Im letzten Jahr hat Google ein Drittel all seiner ausgelieferten Android-Smartphones in China absetzen können. Mittlerweile auf vier von fünf Geräten läuft das Betriebssystem der Amerikaner – ein Zustand, über den sich chinesische Behörden wenig glücklich zeigen.

Chinas Behörden wenig glücklich mit Android Dominanz

Das chinesische Ministerium für Industrie und Informationstechnologie hat ein wenig Kopfschmerzen bei dieser deutlichen Dominanz und kann sich mit dem Gedanken nicht anfreunden, dass Google den Kern des Betriebssystems kontrolliert. Generell ist die Beziehung zwischen Google und dem Land China ja sowieso schon alles andere als eine flammende Love-Story. Nicht selten werden Dienste von Google einfach mal für eine Weile aus dem Verkehr gezogen und Google selbst hat seine Suche für China aufgrund dieser Probleme nach Hong Kong ausgelagert.

Bei der Suche hat Google in China eh nicht viel zu lachen gehabt, Baidu hat den Markt dort fest im Griff. Aus dieser Richtung haben wir auch schon mehrfach vernommen, dass man selbst mit einem mobilen Betriebssystem Fuß auf dem Markt fassen möchte – eine Idee, die den chinesischen Behörden natürlich wesentlich besser schmeckt.

Baidu – also ein chinesisches Android – wäre eine Möglichkeit, mit der man in China gut leben könnte, auf der anderen Seite setzt man auch große Hoffnung in neue Systeme wie Tizen und Firefox OS, ebenso aber auf die etablierten Systeme wie Windows Phone. Gewünscht ist alles, was dazu beitragen kann, die Dominanz Googles ein wenig abzuschwächen.

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