Die Firma ARMBRIX bringt in diesen Tagen ein neues Mini-Mainboard für Entwickler auf den Markt, das dank einer ARM Cortex-A15 Plattform von Samsung deutlich mehr Power zu bieten hat als Produkte wie etwa der Raspberry Pi.

ARMBRIX Zero Entwickler-Board mit Samsung Exynos 5 ARM Cortex-A15 Dual Core

Das ARMBRIX Zero ist nur 95×85 Millimeter groß und bietet dennoch alles, was sich ein Entwickler für die Arbeit mit einer ARM-Plattform nur wünschen könnte. Die Basis bildet ein Samsung Exynos 5 5250 Dual-Core ARM Cortex-A15 Prozessor mit integrierter ARM Mali-T604 Grafikeinheit, der zusammen mit zwei Gigabyte DDR3-Speicher verbaut ist. Für Speicherzwecke kann ein MicroSD-Kartenslot verwendet werden. Auf der Platine sitzt außerdem ein Soundchip zusammen mit diversen Anschlüssen.


So verfügt das ARMBRIX Zero Board auch über einen S/PDIF-Ausgang, HDMI-Anschluss, zwei USB-2.0-Host-Ports, einen USB-3.0-Anschluss, SATA- und einen Ethernet-Port. Außerdem gibt es drei Header für Erweiterungsmodule. Die Stromversorgung erfolgt über ein externes Netzteil, das 5 Volt und 3 Ampere liefern sollte. Als Betriebssysteme lassen sich zum Beispiel Android “Jelly Bean” oder auch Ubuntu verwenden. Die kleine Entwicklerplatine soll innerhalb der kommenden Wochen verfügbar sein, kann schon jetzt aber für 145 Dollar über das Portal Howchip geordert werden.

Wegen des ARM Cortex-A15 Chips von Samsung dürfte das ARMBRIX Zero so ziemlich das schnellste verfügbare ARM-Board auf dem Markt sein, denn der auch im Samsung Nexus 10 und dem Series 3 Chromebook verwendete Chip ist derzeit der schnellste ARM-Chip für Mobilgeräte, der kommerziell verfügbar ist.

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  • David Mehren

    Es ist ja schön und gut, dass es Produkte gibt, die eine deutlich höhere Leistung haen als der Raspberry Pi. (Das ist ja auch nicht sehr schwer :))

    Allerdings bewegen die sich meist in einem Preisbereich, der mit den 40 € für nen RasPi nix mehr zutun hat. Deshalb finde ich es komisch das immer wenn irgendeine neue Entwicklerplatine herauskommt, sofort der Vergleich mit den RasPi gezogen wird.

    • Zyz

      Stimmt. Hier werden 2 verschiedene Dinge miteinander verglichen. Man vergleicht ja jetzt auch nicht ein 2 Jahre altes 0815 billig China iPhone(Leistungsbezogen) mit zb. nem top Smartphone. So ist das Rasperry sicherlich für einfache Arbeit bzw. Automatisierungstechnik usw gedacht, und hat dort eine sehr große Community. Aber es sind ja beide ARM Boards, und da das Rasperry bestimmt das Beliebteste ist kann ich das schon ein wenig verstehen.

      Die Exynos Boards sind dagegen ja wahre Leistungskracher(ich schätze mal das der Exynos 5250 alleine schon 5-10 mal schneller als das Raspi ist, in manchnen Bereichen vll sogar noch mehr), diese bzw gerade dieses müsste man schon gut als Mediacenter/HTPC oder als miniPC betreiben können. Aber ich denke das es erst 2014 mit 64 Bit ARM CPUs wird das richtig abgehen wird. Damit müsste man dann auch locker 4K Fernseher usw. betreiben können und würde Leistungstechnisch bzw Rechenleistung/Watt mit direkt mit Intel konkurrieren. Gerade wenn man sowas als als miniPC betreiben will würde sich ja ein 4 Kern bzw zb. der kommende Octa Exynos noch besser eignen.

      Hm ich stell mit gerade so einen 4+4 64 Bit ARM mit 2,5 GHZ in 22 nm vor. Das müsste echt abgehen wie Schnitzel.

      • NorbertHeinz

        …der Turbo kann aber erst gezündet werden, wenn ein komplett auf die Komponenten (Treiber) abgestimmtes Betriebssystem bereit steht. Daran kranken aber viele der von der Papierform dem Raspberry überlegenen Boards. Android oder Ubuntu “draufklatschen” bringt im produktiven Umfeld überhaupt nichts.

        Die Community und die offene Hardware-Plattform ist nach wie vor das Plus des Rasberry Pi.

        • Zyz

          Ja das mag stimmen, aber ich glaube das wird sich in den nächsten Jahren ändern. Gerade wenn Samsung in Zukunft die Exynos an mehrere Hersteller verkauft bzw. diese auch in Chromebooks, Laptops usw einbaut, dann wird es da auch besseren Treibersupport geben. Auch der Linuxkernel wird ja immer ARM freundlicher.
          Das Chromebook ist doch auch Linuxbasierend, wenn sie die Treiber usw eingereicht haben, dann müsste das auch relativ gut klappen dort ein Linux oder Android drauf zu klatschen.

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