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Smart Cars
Faraday Future FFZERO1 – 1000 PS Sportwagen mit Smartphone Cockpit

Der Faraday Future soll nicht nur eine groessere Reichweite als Tesla Model S und Model X aufweisen, sondern vor allen Dingen auch mit mehr Smart Car Features auftrumpfen koennen. Im Rahmen der CES stellen die Kalifornier nun ihr Elektroauto vor.

Jetzt ist der Vorhang also gelueftet und der Faraday Future FFZERO1 vorgestellt worden. Tesla Konkurrent? Aber mal sowas von gar nicht. Es handelt sich hier um das Konzept eines Supersportwagens, der von 1000 PS starken Elektromotoren angetrieben wird. Dazu ist der ganze Spass auch noch nur ein Einsitzer und ja, was soll ich sagen? Es ist ein Konzept und das heisst auch, dass wir den wohl eher nicht zeitnah auf den Strassen sehen werden.

Mal davon abgesehen, was soll denn sowas kosten? Wer kann es sich leisten und vor allen Dingen wer will es sich leisten? Klar, da mag eine Miliarde an Investitionskapital drinstecken und inzwischen ist ja auch das Geheimnis rund um den Investor gelueftet, aber das ist doch die nischigste Nische eines Nischenmarkt, den Faraday Future mit dem FFZERO1 bedienen will. Stichwort Investor, der Macher von LeTV steht dahinter, also die chinesische Medienfirma, die auch schon Smartphones und VR-Brillen herstellt.

Das duerfte auch der Grund fuer das ganz besondere Design des Cockpits sein. Kein Airbag oder ausladendes Display fuer den Fahrer, sondern ein Smartphone. Ihr habt richtig gehoert, ihr schiebt ein Smartphone vor das Lenkrad und das fungiert dann als Anzeige fuer alle wichtigen Funktionen.

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The car gets the information, transfers the information from your app, and the car basically becomes an extension of your phone. Richard Kim, Head of Design

Ueber eine App werden alle wichtigen und persoenlichen Parameter an das Auto uebermittelt. Traktionskontrolle, Ansprechverhalten des Motors. Der FFZERO1 soll ein ganz persoenliches Fahrerlebnis bieten und das kann er dann uebrigens auch autonom. Auf der Strasse und auf der Rennstrecke, wo er dann dem Fahrer die optimale Linie zeigen kann.

Fassen wir mal zusammen… viel Tam Tam um ein Konzept, das durchaus spannende Ansaetze bietet, aber weder in naher Zukunft auf den Strassen zu sehen sein bzw. fuer uns erschwinglich sein wird.

 

Fotos durch iOS-App geleakt

Und es gibt schon ein Update, denn offensichtlich hat Faraday aus Versehen bereits seine iOS App freischalten lassen. Ein fundamentaler Fehler, denn die sollte eigentlich erst mit dem Launch des Faraday Future freigeschaltet werden. Und wie das dann so ist, ein User laedt sich die App runter und veroeffentlicht auf Twitter die ersten Screenshots. Autsch!

Und jetzt schauen wir uns die ganze Nummer noch einmal genauer an:

Sollte Faraday da keinen Honeypot gebaut haben, dann ist der Faraday Future ein ausgewachsener Sportwagen und damit auch nicht mal ansatzweise ein Massenprodukt. Genau dies wuerde durchaus Sinn machen, zumindest so wie sich die Firma in den letzten Wochen und Monaten gab.

Merke, auch Tesla hat mit einem hochpreisigen Roadster angefangen, Momentum aufgebaut und sich einen Namen gemacht.

Original Artikel:

Die einen benennen sich nach einem der wohl verruecktesten Erfindern des 20.nJahrhunderts (wenn nicht Jahrtausends) und die anderen nach einem grossartigen Wissenschaftler des 19.! Die Rede ist von Tesla und Faraday, wobei erstere zum einen die weitaus bekanntere Unternehmung darstellt und vor allen Dingen auch schon Plattformen auf den Markt schiebt.

Vom Kuchen des Elektroantrieb-Marktes, da soll nun der Faraday Future eine ordentliche Scheibe Richtung Kalifornien fahren und dafuer hat das Startup aus Gardena offenbar Naegel mit Koepfen gemacht. Mehr als eine Milliarde US$ sollen zur Verfuegung stehen, wobei die Investoren aber nicht genannt werden. Angeblich hunderte Entwickler und Ingenieure wurden von anderen Firmen abgeworben und das alles nur mit einem Ziel: 2017 soll ein Premium Elektroauto auf den Markt kommen, dass es bei der Reichweite mit dem Tesla Model S aufnehmen kann.

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Und das war es auch schon, denn ausser der Tatsache, dass Faraday Mitarbeiter von Tesla, BMW und General Motors abgeworben hat, wissen wir nichts. Gar nichts. Wohl auch ein Grund, warum es sogar einmal Geruechte gab, dass Faraday das Apple Car herstellen wuerde. Nun, das wird wohl eher nicht so ganz eintreten… aber ein interessantes Gedankenspiel war es dennoch.

Im letzten Monat noch kuendigte der Produktentwicklungs-Leiter Nick Sampson an, dass man sich zur Zeit Grundstuecke und Fabriken in Nevada, Louisiana, Georgia und Kalifornien anschaue. Die Entscheidung wolle man „in den kommenden Wochen“ bekanntgeben. Das geplante Hauptquartier sitzt zumindest schon einmal an einer, zumindest fuer die Industrie, recht bekannten Location. Das ehemalige Nissan Verkaufszentrum in Sued-Kalifornien wird zur Zeit fuer Faraday renoviert und dient dann in Zukunft als Homebase.

Keine Angst, das Geheimnis um den Faraday Future wird in wenigen Stunden gelueftet. Ein erstes Facebook-Video und ein dazu passender Link auf eine Countdown-Seite, versprechen uns alle wichtigen Informationen und das am 5. Januar um 5 Uhr dt. Zeit. Also was fuer Fruehaufsteher.

Dann will man endlich seine Plattform vorstellen, die dann eine groessere Akkukapazitaet als die Tesla Model S und Model X, aber auch mehr Smart Car Features aufweisen soll.

Na da lassen wir uns doch mal ueberraschen