Ist natürlich wieder ein wenig dick aufgetragen die Überschrift, gebe ich zu. Aber im Grunde will das australische Startup biNu den Besitzern von den günstigen Feature Phones das zumindest vorgaukeln. Hierzulande spielen diese Geräte nur noch eine Außenseiter-Rolle und werden künftig von den Smartphones komplett vom Markt verdrängt werden. Wir wollen schnelles Internet, große und hochauflösende Displays und natürlich die Möglichkeit auf Hunderttausende Apps zugreifen zu können.

binu screen biNu: Aus Feature Phones werden Smartphones

In Schwellenländern ist die Situation eine ganz andere. Viel geringeres Einkommen und schlecht ausgebaute Netze sorgen dafür, dass die günstigen Geräte mit ihren kleinen Prozessoren immer noch verkauft werden wie geschnitten Brot. Genau auf diese Märkte schielen die Australier, die mit biNu eine Anwendung anbieten, die auf die schwachbrüstigen Handys sowas wie Smartphone-Funktionalität zaubern wollen.

Möglich wird das auf java-fähigen Geräten, die sogar 10 Jahre alt sein können. Natürlich könnt ihr die Multimedia-Anwendungen nicht ohne einen Trick nutzen. Egal, ob die Google-Suche, Facebook, Video-Player oder was auch sonst: jede dieser Anwendungen befindet sich nicht auf eurem Gerät, sondern auf leistungsstarken Servern. Diese Apps werden also allesamt in die Cloud ausgelagert.

Ich bin nicht sicher, ob ich das für mich wollen würde, dass Facebook und Co allesamt in der Cloud liegen, aber ich kann mir durchaus vorstellen, dass das auf den Märkten, die biNu ins Visier genommen hat, ein Erfolg werden könnte.

Quelle: Ars Technica via ITespresso

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  • UkausB

    Und statt smartphones gibts dann leistungsstarke server und schnelle netze? wo das bitte?

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