Es gab schon mal Zeiten, da hatten wir mehr Erfolgsmeldungen von Apple im Angebot. Die Quartalszahlen sehen nicht mehr so rosig aus, wie man es aus Cupertino gewöhnt war: Vor den Gerichten gibt es gerade gegen Lieblingsfeind Samsung auch öfters mal Niederlagen einzustecken und generell ist die Konkurrenz gerade bei den Smartphones nicht nur mittlerweile auf Augenhöhe, sondern längst vorbeigeschossen. In diese Reihe passt die Meldung, dass sich der Release des iPhone 5 verschieben könnte.
Wie gerade in der China Times zu lesen ist, hat Apple derzeit das Problem, dass Chips, die im 28nm-Verfahren gefertigt werden, rar gesät sind. Möglicherweise können die Hersteller das Volumen, welches von Apple angefordert wird, nicht voll erfüllen.
Dem wiederum widerspricht Qualcomm-CEO Paul Jacobs entschieden, der davon ausgeht, dass man alle Nachfragen bedienen kann:
Although our outlook for semiconductor volumes in the fiscal fourth quarter has been reduced from our prior expectations, we are ramping our supply of 28 nanometer chipsets. We accept expect this ramp, along with new devices launched for the holiday season, to result in a strong December quarter for our semiconductor business.
Bleibt nun abzuwarten, wer hier Recht behält. Apple lässt sich erwartungsgemäß nicht in die Karten schauen und Analysten gehen nach wie vor von einem Start im Oktober aus. Vermutlich dürfen wir davon ausgehen, dass Apple selbst im Falle einer Prozessoren-Knappheit pünktlich durchstartet, auch wenn das dann bedeutet, dass es einige Liefer-Engpässe beim iPhone 5 geben wird. Bleibt dann noch die Frage, ob das Gerät so großartig sein wird, dass jeder Interessent bereitwillig länger auf sein Exemplar wartet.
Quelle: ZDNet
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