Nvidia hat angedeutet, dass seine neue mobile Spielkonsole auf Android-Basis, die derzeit unter dem Codenamen “Project Shield” entwickelt wird, nicht zu einem subventionierten Preis verkauft und somit wohl nicht ganz billig werden soll.
In einem Blog-Eintrag erklärte Nvidia Senior Vice President Tony Tamasi, dass man sich nicht an dem von anderen Spielkonsolen bekannten Modell orientieren will, bei dem der Preis der Hardware niedrig angesetzt wird, um durch teure Spiele per Querfinanzierung Gewinne zu erwirtschaften. Man wolle sich nicht wie etwa der Rasiererhersteller Gilette oder ein Druckerhersteller verhalten, dessen grundlegende Hardware günstig verkauft wird, aber für Klingen oder Tintenpatronen horrende Preise angesetzt werden.
Dieses Konzept habe sich zwar bewährt, soll aber bei der auf dem neuen Nvidia Tegra 4 Prozessor mit seinen vier ARM Cortex-A15 Kernen basierenden und mit einem 5-Zoll-Display und Controller ausgerüsteten “Project Shield” Handheld-Konsole nicht verwendet werden. Damit dürfte klar sein, dass das Gerät wohl eher zum Preis eines Premium-Tablets auf den Markt kommt und keineswegs so günstig sein wird wie das von Archos eingeführte GamePad, das für rund 150 Euro auf Basis von China-Hardware den Zugang zu diversen Android-Spielen ermöglicht.
Letztlich kommt dabei allerdings die Frage auf, wie Nvidia das Ganze gewinnbringend verkaufen will, denn bei einem zu hohen Preis dürfte “Project Shield” nur etwas für wirkliche Spielefreaks sein. Tatsächlich ist es auch genau diese Zielgruppe, die Nvidia im Auge hat. Man wolle sein Geld mit Spielefans verdienen, von denen es nach Meinung von Nvidia wohl noch eine große Zahl geben soll. Wie seht ihr das?
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