3 Millionen Geräte! Das ist die Ansage von Google, wenn man fragt, wie viele Nexus 7 das Unternehmen bis Ende dieses Jahres verkaufen möchte. Google hält sich allerdings bislang geschlossen, was die tatsächlichen Verkäufe zum aktuellen Zeitpunkt angeht. Daher hat man nur eine Möglichkeit auf die einigermaßen realistischen Zahlen zu kommen, wenn man keine eigene Kristallkugel in Besitz hat: man rechnet mal durch, was die Zulieferer für Zahlen raushauen.

Blick in die Kristallkugel: Verkauft sich das Nexus 7 von Google bis Jahresende 8 Millionen mal?

Nexus 7 Sales Blick in die Kristallkugel: Verkauft sich das Nexus 7 von Google bis Jahresende 8 Millionen mal?

Mir persönlich wäre das zu aufwändig, die Jungs von Tech-Thoughts haben sich diese Mühe aber einfach mal gemacht. Ihrer Kalkulation zugrunde liegen die Zahlen, die DigiTimes (jaja, ich weiß) über die Zulieferer veröffentlicht hat. Addiert man die Angaben zu den insgesamt ausgelieferten Displays der verschiedenen Hersteller an Google/ASUS, ergibt sich daraus eine Summe von drei Millionen Tablets, die von den bislang in den Verkauf gelangten vier Millionen abgesetzt werden konnten.

Diese Zahl wohlgemerkt bezieht sich auf das aktuelle Quartal, würde also bedeuten, dass Google schon Ende des Monats September sein Jahresziel erreicht hätte. Bei Tech-Thoughts geht man nun davon aus,  dass laut konservativer Schätzung und trotz anstehender Konkurrenz in Form eines iPad Mini und auch des neuen Kindle Fire von Amazon weitere drei bis fünf Millionen Geräte hinzu kommen könnten, bevor das Jahresende erreicht ist.

Liegen die Jungs hier richtig und sind die DigiTimes-Zahlen einigermaßen verlässlich, könnte man also auf eine Summe von 8 Millionen verkauften Nexus 7 in diesem Jahr kommen. Wäre ein starkes Signal von der Android-Front – und wie gesagt: es wäre eine konservative Schätzung, in der nicht einmal berücksichtigt wird, dass weitere Märkte – wie zum Beispiel Europa – dazu kommen könnten. Würden wir hier in Deutschland und einige andere Länder noch dazu kommen, dürfte die Zahl nochmal deutlich höher ausfallen.

Verlasst euch auf diese Rechnerei aber mal nicht zu doll, ein Anhaltspunkt könnte es allerdings durchaus sein.

Quelle: Tech-Thoughts via PhoneArena

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  • http://twitter.com/kpskps MK

    Nexus 7 wird zum Selbstkostenpreis verkauft…
    Gewinn = 8 Millionen x null
    Bombengeschäft. Tipp an Mitbewerber: nachmachen.

    • Tobbsn

      Wenn du dir bei pocketnow oder so ansieht, was da wirklich fuer HW drin steckt, merkst du, dass dies wohl ein Barebone ist.

      Schalter sind tot, Leitungen wurden verlegt. So sieht keine HW aus die explizit entwickelt wurde.

      Ich glaube “Selbstkostenpreis” ist das nicht aber sie duerften wenig verdienen.

      Andere Hersteller welche nicht am Oekosystem verdienen (also alle ausser Apple und MS) koennen diese gar nicht leisten, da sie keine Moeglichkeit haben das Geld andersweitig zu verdienen. :)

  • da andy

    Ist doch keine Kust bei diesem Gerät, wenn Apple innerhalb Wochen diese Zahl erreicht, dann kriegt doch wohl Google bis Ende des Jahres 8 Mio Stück verkauft, zumal bei dem Preis kenne ich jetzt einige eingefleischte Apple-User, die sich das Teil gekauft haben oder kaufen werden, ob sie das Gerät dann behalten ist eine andere Sache, aber irgendwie haben so ziemlich viele ein Interessen an dem Gerät, falls es nichts taugt wird es zurück geschickt oder landet später in der Bucht.

  • Amel M

    Wann kommt denn das Ding endlich nach AT/DE?

    Auf Ebay usw. kostet die 16GB Variante (Bieten) mehr als 300€.. (meistens 325+)

    Google soll mal nicht schlafen sondern den Markt erweitern und dann gibts auch gescheite Verkaufszahlen..

    • Yu0

      Sobald die Contentangebote stehen, auf denen das Geschäftsmodell basiert. Und das ist nicht so einfach — da stehen die regionalen Lizenzen im Weg. Offenbar ist es ja auch nicht problemlos möglich, englische Versionen international zu vertreiben, sonst wären Amazon-Ebooks sicher viel schneller bei uns angekommen.

      Teil davon ist auch die Erhaltung regional unterschiedlicher Preisstrukturen, so habe ich etwa gehört dass in Australien PC- und Konsolen-Spiele deutlich teurer sind (“die verdienen das doppelte, also können sie auch das doppelte zahlen”). Auf manchen asiatischen Märkten hingegen sind die Preise geringer. Entsprechend angepasst sind z.B. auch die Preise von Steam.

      Das führt dann zu so absurden Situationen, wie wenn man problemlos eine DVD auf englisch bestellen kann (als Importartikel), aber digital bekommt mans nicht. Bei Ebooks ist das glaube ich inzwischen besser — da hinkt lediglich teils die Veröffentlichung einer digitalen Variante weit hinterher.

      Am Rande: Schonmal versucht ein vor 10-20 Jahren veröffentlichtes Buch, das nicht Mainstream ist, irgendwo aufzutreiben? Ich frage mich, wie sich das entwickelt. Wird es leichter, weil man digitale Kopien ohne großen Aufwand ewig “auf Vorrat” halten kann, oder noch schwerer, weil sobald das offizielle Angebot der “Neuware” wegfällt DRM die Verbreitung gebrauchter Versionen verhindert?

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