeiten bevor wir irgendwas Diskutieren und Vergleichen. Er hat die Welt auch nicht an einem Tag verändert und ich finde es schlimm das die Person “Steve Jobs”, der Tote, für Content genutzt wird.

    Sorry – ich wüsste nicht was es bringen würde darüber zu diskutieren, denn wir wissen ja noch nicht einmal was Ihm nachgefolgt ist und was genau folgt, da das Ganze noch zu frisch ist. Es müssen ein paar Jahre vergehen um sich ein Bild zu machen.

    • MGTobias

      Okay, danke fuer deinen kritischen Kommentar. :)

  • http://twitter.com/lowcee89 A Low Cee

    Bin ich hier der einzige der Steve Jobs überhaupt nicht leiden kann? Ich freue mich nicht darüber dass er tot ist, jedoch kotzt mich diese Verherrlichung extrem an, “Personen wie Steve Jobs sollten als Vorreiter einer ganzen Bewegung in Erinnerung bleiben”.

    Klar, iPhone 1 war ne coole Sache, aber langsam muss man auch mal auf dem Teppich bleiben, Steve Jobs war selbst die größte Copy Cat

    • MGTobias

      Es geht hier ja nicht um einzelne Produkte oder Co – es geht um den Geist was in diesen Personen vorhanden war. Darum auch die Referenzen zu Bill Gates oder Steve Wozniak. :)

    • http://macbug.de Takeo

      (Zitat von Picasso) “Good artists copy, great artists steal.’ We have always been shameless about stealing great ideas… ~Steve Jobs – hat er selbst gesagt.

      • MGTobias

        Jop. Der alte Geist blieb halt auch nicht immer ueberall erhalten. :)

    • Leandros99

      Stimme dir voll und ganz zu!

  • JostAusSoest

    Mit Steve Wozniak war Apple noch wirklich innovativ!
    Jobs war vor allem ein cholerischer Marketingmensch.

    Ansonsten: *Jede* Art der Verherrlichung halte ich für dumm!

    • MGTobias

      Die beiden Steves haben sich wunderbar ergänzt – so ein Duo gab es selten. Durch Wozniaks Tech-KnowHow wurden einzigartige Maschinen entwickelt, da hast du vollkommen Recht!

      Ich glaube das es einen schmalen und nuetzlichen Grad zwischen Verherrlichung und Inspiration gibt. Wenn man diesen trifft kann manch Person einem helfen Dinge zu schaffen welche man alleine eventuell nicht geschafft haette.

  • Hartmut Schmidt

    Die Lebenseinstellung und der Gründergeist dieser Personen wird sehr gut im Film “Pirates of Silicon Valley gezeigt. (http://en.wikipedia.org/wiki/Pirates_of_Silicon_Valley)

    • MGTobias

      Jop, allerdings wusste ich nicht ob er sich so nah an das Leben und Wirken von Jobs lehnt, als ob er erwaehnungswuerdig waere. :)

      Super Film!

  • Ahnungslos

    Also ich hatte von Jobs keine Ahnung was das Persönliche betraf. Aber die Einschränkungen an den Geräten mochte ich nie. Nun bin ich dabei das Buch über ihm zu lesen und meine Bild über diesen Menschen wurde genauer. Und einerseits ist er einfach faszinierend und andererseits unausstehlich. Auch wenn hinter Apple auch gutes geplant war und auch sicher entstand, mag ich die entmündigung des Endkundens gar nicht. Ich hätte nun gerne noch ein Buch über Wozni und Gates.

  • Kevin Kleebusch

    Ich bin mal kurz ehrlich. Ich liebe Technik und beschäftige mich recht viel in meiner Freizeit damit. Mit Steve Jobs selber nicht so wirklich. Ich weiß das Apple viel bewegt hat aber mehr auch nicht. Wer mich eher in diese Stimmung versetzte die hier im Artikel aufgegriffen wird war für mich persönlich eher Neil Armstrong. Als dieser dieses Jahr verstorben ist hat sich in mir etwas geregt das mir sagte ich muss etwas erreichen was ich meinen Kindern und Kindeskindern erzählen kann.

    • MGTobias

      Das stimmt natuerlich auch wieder. Wobei ich bei Armstrong sagen muss, dass hierbei eher das ganze Team damals so war, er alleine war ein Rad in der Maschine. Ich freue mich aber, dass ich nicht der einzige bin, der solche Fragen hatte. :)

  • Co0n

    bezüglich der letzten Frage: nichts, der Mann war nichtmal halb so revolutionär für wie ihn die leute halten.
    Er war kein Heiliger, und sein “erster Todestag” ist nichts was man besonders erwähnen bräuchte. Menschen die wirklich was bewegt haben (in der IT Welt) finden hier ja auch keine Erwähnung.

Trackbacks & Pingbacks