Google schafft die Penalties ab, Eyeo beschafft sich endlich einen PR-Profi, ich
werde philosophisch-netzpolitisch-gesellschaftskritisch und kaufe mir mein
eigenes Adblock-Projekt, affilinet darf sich erklaeren, den Verbraucherzentralen steht Arbeit ins Haus, Cat-Content – Adblock Plus, dritter Teil!

Adblock Plus Finale – Tacheles, Reaktionen, weitere Ergebnisse

TL;DR: Adblock Plus User werden nicht nur als Druckmittel gegenueber den Verlagen und Werbenetzwerken genutzt, sie wurden auch ueber Jahre mit dem Totschlagargument “Open Source” bei der Stange gehalten. Eyeo GmbH Geschaeftsfuehrer Till Faida hat seit min. 2011 mit gefaketen Useraccounts fuer Adblock Plus “berichtet”, wobei ihm offenbar seine Erfahrungen waehrend seiner “Ausbildung” beim Werbemail-Spammer eCircle zugutekamen. Adblock Plus hat sich in der Vergangenheit als derart starker Gatekeeper im Netz etabliert, dass die Eyeo GmbH sich das ultimative Tool geschaffen hat, um bei Publishern und Werbetreibenden abzukassieren, sich aber auch fuer Firmen wie Google unentbehrlich zu machen!

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Adblockgate Artikel in der Uebersicht:

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Ich habe mich in den letzten Tagen durch mehrere Dutzend Blog-Postings und Nachrichten-Artikel sowie hunderte von Kommentaren gewuehlt und stelle deshalb vorneweg mehrere Dinge nochmals klar:
Klar und deutlich: es gibt Dutzende andere, offenbar mindestens genauso zuverlaessig arbeitende Adblocker wie z.B. Adblock, Adblock Edge, AdMuncher usw., zusaetzliche Add-Ons wie NoScript oder Ghostery, sowie optionale Browser-Einstellungen wie z.B. Click-to-Play. Es ist mir voellig egal, ob ihr einen Adblocker oder ein anderes der genannten Tools einsetzt. Es sollte nur nicht Adblock Plus sein!
Und selbst wenn ihr ganz persoenlich weiter Adblock Plus benutzen wollt, ist mir auch das egal – darueber schreiben darf ich trotzdem.

Meine Recherchen betreffen ausschliesslich Adblock Plus (ABP), die Eyeo GmbH und ihre
Geschaeftsfuehrer sowie die Kooperationen und Agreements der Eigentuemer und Investoren mit anderen Firmen – Verbindungen, die man so nicht vermutet hat. Mit anderen Adblockern habe ich mich nicht beschaeftigt und sehe im Moment auch keinen Grund, das noch zu tun.

Wenn ich so ein geldgeiler Werbe-Sack waere, wie mir jetzt von den Verantwortlichen der Eyeo GmbH und verschiedenen Kommentatoren unterstellt wird, wuerde ich auf meiner eigenen Internetseite aktiv gegen Benutzer von Adblock Plus vorgehen und diese z.B. aussperren. Hierfuer gibt es ja mittlerweile mindestens ebenso viele Lösungen wie es Adblocker gibt. Oder ich haette die Fuesse einfach still gehalten, mich mit zwei kleinen unaufdringlichen Werbebloecken in die Acceptable Ads eintragen lassen und die Kohle auch noch mitgenommen.
Besser noch: ich wuerde dann so viel Geld wie moeglich in die Hand nehmen, alles in den zweit-, dritt oder viertgroessten Adblocker investieren, oder einfach Adblock Plus forken. Das Ding dann bei XXXXXXXX Youtube-Abonnenten und Lesern, deren Lesern und wiederum deren Lesern anpreisen und es Adblock Plus einfach nachmachen. Denn die Verdienstmoeglichkeiten, siehe weiter unten, sind gigantisch!

Zum No. 1 Einwand “Aber die Acceptable Ads kann man doch ganz einfach deaktivieren!”: Ja, kann man, habe ich immer ausdruecklich betont. Macht aber kaum einer, wie auch der Geschaeftsfuehrer Wladimir Palant erfreut feststellte, “People are lazy”. Und auch wenn die Acceptable Ads deaktiviertsind, ist man immer noch ein Teil der 50-Millionen-Benutzer-Masse, die Adblock Plus und die dahinterstehenden Investoren nun in den Werbemarkt druecken, damit dieselben Leute wie zuvor (noch mehr) Geld mit Werbung verdienen koennen. Linke Tasche, rechte Tasche.

Adblock Plus geht mit der gesamten Anzahl an Benutzern hausieren, ob das Haekchen nun gesetzt ist oder nicht.
Anders formuliert: auch wer die Acceptable Ads nicht zulaesst, gehoert immer noch zu denen, die nicht durch die Konkurrenten von Adblock Plus erreicht werden koennen. Mit Konkurrenten sind keine anderen Adblocker gemeint. Die Konkurrenten von Adblock Plus sind andere Werbeanbieter, nicht andere Adblocker. “Gute” und “boese” Werbeanbieter, voellig egal, Adblock Plus blendet alle Konkurrenten aus. Und jetzt verabschiedet euch eine Sekunde vollstaendig von dem Gedanken, dass Adblock Plus ein Werbeausblender ist – es geht hier darum, dass Adblock Plus auch ein Werbeeinblender ist. Ein Werbeanbieter. Einer, der gleichzeitig gute und schlechte, grosse und kleine, auffaellige und unauffaellige, blinkende und stille, fiese und schoene, langweilige und spannende, fade und lustige Anzeigen von anderen – vielleicht durchaus laengst entwicklungsbereiten – Werbeanbietern willkuerlich ausblenden kann und dies auch tut.
Flash-, Bilder- und Text-Werbung, voellig egal – wer nicht mit Adblock Plus zusammenarbeitet, wer nicht nach deren Pfeife tanzt, aus welchen Gruenden auch immer, wird ausgeblendet.

Wer zur Zusammenarbeit bereit ist, wird eingeblendet, muss aber eventuell dafuer bezahlen. Das ist nicht gut.

So findet eben keine Entwicklung statt, auch wenn Adblock Plus das so anpreist. Unter Zwang kann sich niemals etwas entfalten, das weiss jeder Depp.
Diese Macht von Adblock Plus muss man im Auge behalten, so wie jede andere Macht. Wenn ein Unternehmen so viel kontrollieren kann, dann muss man dieses Unternehmen kontrollieren, mit Argusaugen. Und diese oeffentliche Kontrolle fand bisher nicht statt, hier haben alle versagt. Deshalb erzeugt der ganze Scheiss hier so einen Hype, weil sich das Saubermann-Image als eine totale Luftnummer entpuppt hat!

So. Einfacher kann ich es nicht erklaeren.

Weiter gehts. Ja: auf jeder Seite von mobilegeeks.de gibt es Werbeanzeigen. Jede Menge. Manchmal 3, manchmal 5 oder 8 oder 15 oder 20 oder zweihundertsechsundzwanzigtausend. Diese Redaktion finanziert sich durch Werbung, nur durch Werbung. Stellt euch vor, vielleicht sogar durch Werbung, an denen ueber drei Ecken einer der Investoren von Adblock Plus mitverdient, ich weiss es nicht. Besuche unserer Autoren bei internationalen Messen und Veranstaltungen werden in regelmaessigen Abstaenden von Sponsoren ermoeglicht. Dies haben wir seit dem Start von MobileGeeks.de immer transparent veroeffentlicht http://www.mobilegeeks.de/sponsoren/ – so viel zum Thema Transparenz.

Es ist sehr erbaermlich, mir und somit jedem werbefinanzierten Medium auf dieser Welt die Neutralitaet und Befugnis abzusprechen, sich mit Adblock Plus und den dahinter stehenden Seilschaften zu beschaeftigen. Dies wuerde zwangslaeufig dazu fuehren, dass nahezu die gesamte internationale Presse, 90% aller dort beschaeftigten Journalisten und tausende von Blogs und Foren als unmittelbar “Betroffene” nicht mehr ueber dieses Unternehmen und die beteiligten Personen berichten duerften. Mit dem Argument aus der Nummer rauszukommen klappt nicht. Nicht mehr.

Es mag fuer vom “serioesen Journalismus” verwoehnte Leser zudem ungewoehnlich sein, dass hier einzelne Personen klipp und klar beim Namen genannt werden – “das ist doch Bild-Zeitungs-Niveau”.
Nein, ist es nicht. Wir reden hier ueber erwachsene Maenner, die seit Jahren keine Gelegenheit auslassen, ihre “Message” und ihre Erfolgsgeschichte ueber Pressemitteilungen oder auf irgendwelchen Events in der Oeffentlichkeit zu verbreiten. Das sind, selbstbestimmt, oeffentliche Personen mit einem nicht unerheblichen Einfluss auf das oeffentliche Leben – denn genau dort ist das Internet in seiner jetzigen nun einmal oft werbefinanzierten Form laengst angekommen #neuland.

Wenn nun z.B. ein Till Faida oeffentlich immer und immer wieder ein Umdenken von allen
werbefinanzierten Internetseiten auf der ganzen Welt einfordert, dann darf man sich diese Person ruhig ein bisschen genauer anschauen und sich fragen, warum der Mann das will. Eine mal schnell aus dem Boden gestampfte GmbH gibt da zur oeffentlichen Meinungsfindung nicht viel her und bildet oft nur eine schoene Huelle mit Firmenlogo, Logo auf dem T-Shirt, schicken Bueros mit Plexiglas-Namensschildchen und dem mittlerweile tausendfach durchexerzierten Start-Up-Image.
Meine bisher erschienen und vermutlich auch dieser Artikel zu Adblock Plus sind lang und
unuebersichtlich. Dies ist ein aergerlicher Nebeneffekt, wenn sich eine einzelne Person mit mehreren Personen und Unternehmen sowie ihren langjaehrigen Beziehungen zueinander beschaeftigen muss.
Mit Personen, die in diesem speziellen Fall alles dafuer tun, dass ihre Verbindungen untereinander nicht an die grosse Glocke gehangen werden. Die Existenz von mindestens einem halben Dutzend(!) gefaelschter Online-Identitaeten macht es nicht einfacher. Das ist so gewollt – Tarnen und Taeuschen sind im Marketing der Eyeo GmbH offenbar Schema, Routine, alltaegliche Praxis und nicht einfach nur kleine Fehlerchen, die man bedauerlicherweise gemacht hat.

Es gibt mittlerweile im Netz hervorragende Zusammenfassungen der zurueckliegenden Recherche, in denen z.T. sehr fundiert alle Hintergruende und Beteiligten, darunter auch ich, kritisch hinterfragt
werden.
Ein paar Minuten reichen, um sich einen aktuellen ueberblick zu verschaffen:

 

Dann kann man weiterlesen, oder man laesst es. Alles ist bisher mit einem Link oder einem Screenshot dokumentiert, Herr Krohne von YieldKit kann euch das sicher bestaetigen. Es gibt offensichtliche Ergebnisse und mindestens ebenso viele noch nicht abschliessend geklaerte Schlussfolgerungen und Fragen, die nur durch Adblock Plus, die Unternehmen Eyeo, YieldKit, TS Ventures, (nun auch) affilinet und auch Google, sowie die Personen Till Faida, Wladimir Palant, Tim Schumacher, Ulrich Priessner, Oliver Krohne und Co. beantwortet werden koennten.

Die genannten Personen und Unternehmen haben sich anscheinend darauf geeinigt, in der altbewaehrten Salami-Taktik immer nur das zuzugeben oder abzustreiten, was gerade unvermeidbar auf dem Tisch liegt (ein Grund auch, warum ich die Recherche auf 3 Teile aufgesplittet habe, denn mir war klar, dass man die Verantwortlichen mit immer neuen Ergebnissen aus der Reserve locken musste, was sie mit ihren hektischen Pressemitteilungen eindrucksvoll bestaetigten). Zumindest versucht man es, ich lege dann manchmal nach. Gegenueber der angeblich so wichtigen und ernstgenommenen “Community”, gegenueber dem traurigen Rest, der davon noch uebrig geblieben ist und gegenueber jedem einzelnen Benutzer von Adblock Plus ist das angesichts der an sich gerissenen Doppelrolle eine Frechheit.

Bei der Gelegenheit: gibt es in der Branche eigentlich auch Whistleblower? Hat irgendjemand in der Zwischenzeit eigene Recherchen angestellt? Meine Mail-Adresse habt ihr ja, die Kollegen von der PC Welt suchen auch:

http://www.pcwelt.de/news/Hat_Ihnen_Adblock_Plus_ein_Angebot_gemacht_-
Aufruf-8007435.html

Ich hatte zwischendurch die Idee, mich zukuenftig aus Gruenden der Uebersichtlichkeit nur noch an den Pressemeldungen der Eyeo GmbH zu orientieren und meine Texte aehnlich zu verfassen. Das saehe dann ungefaehr so aus:

https://adblockplus.org/blog/pallengate-warum-sascha-pallenberg-bewusst-luegt

Eyeo: “Herr Pallenberg erreicht laut Wikipedia mit mobilegeeks einen Umsatz von jaehrlich rund 350.000 US-Dollar. Gaebe es Adblock Plus nicht, koennten die Einnahmen deutlich hoeher liegen, denn gerade Pallenbergs Webseite wird von technisch versierten Besuchern genutzt, die ueblicherweise zu mehr als 50 % Adblocker einsetzen.”

-> Ich: Die Eyeo GmbH erzielt mit Adblock Plus und den dort geschalteten Werbeanzeigen mir nicht bekannte Umsaetze, die leider nicht auf Wikipedia veroeffentlicht werden. Gaebe es die hinter der Eyeo GmbH stehenden Investoren aus der Werbewirtschaft nicht, waere Adblock Plus im Jahr 2010 vermutlich sang- und klanglos von der Bildflaeche verschwunden. Adblock Plus wird ueblicherweise von Benutzern eingesetzt, die auf mir unbekannten Webseiten schlimme Erfahrungen mit nicht mehr schliessbaren Popups, Popundern, Layern und grell blinkenden, augenkrebsverursachenden Bannern gemacht haben.

Eyeo: Uns tut es leid, dass mobilegeeks Einnahmeausfaelle hat, weil Nutzer sich entscheiden, sich mit Adblock Plus vor aufdringlicher Werbung und Spionage-Software zu schuetzen. Dass Herr Pallenberg in seiner Wut aber Luegen in die Welt setzt, um Adblock Plus zu schaden, dafuer haben wir kein Verstaendnis.

-> Ich: Mir tut es leid, das die Eyeo GmbH Einnahmeausfaelle befuerchtet, weil sich nun mehr Menschen mit der angeblich unaufdringlichen Werbung und den dahinter stehenden
Investoren beschaeftigen. Die Leser von MobileGeeks haben sich dazu entschieden, weiterhin echte Inhalte statt gefakte Testberichte zu lesen sich u.a. ueber Software zu informieren, die nicht das ist, was sie vorgibt zu sein. Dass Herr Faida und seine Mitarbeiter aus reiner Erfolgssucht seit spaetestens August 2010 ein komplexes Luegengebilde aus gefaelschten Identitaeten, Spam-Kommentaren und irrefuehrenden Internetseiten in die Welt setzen, dafuer habe ich kein Verstaendnis!

Blablabla … Ping-Pong liegt mir nicht, ich werde auch mit diesem Werbe-und Pressemeldungs-Slang nicht warm.
Ich werde in diesem dritten Teil also nicht auf jedes kleine zwischenzeitlich erschienene Dementi oder Interview von Till Faida, Oliver Krohne, Wladimir Palant oder wemauchimmer eingehen.Die o. hinterlegte Linkliste fuehrt zu weiteren Seiten. Ich weiss, dass momentan im Hintergrund die geballte Marketing- und Reputations-Armada versucht, alle Register zu ziehen und jedes noch so kleine Blog
aufgefordert wird, die entsprechenden Pressemeldungen der Eyeo GmbH zu veroeffentlichen:

Hallo xxxx

ich habe gerade Deinen Artikel über Adblock Plus gelesen, leider entspricht dabei vieles nicht der Wahrheit. Sascha Pallenberg hat ganz geziehlt Falschinformationen verbreitet, das haben wir hier alles detailliert aufgelistet: www.tiny.cc/abplus

Ich finde, Ihr solltet diese Informationen euren Lesern nicht vorenthalten.
Bei Fragen kannst Du mich jederzeit erreichen!

Gruß

Ben

 

Macht ruhig weiter, Jungs.
Apropos Marketing-Armada: Ist eigentlich Ben Williams von “doo”
http://www.linkedin.com/in/benpwilliams mittlerweile gut bei Eyeo angekommen? Wie hat es Eyeo bloss geschafft, den PR-Manager eines Unternehmens zu verpflichten, das erst kuerzlich zig Millionen Euro Investoren-Gelder eingesammelt hat? Fuer Luft und Liebe arbeitet der auch nicht, es scheint also im Bereich “Public Relations” sehr zu brennen. Bestens, ich freue mich, ich arbeite ja schon immer gerne mit Profis.

Die entsprechenden Angebote zu einer Live-Diskussion liegen ja seit Tagen auf dem
Tisch und wurden bisher von Eyeo vehement abgelehnt, vielleicht aendert sich das ja nun.
Soviel sei gesagt: Ich bleibe bei jedem einzelnen Vorwurf und lege nach!

Ganz ehrlich? Ich frage mich langsam wirklich, Herr Faida, wie man sich als erwachsener Mensch gegenueber der Presse so zum Affen machen kann und ob Kaltschnaeuzigkeit und Dreistigkeit die wichtigsten Kriterien fuer Menschen in Ihrer Position sind. Muss Ben P. Williams vielleicht ran, weil jeder vernuenftige Journalist in Zukunft jeden ihrer Saetze doppelt und dreifach ueberpruefen wird? Bleiben wir also vorerst bei Till Faida.

Faida, die gespaltene Persoenlichkeit

Till Faida hat sich kurz nach meiner letzten Recherche zu einem vorschnellen Statement gegenueber der NZZ hinreissen lassen http://www.nzz.ch/aktuell/digital/adblock-plus-till-faida-saschapallenberg-1.18108816 . Angesprochen auf die von mir aufgedeckte Zweit-Identitaet ” Cthuliox ” alias “Rutger van Dijk” erwiderte Faida:

Cthuliox und Rutger van Dijk kenne ich nicht. Wir haben aber einige Fehler gemacht, indem wir oder freiwillige Unterstuetzer von uns ihre Verbindung in Blogbeitraegen zu uns nicht immer deutlich gemacht haben.

Leugnen, Ablenken, Demut – Marketing, erstes Semester. Till Faida will uns und der versammelten Presse also folgendes weismachen: Eine unkoordinierte Horde von “freiwilligen Unterstuetzern” betaetigt sich seit mindestens April 2011 bis einschliesslich Juni 2013 als Gast-Autoren auf fremden Blogs, die Zitat “sowieso so gut wie keine Besucher” haben.
Dabei benutzen alle “freiwilligen Unterstuetzer”, also bisher namentlich die virtuellen Gestalten Rutger van Dijk, Simon Miller, Askan, Tom (Dave) und Patrice (Neuer), den gleichen Text und verlinken immer auf die von Till Faida extra angelegte Fake-Domain chrome-plugins.org? Und zwar bei:

· http://zaunch.blogspot.de/2011/06/blocking-ads-in-google-chrome.html
· http://www.cravingtech.com/adblock-vs-adblock-plus-google-chrome-extensions.html
· http://www.besttechie.com/2011/07/21/how-to-customize-adblock-plus-for-chrome/
· http://www.lostintechnology.com/browsers/3-privacy-plugins-for-chrome/
· http://techlikes.com/2011/06/25/four-must-have-chrome-extension-for-facebook.html
· http://digitizor.com/2011/06/27/disable-tracking-google-chrome/
· http://www-jauhari-net/how-to-block-ads-on-google-chrome (Achtung, Malware)
· http://www.neotroid.com/utilidades/3-plugins-de-privacidad-para-google-chrome.neo
· http://www.avinashtech.com/block-youtube-video-ads-chrome/
· http://www.callingallgeeks.org/how-to-block-advertisements-in-google-chrome-browser/
· http://www.techgainer.com/3-best-google-chrome-plugins/
· http://www.webadvices.com/2013/05/google-chrome-privacy-security-extensions.html
· http://www.techbuzzonline.com/adblock-plus-blocks-facebook-annoyances/
· http://www.techsling.com/2013/05/blocking-ads-and-games-you-might-like-on-facebook/
· http://techtrickz.com/browser-tips/how-to-easily-remove-eu-cookie-notifications/
· http://www.tipsotricks.com/2011/06/chrome-ads-blocking-plugins-compared.html
· http://thednetworks.com/2013/06/20/how-to-get-rid-of-youtube-ads-in-2-simple-steps/
· http://www.thetechlabz.com/latest/how-to-block-etag-cookies-in-chrome/
· http://www.tech2date.com/facebook-privacy-how-to-block-facebook-like-buttons.html
· http://techhamlet.com/2011/06/customizing-adblock-plus-for-chrome/
· http://techpatio.com/2011/software/browsers/review-adblocker-google-chrome
· http://www.thepirado.com/2011/04/adblock-plus-for-chrome-for-trouble.html
· http://techhamlet.com/2011/06/customizing-adblock-plus-for-chrome/
· http://www.troublefixers.com/most-effective-extension-to-block-ads-in-google-chrome/
· http://techie-buzz.com/internet-tools/blocking-ads-in-google-chrome.html
· http://techpp.com/2011/06/16/how-to-disable-facebook-like-buttons-in-chrome/
· http://tinyhacker.com/hacks/twelve-must-have-google-chrome-plugins/
· …
(und vermutlich dutzenden weiteren Seiten, ich hatte keine Lust weitere Domains mit dem
Anfangsbuchstaben “t” zu suchen) handelt es sich um Seiten, die sowieso so gut wie keine Besucher haben?

Ganz ehrlich, Till, “freiwillige Unterstuetzer”? Wow, das ist so beeindruckend.
Die bereits im zweiten Teil geposteten Seiten mit Adblock Plus Lobeshymnen sind uebrigens alle noch abrufbar. Muesste man die Beitraege nicht allesamt auf die Blacklist/Easylist setzen? Immerhin handelt es sich bei all diesen Einzelseiten per Definition um schlechte, aufdringliche, inakzeptable Werbung – und von der will Adblock Plus doch das Internet befreien, oder nicht? Wieso wird da niemand taetig?

15 Monate ABP Ghostery Marketing Twitter Adblock Plus Finale   Tacheles, Reaktionen, weitere Ergebnisse15 Monate alt, aber fuers Marketing laesst es sich gut verwenden. Merkt doch keiner.

ABP Facebook of course not Adblock Plus Finale   Tacheles, Reaktionen, weitere Ergebnisse

“Of course not!” – immer noch ein Highlight in der Screenshot-Galerie.

Eine Seite habe ich noch. Wer hat eigentlich den so verblueffend aehnlich gestalteten Artikel im botfrei-Blog https://twitter.com/botfrei/status/335121423225999360 verfasst (vorgestellt wird die Version ohne Acceptable Ads)? Ihr nicht, oder? Oder doch? Nein, oder? Merkt ihr was? Selbst wenn eine eigentlich vertrauenswuerdige Quelle ueber Adblock Plus berichtet, muss man fortan immer an der Glaubwuerdigkeit zweifeln. Hat die Eyeo GmbH das selbst geschrieben oder meint der Verfasser das ernst? Ist das echt?

Mit solchen Fake-Postings richten Adblock Plus, ihre Geschaeftsfuehrer und “freiwilligen Unterstuetzer” einen unermesslichen Schaden an, weil das Vertrauen von jedem
untergraben wird, der einfach nur ein paar echte Infos, eine echte Meinung oder einen echten Testbericht sucht. Wegen solchen Marketing-Fuzzis beschaeftigt Amazon ganze Abteilungen mit dutzenden von Mitarbeitern, die gefaelschte Kundenrezensionen erkennen und entfernen sollen.

“Machen doch alle!” Ne, Leute, wenn man Vertrauen in sein eigenes Produkt haette, muesste man nicht zu solchen Mitteln greifen.

Warum nicht Geld fuer Adblock Plus verlangen?

Ach ja, das Vertrauen in das eigene Produkt, in die eigene Leistung.
Benutzer von Adblock Plus, so lautet das Mantra, sind durchaus bereit, fuer qualitativ hochwertigen Content zu bezahlen. Sie erkennen den “Wert” eines guten Produkts, eines Textes, eines Videos – dann doch auch den einer Software, oder nicht? Wieso bietet die Eyeo GmbH Adblock Plus nicht kostenpflichtig an, wenn man unbedingt damit Geld verdienen moechte? Wieso dieser laestige Umweg ueber die “Acceptable Ads”?
Wir reden ja ueber Open Source, also liessen sich bestenfalls Premium-Dienstleistungen rund um Adblock Plus zu Geld machen. Gegen eine Jahresgebuehr von 1 Euro (8,3 Cent pro Monat) Full-Service in allen Fragen, stuendliche Easylist-Updates garantiert, keine Whitelist und die Gewissheit, voellig werbefrei das Internet zu geniessen. Und jeder Benutzer wuesste, dass diese wunderbare Arbeit honoriert wird, dass man euch etwas Gutes tut!

Bei 50 Millionen taeglichen Benutzern macht das 50 Millionen Euro pro Jahr, Jungs, ihr waeret stinkreich. Selbst wenn dreiviertel der vielleicht dann doch nicht so spendierfreudigen Benutzer das Weite suchen wuerden, bleiben immer noch 12,5 Millionen. Traut man sich nicht? Oder traut man seinen bisher so treuen Benutzern nicht? Wuerden die vielleicht doch zur weiterhin kostenlosen Konkurrenz wechseln und der Marktanteil wuerde sinken? Ist das zu viel unternehmerisches Risiko? Ist die Idee vielleicht “Plan B”?
8 Cent pro Monat, das waere doch wirklich fair – und wir reden doch hier ueber die angeblich so spendierbereiten Benutzer, denen zukuenftig auf den Verlagsseiten von spiegel.de und zeit.de ein Spenden-Button fuer die gelesenen Artikel angezeigt werden koennte. Ist diese Jahres-Abo Loesung fuer Adblock Plus einfach kein passendes “Bezahlmodell” – ein Problem, vor dem auch die Zeitungen stehen? Ist es doof, sich an genau den Vorschlaegen messen zu lassen, die man anderen unterbreitet?
Oder kann man mit der Whitelist noch viel mehr Geld verdienen? 50 Millionen taegliche Benutzer, “irgendwie” jeden Einzelnen mit durchschnittlich 0,1 Cent (ein Zehntel Cent) pro Tag mit einer Umsatzbeteiligung an der durchgeschleusten Werbung “verwerten”, das muss doch ein realistisches Minimum sein.

Ergaebe 50.000 Euro pro Tag. 1,5 Millionen pro Monat, 18 Millionen Euro pro Jahr.
0,2 Cent/Tag = 36 Millionen Euro pro Jahr, 0,3 Cent/Tag = 54 Millionen pro Jahr, 0,4 Cent (ein Viertel Cent)/ Tag = 72 Millionen pro Jahr […] 1 Cent/Tag = 180 Millionen pro Jahr. Fuer eine GmbH mit 15 Mitarbeitern …
Ich nehme den Vorschlag mit dem laestigen und personalaufwendigen Support gegen eine Jahresgebuehr von einem Euro zurueck.
Mit der Whitelist, also durchgeschleusten Werbeanzeigen auf fremden Internetseiten, kann man tatsaechlich wesentlich mehr Geld verdienen. Sofern man genuegend Idioten bzw. “grosse Unternehmen” findet, die sich hier gegen eine gut kalkulierte Umsatzbeteiligung eintragen lassen.
Und sofern es weiterhin genuegend Internetangebote da draussen gibt, die Tag fuer Tag genuegend Besucher auf die dann mit Adblock Plus vermarkteten Seiten ziehen.

Zurueck zur Recherche. Besonders ermuedend wird diese, wenn sich auf kritischen Internetseiten wie:
http://www.digitaltrends.com/web/adblock-plus-accused-of-shaking-down-websites/ sowohl Till Faidas Fake-Identitaet “rutger.vandijk.100″ als auch einer der leitenden Programmierer von Adblock Plus, Thomas Greiner, einschalten. Dann stellt man sich unweigerlich vor, wie sich die Beiden im Buero gegenueber sitzen und lachend die Kommentare in die Tasten hauen (das duerfte im Whitelist Forum uebrigens nicht anders abgehen. Nach dem Motto “Wir sind die Community”). Ich muss in solchen Momenten
aus gesundheitlichen Gruenden eine kurze Recherchepause einlegen. Die in mir aufsteigende Uebelkeit wird einfach zu gross, denn ich lasse mich nur ungern so platt verarschen!
Thomas Greiner ist uebrigens der Herr, der nach meiner ersten Recherche einen besseren Fakten-Check der Presse anmahnte und von seiner eigenen Leserschaft einforderte, die “potentiellen Luegen” logisch zu hinterfragen. Sauber formuliert, Thomas! Also dann, um es mit Deinen Worten zu sagen: “Make up your own opinion and decide for yourself.”
https://plus.google.com/116243472612414704935/posts/AorWKB3vbDi

Jeff Jarvis Twitter onthemedia Adblock Plus Finale   Tacheles, Reaktionen, weitere Ergebnisse
Thomas Greiner will Jeff Jarvis das Ding mit dem Internet erklaeren. Priceless!

Der ominoese Rutger van Dijk

Unter allen “freiwilligen Unterstuetzern” nimmt der “voellig unbekannte” Cthuliox alias Rutger van Dijk weiterhin eine ganz besondere Stellung ein. Neben seinem bereits aufgezeigten Engagement bei reddit, Twitter und chrome-plugins.org (als “Owner”) sah sich besagter Rutger van Dijk im Februar 2013 zu einem “pathetic cryout” genoetigt. Man stelle sich vor: Google hat Rutgers eigene Adblocker-App (sicherlich reiner Zufall, sie hiess Adblock 101 oder Adblock Ultimate) mit der ID hgallkoemffcjemnmgbjoickkigmciob aus dem Chrome Store gekickt!
https://chrome.google.com/webstore/webstore/detail/adblockultimate/hgallkoemffcjemnmgbjoickkigmciob
Und das mit der laecherlichen Begruendung, seine, “Rutgers” App diene nur dem Zweck, eine andere App oder Extension nachzuladen bzw. auf eine fremde Website – reiner Zufall: die Website von Adblock Plus – zu verweisen. Die App besitze ansonsten keine sinnvolle Funktionalitaet. Apps, die nach dem gleichen Prinzip funktionieren, gibt es zu tausenden auch im Android-Store http://stadtbremerhaven.de/schwarze-schafe-im-google-play-store/ – Fake-Apps, meistens nur nutzlos, bisweilen gefaehrlich.

Rutger van Dijk Pathetic Cryout 605x431 Adblock Plus Finale   Tacheles, Reaktionen, weitere Ergebnisse“Rutgers” verzweifelter Versuch, die App dann vollstaendig zu (na wer haette das geaehnt?) Adblock Plus und somit ausgerechnet zum “ihn” nun verleugnenden Till Faida zu transferieren, wurde bisher von Google anscheinend nicht erhoert.

Till, erinnerst Du Dich jetzt vielleicht an den virtuellen “Rutger”? Februar 2013? Cthuliox? Plus, Ultimate, Nachladen, Links? Nein, sagt Dir nix? Schade!

Rutger van Dijk Transfer Ownership 605x392 Adblock Plus Finale   Tacheles, Reaktionen, weitere ErgebnisseVielleicht Youtube, wo Adblock Plus als Einer von Zweien das einzige jemals von “Rutger van Dijk” hochgeladene Video geteilt hat? Twitter, da hattet ihr auch schon mal miteinander zu tun, im Januar?

ABP an Rutger van Dijk 526x605 Adblock Plus Finale   Tacheles, Reaktionen, weitere ErgebnisseP.S. Ich empfehle auch mal einen Blick auf das Twitter-Profil vom lieben Rutger und wer ihm da so folgt. Wohlgemerkt vor 2 Wochen hatte er nur 3 Follower und darunter waren Adblock Plus und ein Mitarbeiter von ABP!

Rutger van Dijk, Till Faida … ich bin ja bereits mit ein paar Saetzen auf seinen bei Linkedin hinterlegten Lebenslauf und sein Verstaendnis von Offenheit und Transparenz eingegangen. Till hatte vergessen, dort seine bisherigen Aktivitaeten im Gewinnspiel- Business zu erwaehnen, wird aber an anderer Stelle wesentlich offenherziger:

Till Faida arbeitet seit 2004 an mehreren Projekten im Bereich Webdesign, SEO und Affiliate Marketing und war an der Gruendung von zwei Firmen beteiligt – eine im Bereich E-Mail-Marketing, die andere spezialisiert auf die Entwicklung und den Vertrieb von Entertainment und Security-Software.

Von 2007 bis 2008 hat er beim E-Mail-Marketing-Spezialisten eCircle Ltd. in London gearbeitet.
Also, um das auch von meiner Seite klarzustellen: zusaetzlich zum Studium an der Hanzehogeschool Groningen in den Faechern Business Administration & International Marketing Management in den Jahren 2005 bis 2010 und zusaetzlich zu den zwischenzeitlichen Auslandssemestern in den Jahren
2008 bis 2009 an der Maelardalen University in Schweden war Pfiffikus Till von 2007 bis 2008 auch in London. Bei eCircle!

Es ist voellig unverstaendlich, warum Till Faida diese Referenz nicht ebenfalls in seinen Lebenslauf aufnimmt. Immerhin ist eCircle doch mit jaehrlich 70.000.000.000 (in Worten: siebzig Milliarden)
versendeten Werbe-Mails http://venturetv.de/volker-wiewer-ecircle/ eine echt grosse Nummer, solche Kontakte kann man doch ruhig mal erwaehnen. Oder macht sich das nicht gut bei der “Community”, wenn der Geschaeftsfuehrer eines kleinen Non-Profit-Open-Source-Projekts, das der “laestigen” und “aufdringlichen” Werbung per se den Kampf angesagt hat, sein Handwerk in so einem Stall gelernt hat? Wir die kleinen Internet-Verbesserer, da die grosse boese Werbe-Industrie, David gegen Goliath?

Egal. Ein weiterer Punkt in Till Faidas oeffentlichem Lebenslauf fehlt ebenfalls.
Till hat sich auf seinen Einstieg bei Adblock Plus bekanntlich gut vorbereitet. Schon im August 2010, also ein Jahr vor seinem offiziellen Einstieg bei Adblock Plus bzw. der Eyeo GmbH startete er im Rahmen seiner Bachelor-Arbeit eine “Analyse ueber Werbeblocker, die den tatsaechlichen Schaden fuer die Online-Werbeindustrie quantifizieren sollte”

http://blog.100partnerprogramme.de/2010/08/17/adblocker-webmaster-umfrage/

Wladimir Palant, der Chef-Programmierer von Adblock Plus, hat die Bachelor-Arbeit zwischenzeitlich kurz erwaehnt, in dieser Zeit sollen auch die Fake-Domains angelegt und dann angeblich vergessen worden sein. Wladimir Palant vergass noch ein paar weitere Details. In einem noch heute abrufbaren Fragebogen | http://www.surveygizmo.com/s3/341222/Adblocker-Webmaster-Umfrage | durften Internetseiten-Betreiber – also die Menschen, denen Till Faida heute tatsaechlich die Werbeanzeigen ausblendet – detaillierte Angaben ueber die Zahl ihrer Werbeanzeigen,
die damit erzielten Einnahmen und die vermutlichen Einnahmeverluste durch Adblocker an Till Faida uebermitteln.

An den Studenten Till Faida? Nicht nur. Tatkraeftige Unterstuetzung erhielt Till Faida dabei
ausgerechnet von affilinet – auch die waren offenbar sehr an den Ergebnissen der Umfrage interessiert http://www.affilinet-inside.de/events/teilnehmer-gesucht-adblocker-webmasterumfrage
Wir erinnern uns: affilinet ist das Partnerprogramm-Werbenetzwerk, das wie die bereits erwaehnten Unternehmen web.de, GMX, 1&1 und Sedo zur United Internet AG gehoert. Im Jahr 2010, zum Zeitpunkt der Umfrage, war Tim Schumacher – der jetzt mit 44% an Adblock Plus beteiligte “Business Angel” – Geschaeftsfuehrer bei Adlink, der Mutterfirma von affilinet. Verwirrend? Ja, die entsprechenden Wikipedia-Eintraege helfen vielleicht weiter: http://de.wikipedia.org/wiki/Affilinet und http://de.wikipedia.org/wiki/Sedo_Holding … Branchen-Kenner und viele Website-Inhaber werden das irgendwie einordnen koennen.

Die Zusammenarbeit zwischen Till Faida, Tim Schumacher und affilinet ging dabei anscheinend weit ueber das freundliche Setzen eines Links auf den Fragebogen hinaus. Immerhin verkuendete Faida spaeter:

http://www.schult.de/index.php/schreiben/kurzmeldungen/207-werbeblocker-eine-gefahr-fueronline-redaktionen


Der Marktetingexperte Till Faida hat nun […] in Zusammenarbeit mit einem global agierenden Online-Vermarkter fast 400 Millionen Webseitenabrufe von Usern aus 85 unterschiedlichen Laendern ausgewertet.

 

affilinet till faida adblocker umfrage 2010 496x605 Adblock Plus Finale   Tacheles, Reaktionen, weitere ErgebnisseIch hatte doch im ersten Teil dieser Trilogie prognostiziert, dass es bei der ganzen “Acceptable Ads” Masche von Adblock Plus um Zitat: “eine perfide, strategisch geplante Umverteilung von Werbegeldern” geht, oder? Und ich hatte ausfuehrlich dargelegt, dass sich ausgerechnet ein halbes Dutzend Firmen aus dem Umfeld des Investors Tim Schumacher in diesen ach so demokratisch freigeschalteten Acceptable Ads tummeln, nicht wahr? Und dass die Zugangsvoraussetzungen zur Aufnahme in die “Acceptable Ads” unter der Einflussnahme Tim Schumacher so abgeaendert wurden, dass man dessen neuen Beteiligungen an YieldKit als akzeptabel “durchwinken” konnte, richtig?

Ich fasse also noch einmal chronologisch zusammen, der Ordnung halber. Sehr schoen erzaehlt findet man einen Teil der Geschichte auch hier: http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/573974/Dasheimliche-
Geschaeft-mit-den-Anzeigen – ich erspare mir und euch, das Alles noch einmal zu verlinken und mit Screenshots zu fuettern, findet sich alles in den beiden ersten Teilen.

Oktober 2009: Tim Schumacher, damals Geschaeftsfuehrer von Sedo, und Alexander Roethinger, damals Technik-Geschaeftsfuehrer von affilinet steigen in den Vorstand der AdLink Group auf und koordinieren fortan den Sedo-Domainhandel, die auf “zwischengeparkten” Sedo-Domains geschalteten Werbeanzeigen des neuen Binlayer-Eigentuemers Qualigo sowie das “Performance Marketing” durch das Werbenetzwerk affilinet.
Das “Display-Marketing” wird an ein anderes Unternehmen abgestossen.

August 2010: Till Faida fuehrt offenbar in Zusammenarbeit mit affilinet, der Tochterfirma von Tim Schumachers AdLink, eine umfangreiche Analyse zum Einsatz von Adblockern durch.

August 2010: <- Reiner Zufall schlaegt zu. Wladimir Palant, der Programmierer von Adblock Plus, verkuendet, er habe einen “geheimnisvollen Investor” gefunden. Der Geschaeftsfuehrer von AdLink/affilinet, Tim Schumacher, beteiligt sich mit 44% an der neu gegruendeten Eyeo GmbH.

April 2011: die Marketing-Maschinerie fuer Adblock Plus nimmt mit pseudo-neutralen Gast-Beitraegen auf fremden Blogs, gefakten Internet-Identitaeten und Scam-Domains wie chromeadblock.org und chrome-plugins.org Fahrt auf.

August 2011: Till Faida wird CEO der neu gegruendeten Eyeo GmbH

Dezember 2011: Tim Schumacher steigt bei Sedo aus und wechselt in den Aufsichtsrat. Er bleibt mit einem Aktienanteil von 5,45% an den Einnahmen beteiligt.

Dezember 2011: die “Acceptable Ads” werden mit einem Update von Adblock Plus automatisch aktiviert. Die damals noch recht aktive Community draengt den Entwickler Wladimir Palant, diese Funktion als optionales, nicht aber als per Default aktiviertes Element zu integrieren. Palant lehnt mit der Begruendung ab, dass kaum ein Benutzer von Adblock Plus diese und andere “Features” nachtraeglich aktivieren wuerde (so, wie kaum ein Benutzer dieses “Feature” nun nachtraeglich deaktiviert).
Die verbliebenen und weiteren Investments von Tim Schumacher (Sedo, web.de, GMX, 1&1, netzwelt.de) werden in die “Acceptable Ads” aufgenommen. Die Beteiligung der “Community” im zwar frei zugaenglichen, aber von Eyeo-Mitarbeitern moderierten Forum gleicht fortan einer Farce – die Mitarbeiter der Eyeo GmbH (Tim, Wladimir, Greiner, Monzta sowie der Investor Tim Schumacher) machen die Aufnahme von Internetseiten und Firmen als Moderatoren des verwaisten Forums weitgehend unter sich aus.

Januar 2012: Die Computerzeitschrift PCWelt berichtet |
http://www.pcwelt.de/ratgeber/Werbeblocker-Adblock-Plus-winkt-Werbung-gegen-Geld-durch-4151666.html | von einem ersten “Erpressungsversuch” durch Till Faida: gegen eine Umsatzbeteiligung an den Werbeerloesen koenne auch die PCWelt in die “Acceptable Ads” aufgenommen werden. Faida dementiert zuegig, der Chefredakteur der PC Welt bleibt bis heute bei seinen Vorwuerfen. Im Februar 2013 werden aehnliche Anschuldigungen in den USA erhoben: “They’re basically charging us for our own content.” http://www.digitaltrends.com/web/adblock-plusaccused-
of-shaking-down-websites/ (siehe oben, “Rutger van Dijk” & Thomas Greiner als
Kommentatoren in Hoechstform).

Dezember 2012: Tim Schumacher beteiligt sich mit Lars Hinrichs, dem Gruender von Xing, mit 750.000 Dollar an dem Meta-Affiliate-Netzwerk Yieldkit.

April 2013: Das neue TS-Investment Yieldkit landet im zweiten Anlauf in den “Acceptable Ads”, die Aufnahmebedingungen wurden zwischenzeitlich entsprechend angepasst. Yieldkit wirbt fortan mit der exklusiven Zusammenarbeit und dem Konkurrenzvorsprung vor anderen Werbenetzwerken. Der Yieldkit-Geschaeftsfuehrer Oliver Krohne laesst die entsprechenden Meldungen bei Twitter und Linkedin nach meiner Recherche loeschen und bezeichnet meine Hinweise in einer offiziellen Pressemeldung als “Schwachsinn”.
Ach so, Herr Krohne: neben dem “nicht freigegebenen” Artikel warb YieldKit auch unter
http://blog.yieldkit.com/en/2013/04/17/yieldword-2/ mit der um 20% gesteigerten Reichweite durch die Freischaltung bei Adblock Plus. Bis Juni 2013! Aber das weiss Herr Krohne sicherlich, die entsprechenden Zeilen in dem Artikel wurden ja erst kuerzlich kommentarlos geloescht! Bis dahin war das freigegeben, oder? Busted!

Ich koennte jetzt vielleicht noch stundenlang Listen von Unternehmen zusammenstellen, die alle auf wundersame Weise in den “Acceptable Ads” gelandet sind. Manche werben, so wie Herr Krohne mehr oder weniger offensiv mit diesem Wettbewerbsvorteil bzw. dieser Wettbewerbsverzerrung. Leider sind die angeblich immer so transparent zugrundeliegenden Foren-Eintraegen in der Whitelist nur aeusserst spaerlich dokumentiert, das erschwert die Recherche ungemein. Ich bin mir aber ganz, ganz sicher, dass die “Community” in jedem einzelnen Fall ganz objektiv ueberprueft hat, warum denn
nun ausgerechnet dieses Unternehmen das entsprechende Antragsformular der Eyeo GmbH ausgefuellt hat.

Man koennte sich z.B. fragen, wie und zu welchen Konditionen Oliver Thylmann, Managing Director (CTO) und Gruender von adcloud.net die lukrative Gelegenheit erhielt, ueber die Acceptable Ads einen ungeblockten Platz auf den hochfrequentierten Internetseiten einer renommierten deutschen Computerzeitschrift und eines hochfrequentierten Publikumsmagazins zu erhaschen. Thylmann hat inzwischen den Abflug gemacht, mittlerweile gehoert das Unternehmen zur Deutsche Post DHL. Die Struktur des Eintrags und der entsprechende Eintrag im Forum erscheinen mir, als habe sich adcloud
und eben nicht heise.de bzw. focus.de um diese Freischaltung bemueht, oder? Ich dachte, bei Adblock Plus bewerben sich einzelne Webseiten, nicht die darauf werbewilligen Werbe-Anbieter?

Wissen heise.de und focus.de ueberhaupt, dass sich auf ihren Internetseiten Werbeanzeigen befinden, die auch Adblock Plus Benutzern angezeigt werden? Haben sich die beiden Verlage darum “beworben” oder war das ein Deal zwischen dem Anbieter der Werbung und der Eyeo GmbH?
Muss man die Platzierung der Anzeigen in den Acceptable Ads als offizielles Statement der beiden Verlage interpretieren, dass das System der “Acceptable Ads” seitdem und fortan von diesen beiden Verlagen unterstuetzt wird? Falls sich heise.de und focus.de nicht selbst um diesen Eintrag beworben haben, wurden die beiden Verlage denn von Adblock Plus ueber diese Eintraege informiert? Das sind legitime Fragen an ein Open-Source-Projekt, denn hier geht es, um es mit den Worten von Till Faida zu sagen
(siehe oben), in mindestens einem Fall um eine Website, die “von technisch versierten Besuchern genutzt [wird], die ueblicherweise zu mehr als 50 % Adblocker einsetzen.”

In so einem Fall duerfte die dann ja weitestgehend exklusive Anzeige von Werbung besonders lukrativ sein, oder nicht?

@@||adcloud.net^$domain=heise.de,script,image,document,subdocument
@@||adcloud.net^$domain=focus.de,script,image

Auch die Freischaltung von adcloud funktionierte uebrigens erst im zweiten Anlauf, auch hier war ein Fein-Tuning an den Zugangsvoraussetzungen fuer die Acceptable Ads noetig
https://adblockplus.org/forum/viewtopic.php?t=9574

Besagter Oliver Thylmann von Adcloud ist uebrigens der Bruder von Fabian Thylmann
https://twitter.com/ftyl , dem “Youporn-Pornokoenig” http://www.sueddeutsche.de/digital/youporngruender-fabian-thylmann-computernerd-pornokoenig-multimillionaer-1.1548057 .
Daran ist nichts verwerfliches. Aber ich finde es gegenueber der “Community” erwaehnenswert, wenn der eine Bruder mit seinem Firmengeflecht in dem Business sein Geld verdient, in dem bekanntlich die mit Abstand penetrantesten Werbeanzeigen, Popups und Layer geschaltet werden und der andere Bruder mit einer zweiten Firma die serioese Schiene bedient und sich das ueber die “Acceptable Ads” von Adblock Plus “offiziell absegnen” laesst. Und ich wuerde als Mitglied der Community von den
Geschaeftsfuehrern von Adblock Plus erwarten, dass sie sich zumindest kurz und transparent fuer alle Beteiligten mit solchen “Zusammenhaengen” in der Werbebarnche auseinandersetzen.
Damit mir hier nicht wieder die Worte im Mund verdreht werden: Adblock Plus schaltet keine Porno-Werbung auf oder von Youporn frei. Die beiden Brueder Thylmann haben wirtschaftlich offenbar nichts miteinander zu tun, vermutlich reden sie noch nicht einmal ueber ihre Geschaefte und die Erfahrungen im Online-Business.

Ich kann nicht anders: ich stell mir einfach vor wie bei der Eyeo GmbH und den Investoren im Februar 2012 die Sektknorken knallen und man sich halb totlacht, weil einem vom ersten Bruder weltweit die Adblock-Benutzer in Scharen in die Arme getrieben werden, waehrend der zweite Bruder brav das Aufnahmeformular fuer die Acceptable Ads ausfuellt und so einen lukrativen, nicht geblockten Werbeplatz in einem serioesen Computer- und Publikumsmagazin erhaelt.
Faellt sowas in derhochaktiven “Community” denn nicht auf? Das waere doch wirklich in jedem drittklassigen Nerd-Forum der Brueller!
Und Till Faida faehrt am naechsten Tag zum Spiegel, zur Zeit oder zur PC Welt und
zeigt denen, wie akzeptable Werbung auszusehen hat? “Gucken Sie mal, hier bei heise.de und focus.de, so kann das aussehen, die haben sich auch freischalten lassen und haben jetzt einen viel groesseren “Reach” …” Ganz ehrlich, Jungs, ich bewerbe mich hiermit offiziell in eurem Laden, ich kaeme aus dem Lachen nicht mehr heraus!

Vielleicht erklaert sich das mangelnde Engagement der Community zu solchen Fragen aber auch durch die Richtlinie, die Eyeo fuer alle Postings im entsprechenden Forenbereich erstellt hat: https://adblockplus.org/forum/viewtopic.php?f=12&t=9281

What kind of comments is not welcome here? […] Judgments made based on the company behind the ad rather than the ad itself.

Das ist natuerlich ein toller Freifahrtschein, sich ohne Nachfrage, Kritik oder Urteil durch die Community mit allen moeglichen Unternehmen einzulassen. Sedo, Tim Schumacher – egal,
Textanzeigen. Textanzeigen von Qualigo/Binlayer auf Sedo –

egal, sind ja Textanzeigen. 1und1, Tim
Schumacher – egal Textanzeigen. YieldKit, Tim Schumacher Connection – egal, Textanzeigen.

Sind das die Kriterien? Wer hat denn dieses Diskussionsverbot erstellt, die “Community” selbst? Wow. Wenn die NSA oder das syrische Fremdenverkehrsamt jetzt saubere Textanzeigen platzieren wollen, werden die dann auch freigeschaltet? Auf mich macht das eher den Eindruck, als wolle man der “Community” einen Maulkorb verpassen, damit die muehsam geworbenen und schliesslich zahlenden Werbekunden keiner Kritik ausgesetzt werden. Die Eyeo GmbH darf sich ueber die angeblich in hoechstem Masse bedauerte Lethargie im Forum nicht beschweren, wenn naheliegende Diskussion derart restriktiv reglementiert werden.

Gatekeeper, Wettbewerb und Verantwortung

Gatekeeper wie Adblock Plus haben eine Verantwortung. Ich verwette meinen … darauf, dass sich ein Grossteil der etwas technikaffineren Adblock Plus Benutzer in den letzten Wochen mit den Themen #Drosselkom und #Netzneutralitaet auseinandergesetzt hat. Mit Sicherheit haben sich Viele furchtbar darueber aufgeregt, dass ein einzelnes Unternehmen die eigenen technischen Moeglichkeiten und die eigene Marktposition dazu benutzen will, das Internet in zahlende und nichtzahlende Diensteanbieter zu unterteilen. Und Viele werden sich darueber aufgeregt haben, dass dabei die “Premium-Dienste” der Telekom und der an sie zahlenden Unternehmen bevorzugt behandelt werden sollen und dass dies die Vielfalt im Netz gefaehrden koennte.

Nur um nochmal die Dimensionen zu verdeutlichen: es gibt in Deutschland ca. 28 Millionen Breitband-Anschluesse (DSL), ungefaehr die Haelfte davon duerften bei der Telekom sein.
Die Eyeo GmbH hingegen besitzt nach eigenen Angaben 50 Millionen taegliche Benutzer auf der ganzen Welt, den Grossteil davon in Deutschland. Wenn ein solcher “Moloch” dazu ansetzt, gegen eine entsprechende “Aufwandsentschaedigung” ueber die weitere Existenz von werbefinanzierten und nur dadurch frei verfuegbaren Inhalten zu entscheiden, dann ist das m.E. bedenklich. Das ist eine Rolle, die keinem Unternehmen kritiklos zugestanden werden sollte, blinkende Werbeanzeigen hin oder her.
Wir reden hier nicht mehr ueber ein kleines “Non Profit” Open-Source-Projekt, auch wenn die Eyeo GmbH sich gerne so praesentiert. Open-Source wird hier zur reinen Vertriebs-Masche pervertiert. Wir haben hier vielmehr ein durch und durch profitorientiertes Unternehmen, das nach dem Friss-oder-stirb-Prinzip mit einer einzelnen Zeile in den zentral hinterlegten Black- und Whitelists jedes Internetangebot auf dieser Welt mittelfristig ins Nirwana oder in ungeahnte Hoehen katapultieren kann.

Eine solche Macht muss beobachtet werden und hier versagt die staendig vorgeschobene, tatsaechlich aber von den Machern “moderierte” Rest-Community bisher auf klaeglichste Weise.
Ich versuche einmal, euch das Gefahrenpotential einer mangelnden Kontrolle an einem anderen, eigentlich sehr lustigen Beispiel zu verdeutlichen:
Am 01. April 2012 wurden den Besuchern von Adblock – nein, nicht Adblock Plus – Katzenbilder statt Werbeanzeigen angezeigt:

adblock katzen 605x484 Adblock Plus Finale   Tacheles, Reaktionen, weitere Ergebnisse

Bildquelle: Sven Jacobs, https://plus.google.com/114182909067816580108/posts/cizqei2BPsc

Die Aktion kam gut an, mittlerweile ist daraus ein eigenes Projekt entstanden
http://chromeadblock.com/catblock/download/ (nicht zu verwechseln mit Till Faidas Fake-Domaincromeadblock.org!).
Das Beispiel zeigt allerdings, dass es auch fuer Adblock Plus in der jetzigen oder einer der kommenden Versionen technisch ueberhaupt kein Problem waere, Werbeanzeigen nicht einfach nur auszublenden, sondern diese Bereiche auf jeder beliebigen Internetseite gegen andere Inhalte – Katzenbilder, aber auch eigene Meldungen, Spenden-Buttons, Werbeanzeigen zahlender Unternehmen o.ae. – auszutauschen. Und wenn man ganz gewieft waere, legt man noch einen Zufalls- und einen Laenderfilter darueber und zieht die Nummer nur in ausgewaehlten Staaten durch, in denen die Gesetze etwas vorteilhafter auslegbar sind.
Jeder Adblocker da draussen besitzt theoretisch diese Faehigkeit
und deshalb ist es so enorm wichtig, dass die verantwortlichen Personen oder Unternehmen vertrauenswuerdig sind!

Wenn Unternehmen und Personen, die selbst den uebergeordneten Kontrolleur im Internet mimen, derart panisch auf eine Kontrolle und Aufdeckung des eigenen Geschaeftsgebarens reagieren, dann ist das verdaechtig. Da hilft auch keine Community, hinter der man sich je nach Lust und Laune verstecken moechte. Da hilft es auch nicht, das medial unerfahrene Start-Up zu spielen.
Adblock Plus will die letzte Instanz auf dem Rechner des Benutzers sein, nun muss man sich der Rolle mit allen angenehmen, aber auch unangenehmen Fragen und Konsequenzen stellen.
Man sehe es mir nach, aber ich bin mir einfach nicht mehr sicher, ob ein Till Faida mit all seinen Fake- Identitaeten und/oder “freiwilligen Unterstuetzern” oder ein Tim Schumacher mit all seinen irgendwie verwobenen Kontakten und Absprachen in der Werbebranche dieses Vertrauen noch verdient haben. Meine Meinung. darf ich haben.

Hatte ich die angehaengten Amazon-IDs bei “fehlerhaften” Adresseingaben heute schon erwaehnt? Egal, diese Funktion wird ja jetzt geloescht. In der separaten
Eyeo-App Urlfixer bleiben die, ich habe das nicht mehr verfolgt? Hat irgendein Journalist mal bei Amazon nachgefragt, was die von der Nummer halten?
Was machen eigentlich 50 Millionen Adblock Plus Benutzer, wenn sich die kleine TS-Ventures GmbH aus Bergisch Gladbach entscheiden wuerde, das nunmehr nicht mehr ganz so glanzvoll dastehende aber aeusserst lukrative Projekt Adblock Plus an ein noch “offensiver agierendes” Werbenetzwerk in Tacka-Tucka-Land zu verkaufen?
Firmen werden gegruendet, Firmen werden verkauft, das ist doch heute gaengig. Rutger van Dijk packt es vielleicht nicht mit dem App-Transfer, aber Till Faida bekaeme
das wahrscheinlich hin. Glaubt ihr wirklich, ein signifikanter Anteil der Benutzer bekaeme davon ueberhaupt etwas mit? Ein paar Freaks vielleicht, Blogs mit “ohnehin wenigen Besuchern”.

Und ein Tim Schumacher hoebe nach dem Exit die Haende und wuerde wahrscheinlich beteuern, er habe ab sofort mit Allem nichts mehr zu tun. Wie sowas geht, demonstriert Schumacher bereits schoen bei seinem alten Dommers-Investement wergehthin.de Ltd.: Investment, Insolvenz, neues Impressum, alle Gutscheine wertlos, Pech gehabt. Dommers wird Advisor bei Adblock Plus.

wergehthin Insolvenz Gutschein 605x600 Adblock Plus Finale   Tacheles, Reaktionen, weitere Ergebnissewergehthin.de: Tim Schumacher “kann da leider nicht weiterhelfen”. Wieso landen die Domain,. EMail-Adressen und eine 70K Facebook-Praesenz beim alten Investor, der Gruender C. Dommers mit ‘nem guten Posten bei Adblock Plus und die Gutschein-Kunden gehen leer aus?

wergehthin ohne verantwortung Adblock Plus Finale   Tacheles, Reaktionen, weitere Ergebnisse

Mein Name ist Hase: alter Investor, neuer Firmenname, aus die Maus.

https://www.facebook.com/wergehthin.opfer

Mir stellen sich an dieser Stelle allerdings auch einige neue, entscheidende Fragen, Jetzt kommt massig Fach-Chinesisch fuer Branchen-Kenner und andere Menschen, die sich fuer Werbung interessieren. Ich weiss, dass Viele aus der Szene hier mitlese und ich will nur ein paar Fragen in den Raum stellen.

Notorische Werbeverweigerer, fuer die ich nach wie vor und nach all’ diesem Dreck hier
Verstaendnis habe, koennen die naechsten zehn, zwanzig Absaetze gerne ueberspringen. Das Gleiche gilt fuer alle, die dieses System aus Advertisern, Publishern, Agenturen, Netzwerken, Trackingdiensten usw. nicht interessiert. Ihr muesst euch einfach nur merken, das Adblock Plus da mitten drin steckt. Zu Google komme ich spaeter noch.

Wissen die internationalen Konkurrenten von affilinet – hauptsaechlich die Unternehmen Zanox, Tradedoubler, belboon und Commission Junction, dass es bei affilinet bereits im August 2010 Kontakte zum jetzigen Adblock Plus-Geschaeftsfuehrer Till Faida gab?
Disclaimer: Um das ganz deutlich klarzustellen: keines der genannten Unternehmen, auch nicht affilinet, ist namentlich bisher ueber die Whitelist freigeschaltet.

Mit welcher Intention erfolgte bei affilinet, immerhin “Deutschlands fuehrendem Affiliate Netzwerk”, die bereitwillige Herausgabe von Daten ueber “fast 400 Millionen Webseitenabrufe von Usern aus 85 unterschiedlichen Laendern” an Till Faida? Gibt es auf dieser Basis eine noch bis heute andauernde Zusammenarbeit oder einen kontinuierlichen Erfahrungsaustausch zwischen den Unternehmen oder den heute verantwortlichen Personen?
Oder freut man sich einfach, dass die im Firmenverbund befindlichen Unternehmen 1&1, Sedo, web.de und GMX schon von Beginn an in den Acceptable Ads stehen? Oder darueber, dass der ehemalige Geschaeftsfuehrer Tim Schumacher ueber sein Investment bei Yieldkit und Adblock Plus nun auch an den Werbeumsaetzen partizipieren kann, die durch die Arbeit der Konkurrenten Zanox, Tradedoubler & Co. ermoeglicht wird?

Wissen eigentlich die langjaehrigen Kunden von affilinet – also z.B. die Unternehmen Saturn, Conrad, eBay, Computeruniverse, Cyberport, Otto, Microsoft, Epson, Karstadt, Base, Simyo, Telekom, dutzende klitzekleine Onlineshops und viele mehr – sowie ihre teuer bezahlten Agenturen, dass der ehemalige Adlink/affilinet-Geschaeftsfuehrer Tim Schumacher schon seit 2010/2011 massiv in das Projekt Adblock Plus investiert?

Wurde oder wird dies offen gegenueber den “Advertisern” und insbesondere gegenueber den “Publishern” kommuniziert, die sich weiterhin mit ihren Internetseiten bei affilinet registrieren und brav die zur Verfuegung gestellten Banner der Werbekunden einbinden?
Wieso werden einerseits eigene werbefinanzierte Produkte der United Internet AG gegen eine “technische Aufwandsentschaedigung” in der Whitelist freigeschaltet, waehrend die bei affilinet registrierten Advertiser und Publisher mit dem ja offensichtlich bekannten und durch Till Faida ausfuehrlich analysierten “Adblocker-Problem” alleine fertig werden muessen?

Wollten die Eyeo GmbH und ihre Geschaeftsfuehrer nicht angeblich ganz allgemein “das Internet verbessern” und sollten deshalb alle Moeglichkeiten und insbesondere die langjaehrigen Kontakte nutzen, um z.B. zuerst bei affilinet die Abschaltung saemtlicher blinkender Banner einzufordern?
Oeffentlich, im Community-Forum? Wird das eigentliche Problem nicht sogar verlaengert, wenn man stattdessen einfach Adsense-Anzeigen fuer die freundschaftlich verbundenen Unternehmen der United Internet AG freischaltet und so den “Status Quo” aufrechterhaelt?
Was ist der Unterschied zwischen einer an Adblock Plus gezahlten “technischen
Aufwandsentschaedigung” und einem erkauften Eintrag in der Whitelist?
http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/573974/

Wie bewerten die Werbekunden von den Umstand, dass je nach Branche circa 20 bis 50% Prozent der zuvor getaetigten Werbe-Investitionen (festangestellte und freiberufliche Grafiker, die die Werbung designen, Agenturen, die das Werbekonzept entwerfen, Agenturen, die die Werbeanzeigen schalten, Analysten, die den Werbeerfolg auswerten, Zeitungen, Journalisten und Blogger, die das redaktionelle Umfeld fuer die Werbung bereitstellen usw.) niemals monetarisiert werden koennen? Ist das bekannt, ist das “Schwund”?

Andererseits: welchen Sinn macht es fuer Unternehmen, dass ihre Werbung ueber die in den Acceptable Ads freigeschalteten “Partnerfirmen” Menschen angezeigt wird, die sich ausdruecklich gegen die Anzeige von Werbung ausgesprochen haben?
Wieso in Gottes Namen sollten grosse und kleine Unternehmen aus allen Branchen- also die eigentlichen Werbetreibenden – fuer diese “Leistung” auch nur einen Cent an die Agentur oder das Werbenetzwerk (adcloud, Google Adsense, YieldKit, … ) bezahlen, das solche Werbung durchschleusen laesst? Die Acceptable Ads von Adblock Plus sind per Default aktiviert, aber die auf diesem Umweg dann doch erreichten Benutzer sind doch bekanntlich zu 70, 80, 90% genervte Werbeverweigerer – so jedenfalls der Tenor in den Kommentaren der aktuellen Beichterstattung!

Jeder View und Klick von diesen Adblock Plus Benutzern ist fuern Popo und produziert nur sinnlos Kosten und im schlimmsten Fall Veraergerung ueber den Werbetreibenden. Hier machen sich die freigeschalteten Agenturen ohne Vor- und Ruecksicht mit der Hilfe von Adblock Plus auf Kosten der werbenden Unternehmen die Taschen voll und produzieren einen kuenstlich erzeugten “Reach”. Jeder Eintrag in der Whitelist ist, um das deutlich zu sagen, Beschiss am unkundigen Adblock Plus Benutzer und am Werbetreibenden, schoen verpackt in beeindruckende Reichweite-Statistiken.
Und alle Werbeagenturen, die nicht zu solchen Tricks greifen, sehen alt aus, denn auf dem Papier werden sie im direkten Vergleich niemals so viele Kunden “erreichen” wie die freigeschaltete Konkurrenz. Anders formuliert: ausgerechnet die Agenturen, die versuchen sauber zu arbeiten, werden durch Adblock Plus geschaedigt – die anderen mogeln sich durch die Acceptable Ads durch.
Alex bringt es bei http://www.1337core.de/werbeblocker-sparen-der-werbeindustrie-gutes-geld/ auf den Punkt: “Werbeblocker sind die technische Weiterentwicklung der Werbeblindheit“. Jeder Cent der ausgegeben wird, um einen werbeblockenden Benutzer doch zu erreichen, ist rausgeschmissenes Geld.

Ist das nun die neue Variante von “performancebasierter Werbung”, die z.B. Google Adsense und andere Netzwerke ihren Werbetreibenden versprechen? Kann es sein, dass da jemand nicht zu Ende gedacht hat?
So … wer bestimmt eigentlich die Abrechnungsmodalitaeten bei diesem Spendenmodell, das die bei spiegel.de und zeit.de vorstellig gewordenen “Delegationen” der Eyeo GmbH auf den Tisch gelegt haben? Eyeo? Verhandlungssache? Die “Community”? Eine neu gegruendete Firma?
Wer misst dabei die durchschnittliche Verweildauer auf einer Website und werden dabei nicht spaetestens bei einer “Spende” Benutzerdaten ueber die besuchten Webseiten protokollierbar? Wuerden diese Spenden-Buttons ausschliesslich Adblock-Benutzern eingeblendet, werden diese also erkannt? Oder sehen den Button alle Benutzer, also auch die ohne Adblocker? Wuerden dann die Benutzer ohne Adblocker nicht unwissentlich das erdachte, gnaedigerweise unterbreitete Finanzierungssystem eines Adblocker-Herstellers unterstuetzen, obwohl sie sich vielleicht bewusst fuer die Finanzierung eines
Onlineangebots durch Werbeanzeigen entschieden haben?
Waere dieses Spendenmodell ebenfalls eine per Default aktivierte Opt-Out Loesung?
Was sagt eigentlich die weltweite Easylist-Community dazu, dass man der Eyeo GmbH mit freiwillig und kostenlos erstellten Backlists zuarbeitet, waehrend das Unternehmen diese Listen mit einer Whitelist per Default-Einstellung aushebelt und sich anschickt, einer der wichtigsten Player am Werbemarkt zu werden?

Mit Investoren, die anderswo schon immer die Werbung liefern und liefern
lassen, die doch eigentlich bekaempft werden soll? Wie weit erstreckt sich die Verantwortung der Eyeo GmbH fuer die auf ihren Webservern gehosteten und teilweise von ihren Mitarbeitern gepflegten Easylists?
Was sagen denn der “Bundesverband digitale Wirtschaft” http://www.bvdw.org/ und die
zustaendigen Fachgruppenvorsitzenden dazu, dass sich hier ein solcher Gatekeeper mit durchaus “zweifelhaftem” Geschaeftsgebaren am Markt positioniert hat?

http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/online-werbung-google-zahlte-an-adblock-plus-a-909659.html

Und jetzt? Google! Mittlerweile berichtet auch spiegel.de, dass die Recherchen von horizont.at zutreffen und der Suchmaschinenriese fuer die Platzierung in den Acceptable Ads Geld bezahlt. Wie viel ist nicht bekannt, aber angesichts der Dimensionen duerfte das fuer Adblock Plus ein aeusserst lukratives Geschaeft werden. Wenn sich gar um eine Umsatzbeteiligung handelt, wie sie anderen – wesentlich kleineren Unternehmen – angeboten wurde, haben die Investoren den Deal ihres Lebens gemacht.

Allerdings: auch hier faellt auf, das gerade einmal 8 (acht!) Benutzer des Forums sich an dieser Entscheidung beteiligten. Zwei davon sind Mitarbeiter Eyeo GmbH. 6 von 50 Millionen aktiven Adblock Plus Benutzer. Und es geht um die angeblich von Google selbst beantragte, nach den zugrundeliegenden Bedingungen kostenpflichtige Aufnahme des weltweit groessten Internet-Konzerns! Pandaonmars und LogisticLuke segnen einen der dicksten Deals der Werbebranche ab.

Nicht einmal Tim Schumacher, der Google noch ein beissendes “Don’t be evil” entgegenschmetterte, als diese Adblock Plus aus dem Play Store warfen, meldet sich zu Wort.
Stellt sich gerade jemand bildlich vor, wie Sergey Brin und Larry Page, Chefs eines Unternehmens mit 50.000 Mitarbeitern das Antragsformular fuer die Acceptable Ads abnicken?
Schlussendlich steht damit eine Message an all’ die sauber arbeitenden Seitenbetreiber da
draussen: vergesst alles, was Matt Cutts http://www.mattcutts.com/blog/ euch jemals erzaehlt hat:

Legt euch Fake-Identitaeten an, registriert Keyword-und linkoptimierte Doorway-Domains, spamt fremde Blogs mit Gastartikeln, platziert nutzlose Apps im Chrome-Store, nutzt Sicherheitsluecken in Android aus – es gibt keine “Penalty”. Ab einer gewissen (u.U. erst dadurch erreichten) Groesse hat euch Google trotzdem lieb, sehr sehr lieb sogar. Solange der Adsense-Umsatz stimmt, seid ihr immer ein willkommener Partner. DAS ist die Meldung des Tages. DAS sollte heute im Adsense-Blog und jedem SEO-Forum gepostet werden, nichts anderes!

Ich haette da allerdings noch eine weitere Frage zu den “Acceptable Ads”: wieso muss heutzutage jedes kleine, werbefreie Newsletter-Abo mit einem Double-Opt-In bestaetigt werden, waehrend die “akzeptablen Werbeanzeigen” von Adblock Plus per Default aktiviert sein duerfen? Ich zitiere an dieser Stelle mal das “Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb” http://dejure.org/gesetze/UWG/7.html

(1) Eine geschaeftliche Handlung, durch die ein Marktteilnehmer in unzumutbarer Weisebelaestigt wird, ist unzulaessig. Dies gilt insbesondere fuer Werbung, obwohl erkennbar ist, dass der angesprochene Marktteilnehmer diese Werbung nicht wuenscht.

Sollte demnach der erkennbar (!) nicht an Werbung interessierte Benutzer von Adblock Plus nicht die von der Eyeo GmbH definierten und nun lukrativ vermarkteten “akzeptablen Werbeanzeigen” ausdruecklich per Opt-In aktivieren muessen? Herr Faida, Sie haben doch bei eCircle gearbeitet, Sie muessten sich mit dem Thema doch bestens auskennen. Oder sind hier irgendwelche Rechtsanwaelte an Bord? Eine Verbraucherschutzorganisation? Fuehlt sich irgendjemand bei mehreren Millionen
Benutzern dieser Software zustaendig fuer die Klaerung solcher Fragen?
Ich habe darauf naemlich keine Antwort!

Und ich habe auch noch ein paar draengende Fragen an die beiden Browser-Hersteller Mozilla (Firefox) und Google (Chrome):

Ich habe in den letzten Wochen die Bewertungs-Funktionen fuer Adblock Plus im Auge behalten, die beide Browser-Hersteller bereitstellen. Durch diese Benutzer- Bewertungen wird ein Sterne-Ranking erstellt, so dass sich jeder unbedarfte Internetbenutzer einen
ueberblich ueber die Funktionsfaehigkeit und Beliebtheit einer bestimmten Erweiterung verschaffen kann.
Dieses Ranking hat an der Verbreitung von Adblock Plus und an dem Vorsprung gegenueber vergleichbaren Produkten (Adblock, Adblock Edge, usw.) einen etwas groesseren Anteil als die spammigen .Blog-Postings der Eyeo GmbH.

Wie transparent oder manipulierbar ist eigentlich dieses Bewertungssystem? Waehrend sich naemlich mittlerweile bei Google https://chrome.google.com/webstore/detail/emptytitle/cfhdojbkjhnklbpkdaibdccddilifddb
die negativen Bewertungen zu Adblock Plus stossweise stapeln und jeder neue Teil unserer Recherche zu warnenden Kommentaren fuehrt, glaenzt die Bewertungsfunktion bei Firefox in ungetruebtem Licht.
https://addons.mozilla.org/de/firefox/addon/adblock-plus/reviews/
Genauer gesagt: an den Tagen, an denen unsere Recherchen erschienen, wurden im-
Bewertungsportal des Firefox-Browsers angeblich ueberhaupt keine negativen Bewertungen zu Adblock Plus abgegeben. Nix, null, kein einziger Hinweis auf die Bedenken ist zu finden, die Tage sind, anders als alle anderen Tage, nahezu kommentarfrei. Danach trudeln langsam wieder die lobhudelnden Fuenf-Sterne-Bewertungen ein, meistens von Benutzern aus dem Ausland.

Sind hier auch “freiwillige Unterstuetzer” am Werk? Oder gibt es da einen Systemfehler, von dem wir alle nichts wissen? Was soll dann die Luftnummer mit den Ratings?

Und nun?

Ganz ehrlich? Ich bin alle und leer im Hin, wobei die Wut im Bauch ueber diese Methoden wohl noch lange anhalten wird. In den letzten knapp 2 Monaten der Recherche kam nicht nur einmal der Moment, an dem ich mich fragte ob ich Teil der Truman Show bin, viel zu dreist und offensichtlich wurden da persoenliche und finanzielle Interessen eines Firmengeflechts durchgehauen.

Wenn ich dann noch solche Saetze vom zumindest oeffentlichen (Palant zeigt sich ja nicht wirklich und hat auch bezueglich seiner Vita nicht so geschludert wir Faida) Adblock Plus Chef Till Faida lesen muss, wie:

Wir bei Adblock Plus haben eine Vision: Der Internetnutzer selbst soll entscheiden können, ob er Werbung zulässt oder nicht. Und wenn er Werbung zulässt, dann soll wiederum ausschließlich er entscheiden können, welche und welche nicht

 

oder dass er mit diesem System besonders den kleinen Webseiten und Blogs doch die Moeglichkeit geben moechte Einnahmen zu erzielen, dann weiss ich nicht ob ich ne Runde rueckwaerts essen oder Kollege Faida lieber ein direktes :”Du Heuchler” ins Gesicht schleudern moechte!

Von diesen Internet-Gluecksrittern habe ich in den letzten Jahren einfach zu viel mitbekommen und konnte noch nicht einmal ansatzweise erahnen, dass ich jemals ueber das Projekt Adblock Plus und die darin involvierten stolpern wuerde.

Alles andere was wir in Bezug auf Spamming, Viagra, Gewinnspiele, Trojaner oder sonstige Abzocke im Netz gelesen/gehoert haben ist ein unternehmerischer Kindergeburtstag im Vergleich zum Businessmodell der Eyeo GmbH.

Ich positioniere das erfolgreichste Browser-Plugin der Geschichte als ultimatives Tool um Werbung aus dem Web zu filtern, erlaube aber Ads von denen, die dafuer gezahlt haben und nutze all die 50 Mio Nutzer auch noch um Deals mit Verlagen und Vermarktern zu machen!

Das muss denen mal einer nachmachen!

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  • http://www.htcinside.de Eugen

    hm und nun?!

    • http://www.mobilegeeks.de/ Sascha Pallenberg

      Ich habe bezueglich der Recherche erst einmal alles auf den Tisch gelegt, beteilige mich aber an Diskussionen mit anderen Publishern und Bloggern, wie man diesen Gatekeepern etwas entgegensetzen kann.

      Der Businessplan, das eigentliche Ziel und die Art und Weise wie Adblock Plus von der Eyeo GmbH eingesetzt wird, all das ist nun oeffentlich und fuer jeden einsehbar. Ich denke das ist ein guter Anfang

      • Hombracho

        Als GmbH muss Eyeo doch ihre Bilanz in Deutschland offenlegen. Vielleicht kann man da noch etwas über die finanziellen Hintergründe und den erwirtschafteten Umsatz herausfinden?

  • Leo

    Adblock (ohne plus) tuts auch – blockiert bei mir zumindest besser und weh getan hat der Umstieg auch nicht.

    In der Zeit, inder die meissten hier gleich sich beschweren werden und schreiben dass sie Adblock Plus nicht deaktiviren wollen waeren sie schon dreimal umgestiegen…

    • http://www.mobilegeeks.de/ Sascha Pallenberg

      Adblock Edge ist auch eine gute Alternative

      • nickel

        Habe jetzt auch auf Adblock Edge umgestellt, da sowie für Chrome als auch FF verfügbar. Was sich aus ADB Plus entwickelt hat ist erschreckend und andersherum ist es erstaunlich, dass die “Zusammenhänge” früher niemandem aufgefallen sind.

        • Hans

          Sorry aber ich finde Adblock Edge für Chrome nicht. Gibt’s eine brauchbare Alternative für Chrome, Adblock?
          Wie sieht’s eigentlich mit den Forks aus, die verwenden doch auch die AdBlock Plus Filterlisten die doch manipulierbar sein müssten. Oder liegt’s wirklich nur an der “Allow acceptable Ads” Option? Ich verstehe nicht ganz was an den Forks besser ist. Bin verunsichert.

          • nickel

            “AdBlock” geht auch für Chrome. Setzen wir sogar im Unternehmensumfeld ein.

  • Technikfaultier

    *Sing* “Money makes the world go around”

    Es ist einfach seit Jahren so, dass nicht mehr die Macher von gutem und tollen Content den Großteil der Werbeieinnahmen bekommen, sondern irgendwelche “Vermarkter”, SEO Agenturen und Co., die einfach nichts selber auf die Kette bekommen, sondern gerade mal irgendwelche nutzlosen Seiten aus dem Boden stampfen können, mit 0 Informationsgehalt, aber Hauptsache alle Keyword und weit oben gerankt. Von “Gastartikeln”, Linktauschen und dem ganzen Dreck, fange ich gar nicht erst an.

    Erschreckend, was sich da für eine Industrie drum gebildet hat. Wenn man das alles “einsparen” könnte, dann müssten die Webeschalter sicherlich nur noch 30% ihrer derzeitigen Budgets ausgeben und die vernünftigen Contentersteller würden 2-3-mal soviel einnehmen. Dann würde sicherlich auch die Häufigkeit von Werbung im Internet abnehmen.

  • Marcel Burri

    Ich habe alle drei Teile mit Interesse verfolgt und hoffe auf ein Statement des Adblock-Teams.
    Achja, evtl. gibt’s ja später mal eine kostenpflichtige Version, in der das Häckchen für allow acceptable ads standardmässig deaktiviert ist… ;)
    schlussendlich läge es auch an den Browserherstellern, solche Plugins zu prüfen und auszuschliessen.

  • AndreasW

    Dass die negativen Bewertungen zu AdBlockPlus
    bei den Firefox-AddOns verschwunden sind,
    ist mir auch aufgefallen.
    Sehr,sehr dubios …,
    dann kann ich dem ja auch nicht mehr trauen!

  • Jens

    Dieser Artikel bzw. die Serie sind für mich ein Hoffnungsschimmer.

    Ich filtere auch Werbung – hier, dank des Artikels nicht mehr – und suche gerade einen Flattr/Spenden/Unterstützen Button.

    Für so recherchierte Geschichten zahle ich gerne einen Preis – wie hier z.B. Eure Werbung!

  • http://www.xobor.de/ Alice Högner

    Ein schöner Abschluss und besonders der Anfang hat mir aus der Seele gesprochen. Ich habe die Diskussionen in den letzten Tagen auch verfolgt, mich auch selbst hineingestürzt und war über einige Kommentare und Ansichten doch sehr erstaunt. Ich selbst habe nie einen Adblocker gebraucht/genutzt und werde es vorraussichtlich auch nicht tun, da ich mein ganz eigenes System habe: Wenn man mich mit schlechter Werbung zumüllt, suche ich mir eine andere Seite mit guten Inhalten und besserer Werbung, fertig.

    Aus vielen Kommentaren war herauszulesen das die Artikel zum Teil nicht gelesen (oder nicht vollständig gelesen), oder aber auch mit dem Gedanken im Hinterkopf gelesen wurden, das es eine allgemeine Anti-Adblocker-Kampagne ist. Eine Meinung die sich bei einigen scheinbar so fest gefressen hat, das nicht ein einziges Argument oder Beweis denjenigen zum nachdenken und kritischen hinterfragen gebracht haben, sondern alles konsequent abgelehnt wurde, was ich sehr schade fand.

    Gegen willentlich festgefahrene Meinungen kommt man nicht an, weil spätestens an der Grenze an der die Argumente ausgehen einfach zugemacht wird (sehr schön an dem gewissen Hashtag #heuldoch zu sehen als besagte Argumente wohl Mangelware waren) – aber ich hoffe und denke doch, dass du genügend Leute erreicht hast, das sich in der Sache etwas bewegen könnte.

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  • mirkom

    Ich versteh einfach nicht, was der ganze Geschrei Otto Normaluser angeht. Otto Normaluser verwendet den Adblocker, entweder er funktioniert zufriedenstellend oder nicht. Wenn ihn die whitegelisteten Werbungen nerven und er zu doof ist, sie eigens zu deaktivieren, wird er halt einen anderen Adblocker verwenden.

    Die Machenschaften dahinter können Otto Normaluser sch***egal sein, er kriegt sein kostenloses Tool, fertig. Dass da irgendwer dafür bezahlen muss, harhar, daran ist wahrscheinlich der Kapitalismus schuld.

    • Tobias

      Da muss man wohl annehmen das du den Artikel nicht in seiner Gänze
      gelesen und / oder erfasst hast ? Mal so generell erst Meinung bilden
      dann Meinung äußern. Wer selbst zum nachdenken zu faul ist brauch sich
      nicht wundern.

      Aber ne solang der Affe nichts sieht, nichts hört
      und nichts sagt ist ja auch alles Gut… Das hat in unserer Geschichte
      immer gut funktioniert.

      Stasi oder NSA klar, kein Problem hab ja nix zu verbergen…

      Telekom Netzneutralität? na egal hab ja o2

      T Shirts für 2€ klar, wie dafür sterben Menschen das kann Otto normal doch egal sein…

      Augen zu und durch!

      Gott ich hoffe Otto Normal ist doch etwas verantwortungsbewusster und folgt nicht deinem Beispiel!

      • mirkom

        Otto Normal lebt im Rechtsstaat. Wenn Adblock Plus gegen irgendein Gesetz verstößt, dann möge der zu Schaden kommende Anzeige erstatten.
        Gibt es ein solches Gesetz nicht, kann der zu Schaden kommende Lobbyarbeit betreiben, andere Parteien wählen usw.
        Von all dem steht hier nichts.

        Hier wird Otto Normal angesprochen, aber der ist nicht wirklich der zu Schaden kommende, im Gegenteil, ihm dient Adblock Plus. “Adblock Plus macht das Internet kaputt” kann ich bei alldem nicht erkennen, das ist alles doch nur das übliche marktwirtschaftliche Gerangel mit seinen kleinen schmutzigen Tricks.

        Ja, T-Shirts für 2€ sind scheiße, aber da muss die Politik aktiv werden. Solange es hier sowas wie Mindestlohn nicht gibt, kaufen Leute auch weiterhin die billigsten T-Shirts.

        • Roman

          jetzt ist die Politik schuld :) Wer wählt denn die Politik? Otto Normaluser.

        • taudorinon

          Politik ersetzt Moral, ein sehr einfaches Weltbild.

          Bitte dann aber keine Beschwerden wenn das Internet doch mal kaputt geht.

  • Matthias

    Du hast einen kleinen Fehler gemacht. 0,4 cent sind nicht 1/4 Cent! 1/4 cent wären 0,25 cent.
    Ansonsten nochmal Respekt für alle 3 Teile!

  • Dominik Schmidt

    Möchte an dieser Stelle auch darauf hinweisen, dass die GNU/Linux Distribution Debian, die viel auf offene/freie Software gibt, Adblock Plus vorinstalliert ausliefert: http://do-s.de/adblock-plus-und-debian/

    Dazu scheint es keinerlei offene Diskussion/Abstimmung gegeben zu haben. Zumindest keine, die sich im Nachinein nachvollziehen lässt…

  • Pingback: [08/07/13] -Daily Short Top 5-

  • mirkom

    Ich versuch’s noch mal möglichst untrollig – Herr Pallenberg, ich würde einfach gerne eine *Einordnung* des ganzen wünschen, bei all dem Aufwand, den Sie nun betrieben haben.

    Ist Adblock
    a) kriminell
    b) moralisch verweflich
    c) eine Gefahr fürs freie Netz

    d) (durch einen guten Service) in eine günstige quasi-Monopolsituation gelangt, die es nun finanziell nutzt?

    Mir erscheint ein bisschen b), wobei das im Rahmen von den üblichen Geschäftsrangeleien irgendwie nicht so richtig ins Gewicht fällt, und d).

    Zu d): Diese Macht hat AdBlock nicht in erster Linie durch so dämliche Dinge wie gefakte Blogeinträge bekommen, sondern durch einen guten Service; nur wegen ein paar gefakten Blogeinträgen wären nicht Millionen zu dem Dienst gelangt. Das Ganze ist vergleichbar mit Google, das auch sehr beliebte Services anbietet, “don’t be evil” behauptet und trotzdem die Marktmacht gnadenlos ausnutzt. Ist Herr Pallenberg auch gegen Google aktiv?

    Da offensichtlich kein weltweiter Google-Boykott stattfindet, könnten nur wirklich politische Eingriffe etwas bewirken (wenn es wiederum das Wahlvolk so will).

    Die Frage mündet darin: Warum sollte Otto Normaluser einen ihm sehr dienlichen Service nicht mehr weiter nutzen? Wem zuliebe, da er selber ja keinen Schaden davon hat? Den Werbetreibenden zuliebe?

    Warum appelliert Herr Pallenberg nicht an die Politik?

    • http://www.markensysteme.de/ Bernd Rubel

      Du kannst als Otto Normaluser tun und lassen was Du möchtest. Jetzt, wo du so viele Informationen bekommen hast, bist Du sogar selbst für Deine Entscheidung verantwortlich. Das ist doch toll. Du musst “die Politik” nicht fragen, ob sie das für Dich entscheiden kann.

    • http://www.mobilegeeks.de/ Sascha Pallenberg

      Die Entscheidung liegt im Auge des Betrachters, ich denke ich habe mit meinem ersten Artikel entsprechend vorgelegt, in dem ich die mafioese Vetternwirtschaft ansprach.
      Die Intention von ABP ist nun klar: Seit Jahren arbeitete man an der Position des Gatekeepers um mit dem Tool ein Werkzeug in der Hand zu haben, mit dem man Druck auf 3. ausuebt. Das bestaetigen inzwischen diverse Verlage und Vermarkter.
      Ob dies dann eher auf a) oder b) zutrifft bleibt dem geneigten Leser ueberlassen.

      Die Informationen sind draussen und verschiedenste Redaktionen recherchieren in Richtung Adblock Plus. Ergebnisse gibt es ja inzwischen zur Genuege

    • rooobiee

      “Wem zuliebe, da er selber ja keinen Schaden davon hat? Den Werbetreibenden zuliebe?”
      Wenn Werbetreibende mehr Geld für Werbung ausgeben müssen, dann schadet es immer den Konsumenten, da das Geld dafür ja irgendwoher kommen muss. Die werden sicherlich nicht das Ersparte ihrer Omas dafür hernehmen. Letztendlich saugen die Herren von ABP uns das Geld aus der Tasche, ob wir nun ABP nutzen oder nicht.

  • daniode

    Und jetzt zu etwas ganz anderem: geile Initialen…SOUP. :)

    • http://www.mobilegeeks.de/ Sascha Pallenberg

      danke dir ;)

  • http://www.mobilegeeks.de/ Sascha Pallenberg

    Noch einmal vielen Dank fuer all euren Support in den letzten 2 Wochen dieser Story. All die, die aufmerksam die 3 Teile gelesen haben, duerften eine ganze Menge Hintergrundinformationen zu Adblock Plus an sich, zur Eyeo GmbH und vor allen Dingen ihrem Geschaeftsfuehrer Till Faida erhalten haben.

    Das habe ich mir hier weder aus den Fingern gesaugt (Vorwurf 1), noch fahre ich eine beahlte Kampagne (Vorwurf 2) oder will “ehrabschneidende” Aussagen treffen (Statement Tim Schumacher).

    Mit wurden bewusste Luegen durch Till Faida in seinem “Pallengate” PR-Versuch und die Recherche-Arbeit durch einen angeblichen Interessenskonflikt versucht zu diskreditieren.
    Dazu kommt dann noch der klassische Shitstorm durch ABP-Mitarbeiter und Fanboys aber der prallt ganz gemuetlich an mir ab.

    Ihr habt nun die Informationen und koennt euch euree Meinung in Ruhe bilden. Diskussion ist wichtig fuer jeglichen demokratischen Prozess und genau das habt ihr nun in der Hand. Es gibt genug Alternativen zu Adblock Plus!

    Plugins ohne ein Haus voll Luegen, Fakes und Vetternwirtschaft.

    • Exusia83

      Bin etwas spät, aber du bist der Geilste.
      Immer raus mit der Scheiße.
      Diese arschgesichtigen Lügner sollen daran ersticken.
      Eine absolute Schande, dass es immer wieder den Abschaum der Gesellschaft in solche Businesszweige treibt.
      Dagegen muss man angehen.

  • Baluliloe

    Tolle Artikelserie. Ich habe mich nun auch von dem Werbeblocker befreit. Einerseits, weil ich die Notwendigkeit von Werbung jetzt besser verstehe, andererseits weil das Geschäftsmodell mehr als dreist ist bzw. ich dieses als äußerst gefährlich einstufe.

  • Pingback: # dominik schmidt – Adblock Plus und Debian

  • http://blog.gonline.at Georg S.

    Ich habe nun auch den dritten Artikel vollständig gelesen und Adblock Plus erst einmal gegen Adblock Edge ausgetauscht wobei ich die Befürchtung habe das die “kreativen” Adblock Plus Macher auch mit den Userzahlen von Adblock Edge hausieren gehen auch wenn da keine “acceptable ads” vorhanden sind da Adblock Edgeals Adblock Plus Fork die gleichen Blacklists verwendet.
    Auf den meisten Seiten die ich regelmäßig besuche ist der Adblocker aber sowieso aus (außer darauf ist wirklich nervige Werbung) und nur Flash Banner werden per Flasblock geblockt (unter Linux erzeugt Flash leider oft hohe CPU Last udn stürzt auch manchmal ab und dazu sind das meist auch noch blinkende Banner).

    Zur Transparenz auf Mobilegeeks.de würde mich aber wieder einmal eine genaue Auflistung interessieren woher die Wehrbeinahmen kommen, wie viel kommt z.B. aus YouTube Videos (da kann ein Adblcoker ja nichts blocken) wie viel aus Werbung auf der Webseite und wie viel aus dem Forum (sollte das getrennt erfasst werden). Wie viele User Besuchen Mobilegeeks Täglich und wie viel Prozent nutzen die Mobile Webseite (da ist mir leider noch keine Werbung aufgefallen) oder die App (auch dort konnte ich noch keine Werbung finden) oder Google Currents. Beim Forum sind die mobilen Angebote (mobile Webseite und die Nutzung per Tabtalk App) auch werbefrei so das hier das Nutzungsverhalten auch interessant wäre. Und dazu dann noch wie viele Benutzer der Denktopseite einen Webeblocker verwenden (laut dem Aktuellen Podcast sind es ja ca. 50%). Sollte der Anteil der Mobilen aufrufe höher sein als der von Nutzern mit aktiven Adblocker wäre es doch sicher sinnvoller zu überlegen wie man das Mobile Angebot mit Werbung versehen kann als das man gegen Adblocker wettert.

    ps. Eine geniale Idee die User dazu zu bringen ihren Adblcoker auszuschalten hat meiner Meinung nach computerbase.de sie veranstalten Monatlich ein Community Gewinnspiel [1] dessen Telegrammformular man nur sieht wenn man den Adblocker deaktiviert hat, ansonsten bekommt man stattdessen eine Aufforderung zu sehen den Ablocker zu deaktivieren [2]. Außerdem ist man bei Computerbase.de sichtlich bemüht Aufklärung über die Werbung auf der Seite zu betreiben [3].

    1: http://www.computerbase.de/artikel/sonstiges/2013/gewinnspiel-juni-2013/
    2: Angehängte Grafik
    3: http://www.computerbase.de/forum/showthread.php?t=1080246

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  • einfach david

    Hey Sascha,
    was jedoch nicht stimmt ist, dass Du den Conntent von Usern mit Adblocker nicht beschneidest. Mobilegeeks wird bei mir mit Adblock (on) und Safari eingeschränkt angezeigt, Kommentieren geht nicht und ich sehe keine Videos, die Formatierung ist dann auch ein graus.. Ist natürlich Deine Sache, aber für den vollen Genuß von Mobilegeeks habe ich dann keine Wahl.

    • René Klein

      Seltsam – dieses Problem habe ich zumindest mit keinem Adblocker unter Chrome oder Firefox. Von daher wage ich es zu bezweifeln, dass es daran liegt und somit der Test mit einem anderen Browser sinnvoll scheint.

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  • Modulopfer

    Habe mir Teil 3 nicht durchgelesen. Viel Bla Bla Bla um weiterhin im Gespräch zu bleiben.

    ich frage jetzt mal eherlich: Wayne? Wayne interessiert das wirklich und wer hat wirklich hier nach den ABP installiert? Ich? Never… Nicht wenn die Seiten und Magazine anfangen an sich zu arbeiten oder ihren Werbepartnern nahe zu legen die Werbung Nutzerfreundlicher und augenfreundlicher zu gestalten.

    Ich bleibe bei ABP weil beste Blockerquote und eben die Nummer 1 der Adblocker. Der Rest ist mir latte. Wer mit wem und überhaupt. aber diese Hetze geht gar nicht. Und die Magazine und Seiten die ebenfalls auf Werbung angewiesen sind springen mit Kusshand auf das Pferd, weil ihnen ABP einfach ein Dorn im Auge ist. Und das ist ein ebenso wichtiger Fakt.

  • Stefan Heimann

    Ich habe gerade für meine Bachelorarbeit zum Thema Werbung im Web und Verbreitung von Werbeblockern eine Umfrage laufen, würde mich über ein paar Stimmen freuen: http://edu.surveygizmo.com/s3/1299888/0ded75eb0265

  • Meister Rööhrich

    Da hier immer wieder mal Alternativen wie Adblock Lite oder Adblock Edge angesprochen wurden…schaut mal, wer dort dahinter steckt: es benötigt nur einen Mausklick, um zum “Entwickler” namens “adstomper” zu gelangen, kurz danach googeln und man kommt zu Webauftritten wie “http://www.adstomper.com/”.

    Dort wird dann schnell klar, woher der Wind weht:

    “Ad Stomper, LLC will enable you to advertise your business in an aggressive, in your face method. You will see us all over the place!

    Our unique, high-tech mobile advertising methods and scrolling ads
    are going to bring you astounding results and leave your competition in
    the dust.”

    Also im Prinzip nix anderes als ABP, ebenfalls böse Buben, nur eben andere böse Buben.

    Bin für alternativen zu ABP und Co. offen, in der “Altvorderenzeit” des Internets gabs mal Lösungen, die als lokaler Proxy auf dem eigenen PC lästige Bannerads usw. filterten (Webwasher), damit wurde zumindest der Werbeschmutz nicht angezeigt, geladen wurde er aber trotzdem (Thema reduzierte Datenmenge durch Werbeblocker?). Und mit den heute üblichen Tricks der WErbeindustrie kommt man damit sicher auch nicht mehr weit.

    Fazit für mich persönlich: Sehr interessante und hochinformative Hintergrundrecherchen zum Thema ABP, aber mangels echter Alternativen bleib ich erst mal dabei (mit abgeschalteter Werbezulassung). Ohne einen Adblocker ist’s leider nicht auszuhalten und letzten Endes ists mir als genervtem Gelegenheitssurfer egal, wer hier wem die Rosinen von der Torte klaut, solange ich in meinem Browser “Inhalt pur” ohne Werbemüll sehen kann.

    Die Sache wird sich bei mir erst dann schlagartig ändern, wenn die HErren bei ABP aus lauter Gier irgendwann die Checkbox zum zulassen bestimmter Werbung entfernen…aber dann gibts sicher schon bessere Alternativen.

    Zum Thema Finanzierung von Webseiten: Auch wenn es hart klingt, sowas regelt dann der Markt ganz ohne mein Zutuhn, wobei ich in gewissem Umfang für guten Content auch lieber zahlen würde, als Reklame zu erdulden….Aber guten Content im Netz zu finden gleicht eben auch der Suche nach der Nadel im Heuhaufen…und wenn da der Hauhaufen evtl, mal nicht so rasant wächst oder gar im schlimmsten Falle auch etwas schrumpft, erleichtert das die Suche nach der Nadel möglicherweise sogar etwas….

  • Guest

    @nbnde:disqus

  • Lucerinda Wunderka

    @nbnde:disqus Die Umsätze der Eyeo GmbH sind auf https://www.bundesanzeiger.de/ kostenlos einsehbar.

  • Dirk H.

    Hammerhart, auch wenn ich alle drei Beiträge nun seit knapp 4 Stunden am lesen war (inkl. verweise zu anderen Seiten, und noch nicht gaz fertig) ist das ja mal der größte Beschiss den es in den letzten Jahrzehnten wohl auf der Welt gab. Börse 2.0 sozusagen ;)
    Danke für die aufklärung, werde gleich mal selbst darüber berichten.

  • Manuel Schardt

    Ich habe mir nun teil 3 durchgelesen und troz mieser Rechtschreibung möchte ich nun auch meine Gedanken beitragen.

    Ich finde adblock plus ist ein idealbeispiel für moderne markt strategien.

    Egal in welche Branche man schaut, erfolgreich sind nur die verbrecher.
    In einer stadt voller diebe ist der ehrliche der dumme, und die ehrlichen,
    aufrichtigen, die die menschen helfen für sie einstehen und zeit und
    kraft investieren, werden nur ausgebeutet.

    Das geld geht nach oben und bleibt oben, das klassensystem wird immer größer.
    Ob uns nun Lidl, Aldi, Real, Mediamarkt, BMW oder Adblock Plus Verarscht
    oder Abzockt ist eigentlich kein unterschied. Jeder Klag darüber das er
    kein Geld mehr hat, und kein Geld mehr bekommt.

    Anscheinedt hat wohl keiner mehr von uns Geld, stellt sich nur die Frage, wo ist das Geld den dan hin wens keiner mehr hat?
    Und wie können sich leute die sich beschweren dann doch noch irgendwie den Porsche Leisten?

    Ist Insolvens heutzutage auch nur noch ein Mittel zum Abzocken? Und die wichtigste frage ist Wer zockt einen den nicht ab?

    Firmen wie Adblock und die Unternehmen die dahinterstehen, können nur
    erfolgreich sein und bestehen wenn leute wie Till , Schuhmacher und co
    bewusst verbrecherische methoden anwenden und leute abzuocken.

    Mein Fazit: Alles was mehr geld verdient wie der durchschnitt, macht
    irgendwie geld durch unlautere mittel. Aber was soll man tun? Abzocken
    oder arm bleiben? Und was soll man als verbraucher da tun? Wenn man
    gegen alles vorgeht was einen abzocken möchte muss man so ziemlich alles
    was es gibt deaktivieren. Google, Android, Appel, Microsoft. Und woher
    nimmt man seine brötchen wenn sogar der supermarkt um die ecke abzockt?
    Gibt es wirklich alternativen um dem ständigen abzock kreislauf zu
    entgehen? Was kann man da als verbraucher wirklich tun?

    Es war sehr informativ zu lesen und ich finde auch wichtig. An dieser stelle
    danke Sascha Pallenberg. Allerdings sehe ich keine wirkliche Alternative
    in keiner Lebenslage, und ich denke das Adblock, nicht nur mit eigenen
    Zahlen hausieren geht sondern mit allen Geblockten inhalten von allen
    blockern. Also denke ich das man in diesem system schon mitmacht wenn
    man egal wie werbung blockt.

    Vorschläge?

  • http://www.mobilegeeks.de/ Sascha Pallenberg

    die letzte Bilanz haben wir von 2011 und da hatten sie um die 180 000 Euro in der Kriegskasse

  • Roman

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