Samsung wird wohl vorerst der einzige Anbieter eines Chromebooks der zweiten Generation bleiben. Die konkurrierenden Hersteller stehen den Netbook-ähnlichen Notebooks mit Googles Cloud-Betriebssystem Chrome OS derzeit offenbar noch sehr skeptisch gegenüber, was vor allem auf die bisher entäuschenden Verkaufszahlen zurückzuführen ist. Die Geräte der ersten Generation von Samsung und Acer sollen nur weniger als 200.000 Mal weltweit verkauft worden sein, heißt es aus der taiwanischen Industrie. Acer prüft deshalb derzeit, ob man weiterhin ein Chromebook anbieten will.

Chromebooks: Acer unsicher, ASUS & HTC verzichten ganz

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Bei ASUS und HTC will man hingegen vorerst auf die Einführung eigener Chromebooks verzichten und hält sich bei einer möglichen Kooperation mit Google zurück. Die Probleme beim Verkauf der Chromebooks führen Quellen bei den Hardwareherstellern darauf zurück, dass Netbooks eine ähnliche Ausstattung bei niedrigeren Preisen bieten können und zudem für die Kunden vertrauten Windows 7 angeboten werden. Vielleicht auch deshalb hat Samsung sein neues Chromebook mit leistungsfähigerer Hardware auf Basis eines Intel Celeron 867 Prozessors anstelle des Atom-Chips der Modelle der ersten Generation ausgerüstet. Hinzu kommen 16 GB Flash-Speicher und 4 Gigabyte RAM bei einem Preis zwischen 450 und 550 Dollar.

Immerhin hat Google Chrome OS in der jüngst veröffentlichten neuen Ausgabe ein brauchbares neues Desktop-Nutzungserlebnis verpasst.

Quelle: DigiTimes

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