Das Cloud-Angebot von Bitcasa kommt jetzt so richtig in Europa an, wo bereits knapp ein Drittel der Kunden von Bitcasa sind. Neben der Verfügbarkeit der neuen Apps in 11 verschiedenen Sprachen gehört dazu auch ein neues Rechenzentrum in Irland und eine 20%-Rabatt-Aktion bis Ende August.

Bitcasa jetzt auch auf deutsch und mit Rechenzentrum in Irland

Bitcasa verspricht nicht weniger als überall verfügbaren Cloud-Speicher, der sicher und dazu noch in unbegrenzter Menge verfügbar sein soll. Zumindest für zahlende Kunden, die bereit sind 8 Euro im Monat zu investieren – kostenlos gibt es 10GB Speicher. Wenn man den zitierten Prognosen glauben will, dann ist so eine virtuelle Festplatte ohne Größenbegrenzung auch dringend nötig: Bis 2016 soll die Menge an digitalen Daten in einem durchschnittlichen Haushalt von 464GB auf 3,3TB steigen, davon mehr als ein Drittel in der Cloud gesichert.

Bislang wurden alle Daten des Dienstes in den USA gespeichert, inzwischen sind aber 30% der Nutzer aus Europa, 5% aus Großbritannien, da ist die Eröffnung eines Rechenzentrums in Irland natürlich naheliegend. Bis zum 31. August können Neukunden noch einen Nachlass von 20% auf den regulären Preis erhalten, der dafür notwendige Aktions-Code ist UKEU20.

Neben dem unbegrenzten Speicherplatz bietet Bitcasa beinahe alles, was man von einem Cloud-Speicher erwartet: Versionierung, automatische Synchronisation von Verzeichnissen, Teilen von Daten mit anderen, Apps für beinahe alle Plattformen und ein übersichtliches Webinterface.

Die App wurde nicht im Store gefunden. :-( #wpappbox
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Der folgende Hinweis soll natürlich nicht unterbleiben: Zwar verspricht Bitcasa eine Verschlüsselung der Daten bereits auf dem Client, aber natürlich sollte man sich trotzdem genau überlegen, welche Daten man einem Cloud-Anbieter anvertrauen will. Schließlich können die Daten auch mit anderen geteilt und über das Webinterface eingesehen werden, es ist also in jedem Fall möglich die Daten auch auf den Servern des Anbieters wieder zu entschlüsseln. Kritische Daten sollten also auch hier – wenn überhaupt – nur nach vorheriger lokaler und starker Verschlüsselung gespeichert werden.

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  • Jens

    Kann man denn mittlerweile wenigstens die hoch geladenen Daten wieder löschen? Das ging vor einigen Monaten nicht – die wurde auf ewig im Archiv (Timeline?) gespeichert.

    Auch eine Löschen des Kontos bedeutet nicht das die die hoch geladenen Daten entfernt werden.

  • Lava

    Server in Irland klingt schonmal gut. Da kommt die NSA nicht so schnell an richterliche Beschlüsse um dort zu schnüffeln. In wie weit das für diese GeStaPo ähnliche Behörde interessant ist, weiß ich nicht.

  • Bernhard Doll

    “Schließlich können die Daten auch mit anderen geteilt und über das Webinterface eingesehen werden, es ist also in jedem Fall möglich die Daten auch auf den Servern des Anbieters wieder zu entschlüsseln”

    Nein, das stimmt so pauschal definitiv nicht.
    Habe mich zwar mit deren System nicht auseinandergesetzt und kann dementsprechend auch nicht sagen, welcher Fall bei diesem Anbieter vorliegt. Aber generell bedeutet dieser Funktionsumfang nicht, dass die Daten zwangsweise auf den Servern des Anbieters entschlüsselt werden können.

    Das Webinterface könnte mittels Javascript sämtliche Daten live entschlüsseln, ohne dass der Server das Passwort mitgeteilt bekommt. (Ggf könnte der Client auch zusätzliche [verschlüsselte] Thumbnails von Bildern beim hochladen anlegen, damit das Anzeigen von Fotoalben schneller über die Bühne geht.

    Und was das teilen mit anderen Personen betrifft:
    Deren Datenbank könnte die Public-Keys sämtlicher Benutzer beinhalten, der dazugehörige Private-Key könnte widerrum nur vom jeweiligen Benutzer selbst ermittelt werden.
    Teilt man eine Datei, so könnte der Dateispezifische Entschlüsselungskey allen betroffenen Usern mitgeteilt werden, indem dieser zuvor mit dem jeweiligen Publickey verschlüsselt wird.

    (Mal ganz oberflächlich beschrieben)

    Auf diese Art und Weise könnte der Anbieter tatsächliche Sicherheit für seine User erzeugen, ohne dass er selber die Möglichkeit hat, die Daten zu entschlüsseln.

    Ob er das macht, ist mir nicht bekannt, würde aber auch eher auf nein tippen ;)

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