Der CPU-Hersteller AMD geht davon aus, dass Tablets erst dann zu einem echten Massenphänomen werden, wenn die Preis im Schnitt unter 300 Dollar fallen. Für das Netbook-Segment rechnet das Unternehmen weiter mit einem ordentlichen Wachstum, das dafür sorgen soll, dass sich die für Anfang 2011 erwarteten Fusion APUs (Accelerated Processing Units) gut verkaufen. In den Smartphone-Sektor will AMD laut Firmenchef Dirk Meyer erst einmal nicht einsteigen.

AMD: 20% Wachstum bei Netbooks in 2011 – Tablets? Mal sehen. Smartphones? Nein danke.

amd fusion logo AMD: 20% Wachstum bei Netbooks in 2011   Tablets? Mal sehen. Smartphones? Nein danke.

Nach Ansicht von Meyer gibt es bereits eine Vielzahl von Wettbewerbern im Smartphone-Markt. AMD will sich deshalb auf Bereiche konzentrieren, in denen man technische Vortiele hat, darunter die Märkte für Notebooks, Desktops und Server. Bei den Tablets will AMD offenbar eine eher zurückhaltende Position einnehmen, um zunächst weiter abzuwarten, wie sich der Markt entwickelt. Ein ordentliches Wachstum sei erst dann zu erwarten, wenn die Durchschnittspreise auf unter 299 Dollar fallen, so Meyer. Vorerst bleiben Tablets daher ein ergänzendes Produkt zu traditionellen PCs, sagte der AMD-Boss.

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AMD sei optimistisch, was den Netbook-Markt angeht. Nach internen Daten sei 2011 mit einem Wachstum der Stückzahlen um 20 Prozent gegenüber dem Vorjahr zu rechnen. Die Zahl der verkauften Netbooks könne daher 2011 durchaus 20 bis 30 Millionen erreichen. AMD will in diesem Bereich durch seine Super Mobility Plattformen punkten, die etwas mehr Leistung bieten als Intel-basierte Netbooks. Als Beispiele für dieses Engagement nannte Meyer die Lenovo ThinkPad Edge und ThinkPad X100e-Reihen. 2011 will man mit den Bobcat-Kernen den Netbook-Markt direkt bedienen, wobei AMD auch die Möglichkeit sieht, die neuen Chips auch in Tablets einzusetzen. Bobcat sei technisch problemlos in Tablets verwendbar, doch dies hänge von den Geräteherstellern ab.

AMD selbst wolle weiterhin ein genaues Auge auf den Tablet-Markt halten, um einschätzen zu können, wie umfangreich die Investitionen in diesem Bereich ausfallen sollen, auch wenn die Energiespareigenschaften der Bobcat-Kerne bereits die Voraussetzungen für die Verwendung in Tablets erfüllen.

Quelle: DigiTimes via Mobicroco

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  • Dirk

    Seltsam… immer die Produktkategorie, die AMD momentan nicht bedienen kann, wird kleingeredet und die, die sie dann beliefern können irgendwann, wenn sie ihren Riesenrückstand aufgeholt haben, werden heiß geredet. :D

    • Anonymous

      have faith ;)

      • Dirk

        Erleuchte mich. :)

  • bobby

    Das mit dem X100e ist ja wohl ein Witz.
    Das ist ein gutes Subnotebook, das EINZIG UND ALLEIN an der schwachen AMD Plattform scheitert.

  • Ronny

    AMD hat den Netbookmarkt verschlafen und jetzt sind sie dabei, den Tabletmarkt zu verschlafen… So wird das nix.

  • Ronny

    AMD hat den Netbookmarkt verschlafen und jetzt sind sie dabei, den Tabletmarkt zu verschlafen… So wird das nix.

  • Marc

    mal sehen, ich hege grosse hoffnungen in die kommende AMD generation. denn im vergleich zur intelgeneration bietet die von AMD auch bessere grafikleistung und sind zugleich energiesparsam.
    vielleicht nicht so sehr wie die von intel, aber evtl. genug um sie auch in tablets/netbooks zu verwenden.
    Wenn dies wirklich eintrifft, hat intel viel arbeit vorsich. denn diese GMA lösungen sind total fürn a..

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