Ein 13.3-inch Laptop fuer ca. 80 Euro? Was sich erst einmal wie ein feiner Clickbait anhoert, ist zumindest in Shenzhen schon Realitaet. Zur Zeit findet die HKTDC Electronic Fair in Hongkong statt und unser alter Kollege Charbax nimmt dort gerade den Showfloor volley. Nach Shenzhen sind es nur etwa 60 Minuten mit dem Auto und von daher sind natuerlich auch massig lokale Aussteller vor Ort.

$89 Laptop mit ARM Cortex-A9 und Android Ice Cream Sandwich im Hands On

Der verbaute VIA WM8550 ist ein 1Ghz Singlecore Cortex-A9, dem 1GB RAM zur Seite stehen. Mit Android Ice Cream Sandwich ist leider wieder ein OS vorinstalliert, welches ich mir so gar nicht auf einem Laptop geben kann. Warum man hier nicht ein Ubuntu vorinstalliert bleibt mir ein Raetsel.

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  • MGTobias

    Da muss ich dir echt zustimmen – warum kein vollwertiges Linux?
    Android schoen und gut – fuer manche das beste mobile OS jedoch hat es fuer mich auf Laptops mehr Nachteile als Vorteile.

    Vor allem bei der “schwachen” Performance Brust.

    • Quiltifant

      Klar, schwache Performance aber ein “vollwertiges” Linux muss es sein.

      • MGTobias

        Jap, es ist ressourcenschonender als ein Android :)

        • Quiltifant

          Genau. Ein vollwertiges Linux ist ressourcenschonender als ein Betriebssystem, das extra für mobile Geräte mit schwacher Hardware entwickelt wurde.

          Keine Ahnung zu haben ist ja nicht schlimm, aber dann immer noch die Klappe aufzureißen…

          • MGTobias

            Leider muss ich dich enttäuschen. Gewisse Linuxe laufen mit grafischer Oberflaeche auf 32MB RAM – Androids brauchen ja heutzutage 2GB. :)

  • Jacob Seifert

    Warum kein Ubuntu?

    Einfach: Ubuntu wurde bisher noch nicht auf die ARM Plattform portiert.

    Man braucht also Arch Linux oder Debian und selbst da gehen beide mit Einschränkungen daher. Bei Android gibt es derart keine, daher kann ich die Entscheidung für Android gut nachvollziehen.

    • http://www.mobilegeeks.de/ Sascha Pallenberg

      das sieht Ubuntu aber anders: http://www.ubuntu.com/download/arm

      • Jacob Seifert

        Oh, da habe ich zu schnell geschossen. Habe mich nur auf meine Erfahrungen mit dem Raspberry Pi verlassen. Jedenfalls stößt man softwareseitig bei Linux on ARM schnell an die Grenzen.

        Schönen Tag
        - geschrieben von meinem Nexus 7, ohne vollwertiges Linux ;)

        • http://blog.gonline.at Georg S.

          Du darfst nicht vom Raspberry Pi einfach auch Linux in ARM Schließen.
          Ein 1GHz Cortex A9 mit 1GB Ram hat etwas mehr Leistung als der RasPi mit nur 256MB Ram und ARMv6. Für den Server Einsatz habe ich bisher noch keine Software vermisst und auch das Ubuntu ChRoot auf meinem HP Touchpad bietet alle Essenzielle Software.

    • http://www.mobilegeeks.de/ Sascha Pallenberg

      Lass mich noch anmerken, dass 12.04 auf meinem Odroid-X wunderbar laeuft.

    • http://twitter.com/Ben_Voigt Benjamin Voigt

      Das Hercules eCafe gab es schon als ARM8-Variante mit einer nativen Ubuntu 10.04-Portierung. Problem damals war das mangelnde Software-Angebote für den Prozessor.

  • http://www.appdated.de/ Moritz Kloft

    Den Preis bekommt man aber auch nur bei einer Bestellung von 1000 Stück, daher für den Endkunden sieht es wieder anders aus!

  • Florian Wendel

    Und wieder eine Verschwendung von seltenen Erden… :-(

    • Ingens

      Ich hab auch immer so meine Problemchen damit, wenn Zeug direkt für die Mülltonne produziert wird, aber ich denke mal für Länder in denen die Menschen kein Geld haben geht zumindest der Lappi.

      • Quiltifant

        Richtig. Solche Geräte sind eher für die Dritte Welt bzw. Schwellenländer gedacht. Dass ausgerechnet von Mitteleuropäern der Vorwurf der Verschwendung kommt, das ist an Borniertheit kaum noch zu überbieten. Wenn der Rest der Welt derart viele Rohstoffe verbrauchen würde wie wir, dann sähe es ganz trübe für den Planeten aus.

    • Wastl

      etwas OT: so selten sind seltene Erden gar nicht
      Die werden nur durch ein gewisses Land – das sich durch jahrelange Dumpingpreise ein Quasi-Monopol gesichert hat – außerhalb des Landes selten gemacht, um die industrielle Produktion sowie Know-how ins eigene Land zu holen.

  • Commander Cliff Allister McLan

    Jetzt mal im Ernst! Zählen diese Geräte nicht alle schon zum Produktionsdatum zur Kategorie Umweltverschmutzung? Als Entwicklungshilfeprojekt taugen die Geräte aber möglicherweise etwas? Wenn man jetzt ein Akku mit Solarpanel zum Aufladen anbieten würde zum Setpreis von 150 Dollar, würde es schon fast wieder passen.

  • http://blog.gonline.at Georg S.

    Das ganze mit der Doppelten Akku Kapazität und Ubuntu für 150€ also ca. 200€ und wenn dann noch etwas Spielraum im Budget vorhanden ist ein Dualcore SoC mit 1-2GB RAM würde ich mir wohl kaufen aber mit Android und nur 4h Akkulaufzeit ist das eher weniger interessant.

  • http://www.facebook.com/stuerhoermer Peter Marder

    Also ganz ehrlich?
    Zu nem Preis von 100-150€ würde ich da wohl echt zugreifen. Wäre ein nettes großes Spielzeug mit den ganzen Apps und wenn was schief gehen würde wäre der Verlust nicht so hoch wie bei anderen Geräten.

    Wäre wohl auch das richtige Gerät für meinen Junior um seine ersten Schritte mit so etwas zu machen, auch wenn es kein WINx-Laptop ist.

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