Was lange währt… na ja – wird vielleicht nicht immer gut im Endeffekt. Das BlackBerry PlayBook 3G könnte so ein Beispiel sein. Die WiFi-Variante ist schon lange hierzulande verfügbar und endlich, endlich legt man nun auch die 3G-Version nach – allerdings zu einem für mich nicht nachvollziehbaren Preis von 585 Euro.
Price: EUR 569,50
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Fairerweise muss man dazu sagen, dass die 3G-Funktionalität nicht das einzige Merkmal ist, an dem man das PlayBook von seinem Vorgänger unterscheiden kann. Mittlerweile findet sich im Gerät ein mit 1.5 GHz getakteter Dual Core-Prozessor und 1 GB RAM.
Gleich geblieben sind bei dem 7 Zoll großen Tablet die Auflösung von 1024 x 600 Pixeln, die zwei Kameras (hinten 5 Megapixel, vorne 3 Megapixel) und das komplette Erscheinungsbild.
Gab es beim Vorgänger noch die Wahl zwischen 16, 32 und 64 GB internem Speicher, haben wir hier nur noch eine einzige Version mit 32 GB Speicher.
Ehrlich gesagt fiebere ich immer ein wenig mit RIM mit, wie man versuchen will, sich aus seiner aktuellen Misere zu befreien. Das nächste Jahr erscheinende Betriebssystem BB10 soll und könnte hier entscheidend werden. Dennoch oder gerade deswegen kann ich aber die aktuelle Politik des Unternehmens nicht ganz nachvollziehen. Wieso braucht es so ewig, um seinem Tablet ein 3G-Modul zu verpassen und wieso erscheint es dann zu einem Zeitpunkt, zu dem es auf dem heimischen Markt bereits die LTE-Version gibt? Und dann ist da halt ein Preis, der so hoch angesetzt ist, dass man sich für die gleiche Kohle gleich mal zwei oder drei andere, bessere Tablets in dem gleichen Formfaktor zulegen kann. Vermutlich kann man RIM jetzt schon gratulieren zum Absatz des Geräts im hohen zweistelligen Bereich.
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