Der chinesische Hersteller HKC zeigt auf der CeBIT einen Klon des Microsoft Surface Pro, das auf der Messe ebenfalls zu sehen ist. Ein 11,6-Zoll-Tablet mit Aluminium-Gehäuse auf x86-Basis. Je nach Wunsch ist es mit Intel Core i3 oder i5 CPU (Ivy Bridge) erhältlich.

CeBIT: Microsoft Surface Pro Klon von HKC im Hands-on

Auch die CeBIT ist noch für Überraschungen gut. Das Unternehmen HKC zeigt auf der CeBIT einen Klon des Microsoft Surface Pro. Das Gehäuses besteht aus Aluminium, das wiederum mit einer Kunststoffbeschichtung versehen ist, wodurch die matte Optik erzeugt wird. Auf der Rückseite wird klar, dass HKC das Gerät als ODM für andere Brands anbietet, die entsprechend die Beschriftung „BRAND“ durch das eigene Logo ersetzen können. Der obligatorische Standfuß des Microsoft-Tablets wurde von den Chinesen übernommen. Das Geräusch klingt sogar relativ ähnlich.

Ein Nachteil ist die Abwärme der Komponenten. Diese ist aufgrund der verbauten Prozessoren relativ hoch. Aus diesem Grund hat HKC große Lüftungsschlitze rund um das Tablet angebracht. Im Bereich des Bildschirms wird mit einem günstigen TN-Panel (1.366 x 768 Pixel) gespart. Dieses ist relativ blickwinkelabhängig. Unter der Haube befinden sich 4 GB Arbeitsspeicher und 32 GB Flashspeicher.

An den Gehäuseseiten finden sich zwei USB-2.0-Anschlüsse, Kopfhöreranschluss, Micro-HDMI, Power-LED, SIM-Einschub, ein Kartenleser und der Anschluss für das Netzteil. Neben den Anschlussmöglichkeiten beherbergen die Flanken eine Lautstärke-Wippe, ein Rotation-Lock und den Power-Button.

Für Foto- und Videoaufnahmen bietet der Klon von HKC eine Hauptkamera mit 2 Megapixel und Blitz an der Rückseite. Bei der Frontkamera bleibt die Qual der Wahl. Ab Werk kommt das Gerät mit einem VGA-Modul. Gegen Aufpreis sind aber auch vorne bis zu 2 Megapixel möglich.

Interessanterweise hat HKC einen eigenen Stylus für das Tablet an Bord, der sich an der Unterseite im Gerät versenken lässt. Auf der Messe funktionierte die Bedienung mit dem Stift allerdings nicht. Auch bleibt die Nutzbarkeit der Schnittsteller für ein Type-Cover an der Unterseite fraglich.

Abschließend bleibt natürlich die Frage nach dem Preis. HKC verkauft das Tablet ab einer Stückzahl von 1.000 Geräten für rund 350 US-Dollar an Händler. Endkunden müssen für dieses Tablet dann wahrscheinlich um 500 Euro auf die Theke legen.

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