Manchmal lässt die Unfähigkeit eines Händlers einen Gerätehersteller gerade in der wichtigen frühen Phase der Einfphrungs eines neuen Produkts ganz schön dumm dastehen. So auch Geschehen in einem Fall in den USA, in dem eine Frau ein Nokia Lumia 920 über die große Elektronikkette Best Buy vorbestellt hatte. Zum Glück für die Kunden schritt jedoch Nokia-Chef Stephen Elop persönlich ein und sorgte für Abhilfe.
Die Frau, die nur unter ihrem Nutzernamen lsmachado bekannt ist und zu den Mitgliedern des Windows Phone Central Forums gehört, hatte nach eigenen Angaben am 21. Oktober noch vor dem Beginn der Markteinführung über Best Buy ein Nokia Lumia 920 vorbestellt. Trotz der Vorbestellung war Best Buy allerdings nicht in der Lage, das Smartphone zu liefern. Auf Anfragen erhielt die Kundin keine sinnvollen Antworten und entschloss sich daher zunächst, einfach noch einmal zu bestellen.
Da sich auch dann nichts tat, entschied sich lsmachado zu dem ungewöhnlichen Schritt, einfach mal eine E-Mail an Nokia-CEO Stephen Elop zu schreiben, um ihrem Frust Luft zu machen. Zu ihrer Überraschung reagierte Elop sogar und ließ aber nur kurz verlauten, dass er und sein Team sich die Sache näher anschauen würden. Elop hatte den Marketing-Chef von Nokia USA Matt Rothshild auf CC gesetzt, so dass dieser über die Vorgänge ebenfalls ins Bild gesetzt wurde.
Wenig später stellte sich heraus, dass Best Buy die Bestellungen der Kundin in BEIDEN Fällen einfach storniert hatte, doch das Beste kommt noch: Rothschild meldete sich kurzfristig per Telefon und teilte mit, dass ein “verfrühtes Weihnachtsgeschenk” auf dem Weg zu der betroffenen Kunden sei. Es handelte sich um ein neues Smartphone, das bereits einen Tag später zugesetellt werden sollte. Oben drauf wurde auch noch Kopfhörer der Marke Monster gepackt, so dass die Kundin sich aufgrund der mit wenig Hoffnung abgeschickten Mail nun nicht nur über ein neues Nokia Lumia 920 in rot freuen kann, sondern auch noch über neue Headphones.
Rothschild erklärte ihr am Telefon auch noch, dass man Best Buy in die Pflicht nehmen würde, um dem Unternehmen eine Schelte bezüglich des Umgangs mit Vorbestellungen zu verpassen. Insgesamt äußerst blamabel für den US-Elektronikhändler, gut für die Kunden und von Nokia respektabel gelöst! Wenn das nur immer so laufen würde…
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