Pablo Chavez, Googles „public policy director“ hat bei einer Konferenz des Technology Policy Institute das Patentsystem in den USA und speziell Software-Patente kritisiert. Google beschäftige sich intensiv mit der Frage nach Software-Patenten und ob das bestehende Patentsystem das richtige sei, um Innovationen und verbraucherfreundliche Regelungen zu fördern. Das aktuelle System und die darauf aufbauenden Patentkriege vor allem in der Mobilfunkbranche würden das nicht erreichen.

google logo 1024x426 550x228 Google gegen Software Patente

Die Patentkriege seien weder hilfreich für die Verbraucher, noch den Markt und Innovationen: „We think that these patent wars are not helpful to consumers. They’re not helpful to the marketplace. They’re not helpful to innovation.“ Doch trotz dieser Kritik und der Aussage, dass Google auch der Suche nach langfristigen Lösungen ist, ist das Unternehmen selbst auch in solche Patentauseinandersetzungen verwickelt. Dabei muss sich Google nicht nur selbst gegen Attacken wie zum Beispiel von Oracle (hier erfolgreich) verteidigen, über die Tochter Motorola Mobility greifen sie auch an.

Aber immerhin scheinen sich immer mehr Beteiligte darüber einige zu sein, dass diese Patentkriege kontraproduktiv sind – auch Tim Cook von Apple bezeichnete sie als „pain in the ass“ – da sollte doch mittel- bis langfristig auch mal eine Lösung in Sicht sein.

Quellen: cnet via The Verge

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