Musik ist eine Kraft die jeden von uns anders beeinflusst. Wer nicht nur auf den Einheitsbrei des Pop-Mainstreams steht, der hat es manchmal mit unter schwer, zu bezahlbaren Preisen, an neue und aufregende Musik zu gelangen. Diesem Problem nimmt sich die Plattform Jamendo an. Das Beste, dies Ganze geschieht im Creative Common Gedanken.

[App Perle] Jamendo – über 350.000 Songs für lau

Diese App ist das erste Programm welches, es als [App Perle], auf den beiden grossen Plattformen, iOS und Android, in ähnlicher Weise verfügbar ist. Anzumerken ist, dass auf der Seite des Androiden mehrere Applikationen zur Auswahl stehen. Die von mir gewählte scheint jedoch die offizielle App der Plattform zu sein.

Stammdaten

Name: Jamendo (iOS) / Jamendo Player (Android)
Entwickler: NFS / Teleca Poland
Plattform: ab iOS4 / kA
Sprachen: Deutsch, Englisch, u.v.m. / Englisch
Groesse: 2.3 MB / kA
Aktualisierung: 25.09.2012 / 08.08.2012
Orientierung: Portrait / Portrait
Preis: gratis / gratis
Links: iOS App / Android App

Screenshots

Android Screenshots stammen aus der Artikelbeschreibung im Google Play Store. Bildschirmaufnahmen der iOS Variante wurde nicht mit einem iPhone5 aufgenommen.

Künstler

Ihr findet wirklich jedes Genre auf dieser Plattform. Vor allem sind hier Künstler und Bands vertreten, welche nicht dem weichgekauten Mainstream entsprechen. Wenn ihr durch die App stöbert werdet ihr unter anderem Songwriter, Electro, Wave, Rock oder geniale Chiptunes Titel finden welche euch komplett gratis zum Anhören und Herunterladen zur Verfügung stehen. Als Hörbeispiel für wunderbare 8bit Musik sei der 8bit-Klassiker “sad sad robot” aus dem Album “8-bit lagerfeuer” der Band “pornnophonique” empfohlen.

Da diese Plattform in den französischsprachigen Regionen Europas gestartet ist, hat man auch einen grossen Teil an nicht englischsprachiger Musik zur Verfügung.

Es stehen über 350.000 einzelne Songs in mehreren zehntausend Alben von etlichen tausend Künstlern zur Auswahl. Somit ist für jeden Musikgeschmack etwas dabei.

Unterstützung

Natürlich soll man für Dinge die man mag auch einen entsprechenden Gegenwert bereitstellen. Hierzu könnte ihr die vertretenen Künstler eine frei defininierbare Spende zukommen lassen. Als gewerblicher Kunde könnt ihr eine kommerzielle Pro-Lizenz, für eure Filmproduktion, Club oder anderen Dingen, von Jamendo erwerben. Wenn man die Gema-Schlagzeilen der letzten Monaten verfolgt bekommt ihr durch freie Musik für einen Bruchteil des Preises mindestebenso gute Musik wie bei der kommerziellen Anbietern.

Es sollte eben so wie in anderen Communties immer ein geben und nehmen sein.

Was mir gefällt

Ist die Idee. Musik allen Menschen frei zugänglich zu machen ohne dabei die Last auf den Schultern der Künstler auszutragen. Jamendo ist eine lebendige und gepflegte Community welche mit viel Detailreichtum erweitert wird. Die App alleine gesehen ist dabei eher unteres Mittelmaß. Allerdings ist sie mir auf meinem iPhone noch nie abgestürzt – auch wenn man zum Beispiel zwischen Mobilfunk und Wifi wechselt.

Die Android App ist quelloffen und lässt sich auch ausserhalb des Stores als *.apk herunterladen.

Was mir weniger gefällt

Die App widerspiegelt nicht den Detailreichtum der Musikplattform an sich. Sie ist weder an iOS6 oder das neue iPhone angepasst, noch an andere Design-Guidelines aus Cupertino angelehnt. So erfordert diese App in manchen Bereichen etwas try-and-error bis man manche Funktionen gefunden hat.

Bei der Android App mehren sich die Beurteilungen im Play Store, dass diese App nach den letzten Updates sehr leicht ihren Dienst versagt.

Weiter steht auch eine Applikation für BackBerry Geräte zur Verfügung, welche jedoch wohl noch weiter hinter der Android Version zurückliegt und als nicht funktionstüchtigen beschrieben wird.

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  • http://benjaminwagener.de/ Benjamin Wagener

    Finde die Überschrift nicht so gut gewählt. Ja, die Songs sind in der Regel kostenlos. Aber das ist eigentlich nicht der Hauptsinn von Jamendo, sondern der direkte Weg zwischen Musikern und Hörern.

    • MGTobias

      Hi, jap ich gebe dir Recht. Allerdings ist das fuer die meisten der Hauptgrund sich mit freier Musik zu beschäftigen. Deswegen gibt es im Artikel auch den Punkt “Unterstuetzung” :)
      Wie haettest du den die Ueberschrift betitelt?

      • http://benjaminwagener.de/ Benjamin Wagener

        Vielleicht statt “für lau” irgendwie “and pay what you want” oder so. Oder statt “über 350.000 Songs für lau”, “Künstler teilen ihre Songs, über 350.000 im Angebot”. So könnten halt manche auch den Eindruck gewinnen, dass es eine Sharingplattform wie Grooveshark oder dergleichen sei.

  • peruvianwhite

    gerade aus samsung galaxy s+ getestet mit ics-custom rom. stürzt reproduzierbar ab nach dem anspielen des 2ten titels..so wie es in den erfahrungsberichten im playstore zu lesen ist…schade, hätte gerne mal reingeschnuppert…

    • Tobias

      ja, leider. Versuche es doch einmal ueber die Webseite – eventuell gehts dort besser. :)

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