Automobil-Hersteller Tesla Motors und NVIDIA sind eine Partnerschaft eingegangen und Sascha konnte sich eben die Früchte dieser Zusammenarbeit anschauen – das Tesla Model S mit 17 Zoll Touchscreen und Tegra 3.

CES 2013: Tesla Motors nutzt NVIDIA Tegra 3 im Tesla Model S

Die beiden liefern hier ein großartiges Beispiel dafür ab, wie die Automobilindustrie und mobile Computing immer mehr miteinander verwachsen und hier eine perfekte Einheit bilden. In der Mittelkonsole des elektrischen Autos habt ihr ein gigantisches 17 Zoll-Display, welches vom NVIDIA Tegra 3 befeuert wird. Das Touch-Display bietet uns satte Farben und reagiert auch einwandfrei auf die Touch-Bedienung – Zoomen funktioniert absolut flüssig und ruckelfrei.

Wie ihr euch denken könnt, könnt ihr euer Smartphone mit dem Auto verbinden – das geschieht via Bluetooth, oder aber auch mithilfe der zwei USB-Ports, die ihr in der Konsole findet. Ihr habt dann aber nicht nur das übliche Zusammenspiel, welches euch über das Display Medien abspielen und steuern lässt und eine Navi-Funktion anbietet, sondern weitaus mehr Kontrolle über das ganze Auto.

Mit Google Maps und Garmin hat man sich für seine Kartenfunktion mächtige Partner an Land geholt. Das Auto hat 3G-Funktionalität und so könnt ihr jederzeit mit dem Internet verbunden sein. Auf dem Display könnt ihr euch allerlei Daten anzeigen lassen, beispielsweise habt ihr hier den Energieverbrauch im Blick und wann ihr das Auto wieder aufladen müsst bzw wie viel Entfernung ihr damit noch zurücklegen könnt. Die Internetverbindung kommt euch auch dann zugute, wenn ihr Musik hören wollt. Im Media-Screen könnt ihr nämlich nicht nur die Musik von einem angeschlossenen Smartphone oder iPod kontrollieren, sondern auch auf Internetradio zugreifen.

Ein weiterer Menüpunkt sind die Kontrollfunktionen – so öffnet ihr hier beispielsweise das riesige Schiebedach über das Display mit einem Wisch. Schaut euch unbedingt unseren Clip an, der noch mehr Infos zum Tesla Model S generell bietet. Offiziell bestätigte Preise für die Karre gibt es noch nicht, verfügbar wird sie später in diesem Jahr sein.

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  • Felix M

    Ich muss euch leider korrigieren: Die (offiziellen) Preise liegen je nach Batterie kapazität umgerechnet zwischen 40000€ und 80000€. In der großen Version dann mit 450km Reichweite. In den Staaten werden meines Wissens nach auch bereits die Ersten ausgeliefert.

    • ausweichschraube

      Yepp … daß bereits 10 Autos im Juni ausgeliefert wurden, hat doch die nette Mitarbeiterin von Tesla im Bericht erwähnt (bei ca. 5:10 Min)!

      • Toby

        Und auf der deutschen Seite beginnen die offiziellen Preise bei 71.400€ in der Basisversion und dann kann man sich auf der Seite überzeugen, dass Tesla auch ganz nette Aufpreise für Sonderausstattung hat.

        • Felix M

          Deshalb “umgerechnet”,in DE ist die kleinste Variante nicht verfügbar.War auch in keinster Weise besserwisserisch oder böse gemeint sondern eher ergänzend :-)

          • Toby

            keine Angst, gar nicht so aufgefasst :)

        • ausweichschraube

          Der Preis geht doch.

          Da die Dame von Tesla erwähnt hatte, dass es Ladestellen gibt, an denen man kostenlos auffüllen kann, relativiert sich der Kaufpreis ein wenig. Könnte mir vorstellen, dass Tesla das in der Anfangszeit auch in Dtl. in Großstädten mit einführt.
          Bei einem Pendler, der in einer Woche den guten Teil einer Tankfüllung verbraucht, rechnet sich das schon auf z.B. drei Jahre wieder.
          Aber das ist ja hoffentlich erst der Anfang. Die Preise müssen natürlich noch fallen. Es wäre jedoch schön, wenn die Chefs (von z.B. auch mittelständischen Unternehmen) nicht mehr mit ihrer gehobenen Mittelklasse (auch 5er, A6 gemeint) auf Arbeit fahren, sondern mit solch einem Gerät!
          Dann kommen noch diverse Dienstwagen und Vergünstigungen durch Firmenleasing dazu.
          Außerdem muss man auch nicht das gesamte Auto gleich Kaufen. Durch die aktuelle Akku-Technik rechnet z.B. BMW auch erstmal mit Leasing bzw. einer Form der Miete, damit und weil die Akkus nach ihrem Lebenszyklus wieder zum Hersteller (der Akkus) sollen und solch ein Auto erstmal nicht “für immer” beim Kunden bleiben soll. Erst geht also erst so richtig los mit dem Thema… *endlich*

    • http://www.mobilegeeks.de/ Sascha Pallenberg

      Danke fuer das Feedback Felix. Wir kannten bisher nur die US Preise

      • Toby

        @ Sascha,
        die DE Preise beginnen bei 71.400€

  • Paul Broeker

    In Kalifornien sieht man sie schon recht regelmäßig auf den Straßen. Geniale karre.

  • ausweichschraube

    Coole Sache! Ich meine richtig geil!

    Hatte ja bereits schon letztes Jahr mal in einem Kommentar angemerkt, dass ihr ruhig mehr solcher Berichte bringen könnt! Solche mobile Technologie hat schon lange Einzug in andere Industrien genommen!

    Hoffe, dass das sich schnell noch richtig weit entwickelt. Könnte mir z.B. ein Dock für ein gewöhnliches 7/ 10 Zoll Tab (oder bald ein Phablet mit 6 Zoll) vorstellen, auf dessen dann diverse Funktionen im Auto angezeigt und gesteuert werden können (genau wie bei einem fest eingebauten Touchscreen),nur daß ebenso das Tab geladen werden könnte, man auf die Daten zugreifen kann (z.B. 40 GB Musiksammlung im Tab, Telefonbuch, Mails, ect.) und man das UMTS-Modul des Tabs nutzen kann. So könnte man noch viel mehr mit “einem” Gerät machen, anstelle sich in jeden Auto eine extra Onboardlösung hinein zu bauen und ein synchronisieren, updaten, usw. entfällt, da man all seine Daten eben nur in einem Gerät hat.

    • http://www.mobilegeeks.de/ Sascha Pallenberg

      Ich fliege am Sonntag zur Autoshow nach Detroit und werde mir dort weitere fahrbare Untersaetze anschauen. Da kommt also noch was :)

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  • Commander Cliff Allister McLan

    Grossartiger Beitrag und klasse gefilmt und dann auch noch sauberer Ton. Gratuliere, ihr werdet wirklich immer besser – gerade wenn ihr die sachen selbst in der Hand habt. Mehr davon!

    • http://www.mobilegeeks.de/ Sascha Pallenberg

      vielen Dank fuer das Feedback. Wir haben fuer die CES extra einen neuen Kameramann aus Calgary einfliegen lassen. Kyle wird in Zukunft auch weitere Shows mit uns zusammen machen

  • Toby

    das ist ja alles nett, aber diese Touch-Displays sind im Auto während der Fahrt nur schwer zu bedienen, ohne den Blick von der Straße zu nehmen.
    Bei VW bekommt man seit dem Golf VII ja auch einen Nvidia Tegra Prozessor im Multimediasystem.

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