Der taiwanische Computerhersteller ASUS will bald bei den Chromebooks mitmischen und damit Samsung und Acer kräftig Konkurrenz machen. Mit den Taiwanern dürfte hoffentlich endlich frischer Wind in den Chromebook-Markt kommen, den sich die beiden Wettbewerber bisher zusammen mit Google aufteilen.

ASUS steckt im Notebook-Dilemma – Chromebooks & günstige Touch-Geräte sollen die Rettung sein

ASUS will mit seinen Chromebooks wohl ab dem vierten Quartal in den Markt starten, um rechtzeitig vor Weihnachten noch einige Kunden mitnehmen zu können. Das Ziel ist es vor allem, Abnehmer aus dem Bildungsbereich anzusprechen, so der Bericht der DigiTimes. Wahrscheinlich werde es Anfangs nur um recht geringe Stückzahlen gehen, doch ASUS kann sich damit einmal mehr als innovativer Anbieter positionieren und immerhin einige zigtausend Notebooks mehr unter die Leute bringen. Aktuell hat man damit einige Probleme, weil die Nachfrage im Back-To-School-Geschäft derzeit enttäuschend ausgefallen ist, weshalb ASUS seine Prognosen nach unten korrigeren und neue Umsatzquellen suchen muss.

Nach anfänglichen Zögerungen hat sich ASUS nun angeblich entschieden, doch voll in das Geschäft mit Chromebook einzusteigen. Unterdessen sucht man sein Heil auch zunehmend in Touchscreen-Notebooks und 2-in-1-Geräten mit berührungsempfindlichem Bildschirm. So soll in Kürze mit einem neuen VivoBook zu rechnen sein, dass als neues Einsteigermodell mit Touchscreen zum Niedrigpreis in den Handel kommen wird. Am 15. September sei außerdem in Kooperation mit Intel und Microsoft die Vorstellung neuer Convertible-Notebooks bzw. Hybriden aus Tablet und Notebook geplant, die im Weihnachtsgeschäft verkauft werden sollen.

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  • colorado1092

    Naja nach der NSA-Sache würde ich niemals meinen PC in der Cloud haben wollen.

    Und vor der NSA-Sache hätte ich das auch niemals haben wollen xD

    • Sascha Sturm

      “Naja nach der NSA-Sache würde ich niemals meinen PC in der Cloud haben wollen.Und vor der NSA-Sache hätte ich das auch niemals haben wollen xD”

      …was soll da schon der Unterschied sein..sobald Du online bist gehst Du ein Risiko ein und liegst auf dem Präsentierteller !! Da wird es noch vieles geben was wir nicht wissen und in der Zwischenzeit empfehle ich Dir wie in dem Film “Der Staatsfeind Nr.1″ Dich in einen abhösicheren Käfig zu setzen..denn in unserer digitalen Welt ist nichts wirklich “sicher” ;-)

      Gruß
      Sascha

      • theSoenke

        Trotzdem bei einem Chromebook begibt man sich wirklich völlig in die Hände von Google. Auf meiner Festplatte sind Daten immer noch deutlich sicherer als bei Google

        • Dimitris Bachmann

          Solange du nicht am Netz bist, ja.

  • Ing_Imperator

    Ich finde das Chromebook-Konzept nicht wirklich sinnvoll. Man hat viele Einschränkungen und bekommt eigentlich keine Vorteile. Warum nicht einfach ein richtiges Windows-Book kaufen und Office (+alles andere wie Spiele) UND die Google Dienste nutzen?
    Unterwegs ist das Chromebook wegen der schlechten Mobilfunkversorgung gerade im Zug sowieso nutzlos. Und zuhause braucht man die lange Akkulaufzeit eh nicht, das Netzteil ist ja griffbereit. Irgendwie seh ich den Sinn in den Dingern nicht…

    • sagichmalso

      Ich habe ein Chromebook, weil:

      - es hat weder Lüfter noch Festplatte und ist deswegen superleise. Welches mobile Windowssystem mit fester Hardwaretastatur kann das für unter 300€ NEU?
      - ein Tablet kommt für mich nicht in Frage, da mir die Displaygröße zu klein ist und ein Tablet mit Andocktastatur auf dem Schoß nicht funktioniert
      - ich habe kein Bock für meine bescheidenen Einsatzzwecke irgendwelche Softwarelizenzen zu bezahlen
      - ich möchte mich zuhause nicht immer in Steckdosennähe positionieren oder ein Kabelwirrwarr rumschleppen (ich habe keinen Schreibtisch, sondern sitze mal am Esstisch, auf der Couch, auf der Terrasse, im Garten [Steckdosenbäume wachsen bei mir auch nicht]…)
      (- GoogleDrive ist für mich ein besserer Clouddienst als MS Sharepoint)

      Was die NSA-Datenaffäre-Spitzelgeschichte angeht…meine Emails verraten weit mehr über mich, als meine privaten Dokumente. Ich weiß ja nicht, was ihr für hochsensiblen Dokumente auf dem PC habt. Bei mir sind das mal ne Handyvertragkündigung oder ne PDF-Anleitung. Zu Studienzeiten auch Abschlussarbeiten, aber die habe ich auch per Email verschickt, genauso wie Bewerbungsunterlagen. Ihr arbeitet aber bestimmt alle gerade an der kalten Fusion oder irgendwelchen geldintensiven Patenten???

      • Dimitris Bachmann

        Top Antwort kann man so unterschreiben. Die meisten regen sich auf das Ihre Daten in falsche Hände geraten obwohl solche Daten nicht mal in irgendeiner Form wichtig sind für den rest der Menschheit.
        “Hochsensibel” manche Leute tun gerade so als ob sie zu Hause an Projekten arbeiten die die Welt verändern.

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