Vor einiger Zeit hatten wir über Apples “brasilianisches Problem” berichtet, das dafür gesorgt hat, dass der Konzern im größten Land Südamerikas nicht die Rechte an der Marke iPhone hält. Jetzt hat die zuständige Behörde Apples Einsprüchen gegen die Nutzung des Namens durch einen örtlichen Anbieter von Android-Smartphones eine Absage erteilt.

Apple muss in Brasilien um den Namen iPhone fürchten

Das brasilianische Markenamt hat Apples Versuch, die Marke iPhone für sich zu beanspruchen, abgeschmettert, ließ die Behörde verlauten. Zwar darf Apple das iPhone vorerst weiter unter diesem Namen anbieten, doch die Firma, der der Name aktuell gehört, könnte nun ein Recht auf Exklusivität geltend machen. Aktuell hat die Firma Gradiente Electronica die Rechte an dem Markennamen und hat zuletzt auch mit der Einführung eines günstigen Android-Smartphones begonnen, das den Schriftzug “IPHONE” in seinem Namen trägt.

Tatsächlich hatte Apple 2007 einen Antrag auf die Rechte an dem Namen iPhone gestellt, doch Gradients Antrag auf die Marke “Gradiente iphone” wurde schon im Jahr 2000 eingereicht und letztlich im Jahr 2008 auch gewährt. Apple habe außerdem versucht, die von Gradiente registrierte Handelsmarke löschen zu lassen, weil das Unternehmen den Namen angeblich fünf Jahre lang nicht genutzt hatte. Im Dezember hatte Gradiente allerdings überraschend die Einführung seines iphone angekündigt, was der ganzen Sache weltweite Aufmerksamkeit verschaffte. Firmenchef Emilio Eugenio Staub kündigte an, dass er die Rechte an dem Namen mit allen Mitteln verteidigen wolle. Vorerst hat Gradient nun bis 2018 das Recht, in Brasilien ein Gerät mit dem berühmten Namen anzubieten.

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  • Volker Buschmann

    Das wird Gradiente sich doch bestimmt vergolden lassen und dann ist Ruhe …

    • http://www.mobilegeeks.de/ Sascha Pallenberg

      vielleicht machen sie ja auch genau das indem der name genutzt wird

      • Volker Buschmann

        Ich kann mir nicht vorstellen, dass sie mit einem eigenen Gerät, das dann iPhone heißt, ein großes Geschäft machen werden. Lasse mich aber gerne eines Besseren belehren.

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