Künftig gibt es keine Ultrabooks mehr ohne Touchscreen. Intel hat gestern nicht nur seine neuen “Ivy Bridge”-CPUs für sparsamere Ultrabooks un Intel Core-basierte Tablets vorgestellt, sondern auch die neue vierte Generation der Core-CPUs auf Basis der neuen “Haswell”-Architektur offiziell angekündigt, bei denen Touchscreens künftig zur Pflicht werden.
Während der kurzen Präsentation der Haswell-CPUs erklärte Kirk Skaugen von Intel in seiner Keynote, dass man bei Ultrabooks, die mit den neuen Chips ausgerüstet werden sollen, grundsätzlich die Integration eines Touchscreens verlangt, wenn der Hersteller das Produkt als Ultrabook vermarkten will. Dadurch will man offenbar garantieren, dass die neuen Ultrabooks unter Windows 8 optimal mit den Fingern bedient werden können. Die Unterstützung für die WiDi genannte Technik zur Übertragung der Bildschirminhalte auf einen Fernseher per Funk wird ebenfalls zur Mindestanforderung für Ultrabooks mit der kommenden Generation der Intel Core-Prozessoren.
Für die Gerätehersteller dürften die neuen Vorschriften von Intel ein Grund für Magenverstimmungen sein, denn schon jetzt versuchen sie krampfhaft, die Preise ihrer Ultrabooks zu drücken, um die Nachfrage zu steigern. Dank günstigerer Komponenten befinden wir uns allerdings auf einem guten Weg, der letztlich vielleicht dazu führt, dass Touchscreen-Ultrabooks tatsächlich bald ohne richtigen Aufpreis zu haben sind. Derzeit muss man für die Touchscreen-Varianten oft noch einen Aufpreis von über 100 Euro in Kauf nehmen. Wie sieht’s bei euch aus? Braucht ihr überhaupt einen Touchscreen?
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