Wenn es um Apple, Anklagen, Apple-Stores und China geht, fallen uns wohl die verschiedensten Zusammenhänge und Stories ein – diese Geschichte, über die Macnotes.de eben berichtete, ist mir aber völlig neu: In Einzelfällen hat der Apple Store in Peking (natürlich der echte – nicht irgend’ne Fake-Klitsche) generalüberholte iPhones als Neuware – und somit natürlich auch zum Preis von Neuware – verkauft an die armen, ahnungslosen Chinesen. Wäre vermutlich auch gar nicht aufgefallen, wenn sich der ein oder andere nicht über seine zu kurze Garantie-Laufzeit gewundert hätte. Das ist ein weiteres schräges Kapitel im schier unendlichen Kuriositäten-Almanach von Apple.

Auf den Bildern könnt ihr in den roten Rahmen einmal das Kaufdatum und auf dem anderen Bild das Garantie-Datum erkennen. Daraus resultiert wieder mal ein Rechtsstreit – dieses Mal mit Apple auf der Anklagebank. Bislang sind sechs Fälle bekannt, in denen der Käufer auf diese Weise betrogen wurde. Angeblich wurde in Einzelfällen mal der Austausch des Geräts, manchmal aber auch lediglich die Verlängerung der Garantiezeit als Lösung vorgeschlagen.

Apple China selbst kommentiert die Geschichte bislang noch nicht und ein Mitarbeiter des besagten Apple Stores dementiert die Vorfälle. Ihr könnt sagen, was ihr wollt – mit Apple wird es echt nie langweilig ;) Während der eingeschaltete Anwalt übrigens auch auf Diskriminierung der Chinesen pocht, könnte ich mir vorstellen, dass der ein oder andere iPhone-Käufer jetzt auch mal einen schüchternen Blick auf Rechnung und Garantie-Zeit wirft – vielleicht ist das ja gar keine Problematik, die China exklusiv hat

Quelle: Appleinsider via Macnotes

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