Nein, Freunde – das ist kein Apple Bashing hier. Die australische Polizei warnt tatsächlich davor, Apple Maps zu verwenden. Das ist natürlich keine pauschale, landesweit gültige Ansage, sondern trifft in diesem Fall auf die Polizei im Staat Victoria zu, konkret geht es dabei um das Örtchen Mildura.

Australische Polizei warnt vor Verwendung von Apple Maps

Der Ort liegt in der Nähe des Murray Sunset National Park. Apple Maps sieht das aber ein wenig anders und verkündet, dass Mildura mitten in besagtem National Park liegt. Dazu muss man vielleicht wissen, dass so ein Nationalpark ein klein wenig anders aussieht als ein Park hierzulande. Das Ding ist über 6000 Quadratkilometer groß und bei weit über 40 Grad ist es sicher kein Vergnügen, da durch die Steppe zu marschieren.

Auf dem Bild seht ihr zwei Pins: den lila-farbenen, wo der Ort tatsächlich liegt – und den zweiten Pin, wo Apple Maps glaubt, Mildura vorfinden zu können – 70 Kilometer vom tatsächlichen Standort entfernt. Wenn nun ein Autofahrer sich auf sein iPhone verlässt und dann noch der ungünstige Fall eintritt, dass er mit diesem Auto in der Pampa liegenbleibt und er kein Wasser oder andere Getränke dabei hat, können 70 Kilometer Fußmarsch zu einer lebensgefährlichen Angelegenheit werden. Daher warnt die hiesige Polizei vor der Nutzung des Apple’schen Kartendienstes:

It’s quite a dangerous situation, so we would be calling for people not to use the new Apple iPhone mapping system if they’re travelling from South Australia to Mildura.

Wenn ihr also demnächst in Australien unterwegs seid, packt euch neben Wasser und Benzinkanister ruhig auch noch ‘ne Karte der Ecke ein – oder installiert euch einen alternativen Kartendienst ;) Aber im Ernst: wer im australischen Outbacks rum gurkt, dürfte wohl sowohl ausreichend Wasser mit sich herumschleppen als auch clever genug sein, sich nicht ausschließlich auf iPhone/Apple Maps zu verlassen.

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