Nach dem eher maessigen Xoom (welches zwar das erste Honeycomb Tablet war, aber auch durch einige Bugs “glaenzte”)will Motorola nun offenbar die Jackentaschen erobern, denn nach Angaben von Engadget, kommt ein neues 7-inch Tablet der US-Amerikaner auf uns zu. Das neue Tablet ist offenbar fuer den Geschaeftskunden bestimmt und mit einem Dualcore TI OMAP4 Prozessor ausgestattet (ARM Cortex-A9 mit jeweils 1Ghz). Bei dem Display handelt es sich um einen kapazitiven Multitouchscreen mit einer Aufloesung von 1024×600, wobei als OS Android Gingerbread 2.3 eingesetzt wird. 1GB RAM, 8GB Flashspeicher, eine rueckseitige Kamera mit 8MP (die auf der Vorderseite hat 1,3MP), HDMI-Out und ein austauschbarer Akku, der fuer 5h Laufzeit garantieren soll sind die weiteren Eckdaten dieses Tablets, welches dann Ende des Jahres erhaeltlich sein soll.

moto android enterprise tablet 550x410 7 inch Business Tablet von Motorola geleakt

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  • A682970

    Ein Business Gerät mit nur 5 Stunden Laufzeit? tsts

  • Asdad

    ende jahr ???
    hört mal auf mit solchen ankündigungen
    1. interessiert niemand was in einem 3/4 jahr ist
    2. sieht man ja jetzt schon dass alle hersteller ausser apple nicht fähig sind ein produkt zeitgerecht und in entsprechender qualität auf den markt zu bringen

  • Sergej

    An dem Gerät verstehe ich ja gar nichts. Was an dem Gerät ist “Business”!???!? Es ist doch im Grunde nicht mehr als ein 7″ Android Gerät mit der Smartphone Ausgabe. Gabs das nicht schon mit dem Galaxy Tab? Und was macht 7″ zu “Business”? Die 5 Std. Akkulaufzeit bestimmt nicht. Und eine 8MP Kamera ist in einem Businessgerät irgendwie auch unpassend, oder? Einzig der austauschbare Akku steht hardwareseitig als Indiz für Business. Wobei ja mittlerweile jeder gemerkt hat, das es für Geräte mit nicht-austauschbaren Geräten auch sehr gute, wenn nicht gar bessere, Lösungen gibt. Und jeder merken sollte, das z.b. 10 Std. Akkulaufzeit mit einem fest verbauten Akku immer noch besser als ein 5Std. Akku ist, den man austauschen kann. Da müsste man schon 2 Wechselakkus mitnehmen damit es ein Argument wird. Wobei dann wieder die “Jackentaschentauglichkeit” dahin wäre.

    Oder macht Android das Gerät zum Business Gerät? Was ist an dem Android denn anders als an allen anderen? Und warum sollten BusinessKunden mit einer 1 Jahr alten Ausgabe eines Smartphone OS besser bedient sein als mit einem Tablet OS? Gerade die brauchen doch einen vernünftigen Workflow.

    Das eigentliche traurige ist aber mal wieder die Erkenntnis, das Android zu einer richtigen H*re geworden ist die sich jeder so nimmt, verbiegt und einsetzt wie er will. Wenn Ende des Jahres ein Gerät mit einem ein Jahr alten OS rauskommen soll, das nichtmal in die Kategorie “billiges China Tablet” fällt sondern Business Ansprüche stellt, dann ist das im Hinblick auf die Fragmentierung schon bezeichnend. Der Zug scheint allmählich abgefahren und nicht mehr aufzuhalten zu sein. Dadurch verliert Android immer mehr jegliche Attraktivität und es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis es einfach “nur” noch das Massen OS für den Smartphone-Einsteigermarkt ist. Zwar bleibt es eindeutig Marktführer, aber für Entwickler maximal als Hobby tauglich.

    • Lokot

      5 Stunden Akkulaufzeit bei Videostreaming über W-Lan. Bitte genauer lesen!

      Das Android eine kleine H*re des Smartphone Markts ist, ist garnicht so falsch, aber auch nicht ganz so richtig. Von den China-Tablets jetzt abgesehen hat fast jedes Smartphone/Tablet mit Android seine eigenen Vorteile und Veränderung Herstellerseits (z.b. Android HTC Sense). So findet man für jeden Geschmack etwas und behält trotzdem den Android Grundkern. So gesehen ist Android garnicht so mies – und ich vermute dass bei diesem Tablet auch mit “Business” gemeint ist, ich erwarte da hauseigene Apps und Widgets die das ganze zum “Business”-Gerät macht.

      Im übrigen ist mit HoneyComb höchstwarscheinlich die Zeit der prostitution von Android vorbei, denn Google gibt einige Codes nicht her um sowas zu verhindern.

    • http://twitter.com/Ben_Voigt Benjamin Voigt

      Was das Ding zum Business-Gerät macht?

      Außer dem Stylus zum Unterschreiben in Formularen, dem Microsoft Proxy Client, der hauseigenen Verschlüsselung, der Business-Software-Integration, der Versiegelung nach IP54 – also Standard für Industrieanlagen -, der Handgelenkschlaufe, dem Slot für optionale Peripheriegeräte und der zum Einscannen für Barcodes optimierten Kamera fällt mir jetzt nichts ein.

      Das Teilchen scheint mir weniger Business für Mr. Wichtig “ich muss vorgestern schon die Mail von morgen bekommen haben” zu sein, als mehr das nette kleine Basisgerät, welches ich für meine Vertreter und Lagerarbeiter anpassen kann – ähnlich wie die alten HP Handhelds auf WinCE-Basis.

      Oder anders gesagt, das Ding scheint für den vertikalen Markt gedacht zu sein und nicht für den Mediamarkt. ;)

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