Der taiwanische Hersteller Acer legt seine Aspire-Serie in diesen Tagen neu auf und bietet mit dem Acer Aspire 3750G ab sofort auch wieder ein 13,3-Zoll-Subnotebook an, das wohl die Nachfolge des Aspire 3810 antreten soll. Es gibt in Sachen Hardware ein Update auf die neuen Intel Core i3 und i5 Prozessoren der “Sandy Bridge”-Reihe, die mit Taktraten von 2,1 oder 2,3 GHz aufwarten und jeweils mit der integrierten Intel HD Graphics 3000 Grafiklösung daher kommen.
Acer verbaut ein spiegelndes 13,3-Zoll-Display mit 1366×768 Pixeln zusammen mit 4 GB DDR3-RAM, einer 500 GB-Festplatte und sogar einem DVD-Brenner. Hinzu kommen eine HD-Webcam, N-WLAN, Gigabit-Ethernet, 5-in-1-Kartenleser, VGA- und HDMI-Anschlüsse, zwei USB-2.0- und ein USB-3.0-Port sowie die typsischen Audio-Anschlüsse. Bei dem 2,1 Kilogramm schweren Gerät wird ein 6-Zellen-Akku verbaut, der laut Datenblatt eine Laufzeit von fünf Stunden zulässt. Im Test der Kollegen vom NotebookJournal erreichte das System im WLAN-Betrieb beim Surfen und bei Office-Tätigkeiten über 6 Stunden Laufzeit.
In Sachen Verarbeitung hat Acer beim 3750G offenbar gegenüber dem enttäuschenden 3810 offenbar kaum dazugelernt. Die Tester kritisieren unter anderem eine durchschnittliche Gehäusestabilität, wacklige Display-Scharniere und eine klapprige Tastatur – alles Kritikpunkte, die auch schon bei der vorangegangenen Gerätegeneration so manchen Kunden bitter enttäuschten. Hinzu kommt, dass das Display mit seiner durchschnittlichen Leuchtstärke von nur 155 Candela und der spiegelnden Oberfläche keineswegs für den Außeneinsatz geeignet ist. Einmal mehr ist Acer mit dem Aspire 3750 also zwar ein auf den ersten Blick günstiges 13,3-Zoll-Notebook mit guter Ausstattung gelungen, das auf den zweiten Blick trotz des Einstiegspreises von gerade einmal 600 Euro dann nur unterdurchschnittliche Qualität liefert.
Hier geht’s zum vollständigen Test des Acer Aspire 3750G bei NotebookJournal
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