Auch Apple möchte sich mit einem Musik-Streaming-Dienst versuchen – das wissen wir. Gerechnet hatten wir damit bereits im ersten Quartal des Jahres. Daraus ist bislang nichts geworden und vermutlich müssen die Apple-Nutzer sich auch noch ein wenig gedulden.

Apple: Musik-Streamingdienst à la Spotify lässt auf sich warten

Spotify, Rdio, Simfy und Co werden immer populärer und die breite Masse akzeptiert Modelle, bei denen man monatlich einen Betrag X zahlt, um große Mengen Musik konsumieren zu können, ohne sie wirklich zu besitzen. Da liegt eine Menge Potential und das möchten sich auch Unternehmen wie Google und Apple ungern entgehen lassen. Zum aktuellen Stand hören wir weder von Google noch von Apple Verlässliches.

Die New York Times berichtet jetzt darüber allerdings, dass wir uns länger gedulden müssen, bis diese Funktionalität iTunes hinzugefügt wird. Grund dafür: logischerweise bei solchen Verhandlungen – die Kohle! Damit so ein Service von einer breiten Masse genutzt wird, braucht es eben auch möglichst alle dicken Anbieter, um einen Berg Songs verfügbar zu machen. Wenn sich die Majors und Apple diesbezüglich aber nicht einig werden, ziehen sich solche Verhandlungen in die Länge – sowohl das Unternehmen aus Cupertino als auch die Major-Labels sind nicht dafür bekannt, dass man sehr viel nachgibt, wenn es um die eigenen Positionen geht.

Caschy hat ein paar Zahlen zusammengetragen, die wir – da inoffiziell – allerdings mit Vorsicht betrachten müssen. Demnach zahlt Pandora für seinen Radiodienst 12 Cent pro 100 abgespielter Songs, Spotify hingegen drückt mit 35 Cent deutlich mehr ab. Wenn die überlieferten Zahlen passen, möchte Apple sich deutlich niedriger positionieren – gerade mal 6 Cent wäre man bereit zu zahlen. Das ist sehr viel weniger als die Konkurrenz für 100 gestreamte Songs abdrückt, hierbei müssen wir aber auch berücksichtigen, dass Apple eine ganz andere Markt-Stellung inne hat – mit iTunes hat man die mp3-Geschichte quasi im Alleingang angeschoben.

Richtet euch also darauf ein, dass das Gerangel um Cents und Streams noch eine Weile andauern wird – kostbare Zeit, die die Konkurrenz für sich nutzen kann. Der Dienst wird kommen und auch Google wird hier gleichziehen, da bin ich sicher – warten wir mal ab, wie viel Zeit sich die beiden dafür noch nehmen werden/müssen.

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    jetzt mal Ehrlich.

    Ist es wirklich eine Nachricht wenn ein Dienst NICHT existiert?

    Schreib doch bitte lieber etwas zur verbesserten Anwendbarkeit von einem Dienst der DA ist.

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