3222632386 1983bd7e02 t Cyberport: auch Lenovo S10 wird teurerNeben jeder Meldung einer Preisänderung bei einem Netbook spriessen die Diskussionen um die allgemeine Markt- und Preisentwicklung zu diesem noch jungen Segment aus dem Boden. Zu beachten ist dabei immer, ob man über zukünftig zu produzierende oder in Lagern gelagerte Modelle spricht. 

Cyberport: auch Lenovo S10 wird teurer

Daß die Hersteller die deutlich geringeren Margen bei Netbooks, als bei herkömmlichen Notebooks und SubNotes einfach so akzepzieren, war ja auch nicht unbedingt zu erwarten. Samsung hat bereits vor ein paar Wochen über das NC10 mit Bluetooth eine Preiserhöhung durch die Hintertür durchgesetzt, denn die €30 Aufpreis sind für ein BT-Chipchen doch ziemlich happig. 

Im Cyberbloc, dem Corporate Blog des Elektronik Händlers Cyberport, schreibt aktuell der Sven, daß auch bei den Lenovo S10 Modellen die Einkaufspreise gestiegen sind, und das schon vor Wochen. Da nun bald auch deren Lager leer seien, müsse man auch hier mit etwa €30 Preissteigerung rechnen. Alle Modelle mit Windows XP sind bereits bei €379, wobei man mit dem schwarzen/weißen Linux-Lenovo S10e für €329 offensichtlich noch ein Schnäppchen machen kann.

Ob es sich hier um einen allgemeinen Trend handelt, oder ob Samsung und Lenovo ihre guten Testergebnisse und den Gewinn so manches Ranglisten-Spitzenplatzes ausnutzen und kurzfristig in bare Münze umsetzen möchten, kann wohl erst abgesehen werden, wenn die anderen Big Player ASUS und Acer die nächste Preisrunde einläuten. 

Ich persönlich habe vermutet, daß die Intel Atom Z5xx/Poulsbo-Kombination auch deswegen verbaut wird, um den Abstand zu den SubNotes weiter zu vergrössern und zu verdeutlichen. Die bisherigen Netbooks sind für viel zu viele Kunden völlig ausreichend, wie zB auch dieser Kommentar aus dem Handelsblatt aufzeigt.

Höhere Verkaufspreise im Verbund mit zu erwartenden Preissenkungen im Hardware-Einkauf der Hersteller sollten die Margen aber bald wieder in akzeptable Bereiche führen.

Und wenn es dann noch heisst: “sooo billig sind die Netbooks auch nicht mehr!” lassen sich evtl auch wieder mehr teure SubNotes absetzen.

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  • Michael

    Na Glückwunsch, vor neun Tagen hat Sascha hier noch das Gegenteil behauptet und diesen Standpunkt in der Diskussion auch hartnäckig verteidigt (http://www.netbooknews.de/739/netbook-preise-fallen-auch-2009/) ;-)

    • Matze

      jo, den Artikel hatte ich aber doch auch verlinkt…”und ob Du Recht hast , oder Nicht, das sagt Dir gleich das Licht” ;-)

      Ausserdem hab ich keine wirkliche Prognose getroffen, das Netbooks allgemein teurer werden, ich schrieb lediglich: “Ob es sich hier um einen allgemeinen Trend handelt…..kann wohl erst abgesehen werden, wenn….”

  • Michael

    Na Glückwunsch, vor neun Tagen hat Sascha hier noch das Gegenteil behauptet und diesen Standpunkt in der Diskussion auch hartnäckig verteidigt (http://www.netbooknews.de/739/netbook-preise-fallen-auch-2009/) ;-)

    • Matze

      jo, den Artikel hatte ich aber doch auch verlinkt…”und ob Du Recht hast , oder Nicht, das sagt Dir gleich das Licht” ;-)

      Ausserdem hab ich keine wirkliche Prognose getroffen, das Netbooks allgemein teurer werden, ich schrieb lediglich: “Ob es sich hier um einen allgemeinen Trend handelt…..kann wohl erst abgesehen werden, wenn….”

  • rfb

    aus den genannten gründen werden wohl die modelle von anbietern die keine notebooks führen (und wahrscheinlich auch kein intel verbauen) mittelfristig sowohl beim preis als auch bei der leistung führen.
    das hoff ich jedenfalls.
    wäre ja traurig wenn die “wir halten netbooks zurück um mehr notebooks zu verkaufen”-strategie den markt bestimmen würde

  • rfb

    aus den genannten gründen werden wohl die modelle von anbietern die keine notebooks führen (und wahrscheinlich auch kein intel verbauen) mittelfristig sowohl beim preis als auch bei der leistung führen.
    das hoff ich jedenfalls.
    wäre ja traurig wenn die “wir halten netbooks zurück um mehr notebooks zu verkaufen”-strategie den markt bestimmen würde

  • animatio

    viele haben sofort gedacht, dass wenn die Produktinskosten sinken (was effektiv in den Ppressemeldungen stand) dies selbstredend auch gleich Verkaufspreissenkungen bedeute ….
    was wohl ‘ne Ente war. Zudem ergeben Einzelaktionen von Händlern keinen Trend wie man einmal mehr sieht. Für mich augenfällig ist jedoch, dass im Gegensatz zu vegangenen Jahren nach Weihnachten/Neujahr KEINE allgemeinen Preisabschläge stattgefunden haben, sondern vor allem bei den neuen Netbookmodellen eine kontinuierliche, preisliche Marktverschmelzung mit günstigen Notebooks stattfindet. In der Beziehung war auch die aktuelle Pressekonferenz von Asus mit der gezeigten Marktsegmentierung nach Zielgruppen sehr instruktiv. Wem dabei nicht aufgefallen ist, dass der Markt-/Marketing-Schwerpunkt für die neuen Modelle NICHT mehr auf Education/Newcomers ausgerichtet ist, der verpasst den Fingerzeig der Hersteller wohl ….. zumal die dort angekündigte Modellstraffung vor allem die günstigen Einstiegsmodelle betraf. Und auch bei diesen wird gespart, indem weniger in der Packung sein wird.

  • Matthias

    Na ob das mal gut geht. Ok der Otto-normal-Käufer wird sich diese Kombi kaufen, und merkt dann irgendwann das es doch besser gewesen wäre ein “richtiges” Notebook zu kaufen…

    Kann schon aufgehen die Taktik.

  • animatio

    viele haben sofort gedacht, dass wenn die Produktinskosten sinken (was effektiv in den Ppressemeldungen stand) dies selbstredend auch gleich Verkaufspreissenkungen bedeute ….
    was wohl ‘ne Ente war. Zudem ergeben Einzelaktionen von Händlern keinen Trend wie man einmal mehr sieht. Für mich augenfällig ist jedoch, dass im Gegensatz zu vegangenen Jahren nach Weihnachten/Neujahr KEINE allgemeinen Preisabschläge stattgefunden haben, sondern vor allem bei den neuen Netbookmodellen eine kontinuierliche, preisliche Marktverschmelzung mit günstigen Notebooks stattfindet. In der Beziehung war auch die aktuelle Pressekonferenz von Asus mit der gezeigten Marktsegmentierung nach Zielgruppen sehr instruktiv. Wem dabei nicht aufgefallen ist, dass der Markt-/Marketing-Schwerpunkt für die neuen Modelle NICHT mehr auf Education/Newcomers ausgerichtet ist, der verpasst den Fingerzeig der Hersteller wohl ….. zumal die dort angekündigte Modellstraffung vor allem die günstigen Einstiegsmodelle betraf. Und auch bei diesen wird gespart, indem weniger in der Packung sein wird.

  • Matthias

    Na ob das mal gut geht. Ok der Otto-normal-Käufer wird sich diese Kombi kaufen, und merkt dann irgendwann das es doch besser gewesen wäre ein “richtiges” Notebook zu kaufen…

    Kann schon aufgehen die Taktik.

  • shiru

    die Hersteller mit den etwas klügeren Köpfen werden sich wohl kaum vorschreiben lassen, wie sie ihre Produkte positionieren sollen.
    es gibt einen immensen Bedarf an kleinen, leichten, stromsparenden Rechnern. und diesen Trend gibt es nicht nur in der IT-Branche. alle Hersteller wissen das ganz genau. jetzt geht es eben darum, den Kunden bis aufs letzte auszuquetschen

  • LarsVegas

    Fand 400€ schon immer die grenze für ein absolutes Top Notebook wie das NC10. Aber wenn wirklich alles teurer wird zahl ich eben das doppelte für nen r560 mit gleicher Akkulaufzeit aber dafür ein vielfaches der Leistung.

  • shiru

    die Hersteller mit den etwas klügeren Köpfen werden sich wohl kaum vorschreiben lassen, wie sie ihre Produkte positionieren sollen.
    es gibt einen immensen Bedarf an kleinen, leichten, stromsparenden Rechnern. und diesen Trend gibt es nicht nur in der IT-Branche. alle Hersteller wissen das ganz genau. jetzt geht es eben darum, den Kunden bis aufs letzte auszuquetschen

  • LarsVegas

    Fand 400€ schon immer die grenze für ein absolutes Top Notebook wie das NC10. Aber wenn wirklich alles teurer wird zahl ich eben das doppelte für nen r560 mit gleicher Akkulaufzeit aber dafür ein vielfaches der Leistung.

  • Cyberferkel

    Samsung schreibt erstmals rote Zahlen in der Firmengeschichte. Ob eine Preissteigerung da sinnvoll ist?

  • Cyberferkel

    Samsung schreibt erstmals rote Zahlen in der Firmengeschichte. Ob eine Preissteigerung da sinnvoll ist?

  • pajama

    Also normalerweise werden die Dinger von den Firmen in Deutschland vom Headquarter gekauft; in US-Dollar. Wenn der Dollar – wie jetzt gerade – von 1.50 auf 1.27 steigt, dann kaufen Lenovo Deutschland und Samsung Deutschland einfach teurer bei ihrer Mutter ein…
    Natürlich kann man das Währungsrisiko minimieren, durch neudeutsch hedging (oder wird das hedgeing geschrieben? :-)), das machen aber nicht viele außerhalb von Projektgeschäften und schon gar nicht über längere Zeiträume.

    Ich glaube, das ist nur ne Anpassung an den $-Kurs

  • pajama

    Also normalerweise werden die Dinger von den Firmen in Deutschland vom Headquarter gekauft; in US-Dollar. Wenn der Dollar – wie jetzt gerade – von 1.50 auf 1.27 steigt, dann kaufen Lenovo Deutschland und Samsung Deutschland einfach teurer bei ihrer Mutter ein…
    Natürlich kann man das Währungsrisiko minimieren, durch neudeutsch hedging (oder wird das hedgeing geschrieben? :-)), das machen aber nicht viele außerhalb von Projektgeschäften und schon gar nicht über längere Zeiträume.

    Ich glaube, das ist nur ne Anpassung an den $-Kurs

  • Toni Borgetto

    Warum sollte uns der Dollar-Kurs interessieren, wenn wir in Europa ein in China produziertes Netbook kaufen?

  • Toni Borgetto

    Warum sollte uns der Dollar-Kurs interessieren, wenn wir in Europa ein in China produziertes Netbook kaufen?

  • cyril25376

    @ Toni Borgetto:
    Vielleicht weil der Dollar-Kurs als Verrechnungswährung dient (wie z.B. bei Erdöl)?

  • cyril25376

    @ Toni Borgetto:
    Vielleicht weil der Dollar-Kurs als Verrechnungswährung dient (wie z.B. bei Erdöl)?

  • pajama

    genau, als Währung für den Transferpreis nehmen Asiaten meist Dollar (bei Asus und Lenovo weiß ichs, bei Sammy gilt das auf jeden Fall für Speicher)

  • pajama

    genau, als Währung für den Transferpreis nehmen Asiaten meist Dollar (bei Asus und Lenovo weiß ichs, bei Sammy gilt das auf jeden Fall für Speicher)

  • Stubber

    Hi Matze

    Also für mich sieht das nach eine allgemeinen Trend der Preiserhöhung aus.
    Denn auch Asus hat seine Preis erhöht. Der Eeepc901 kostet bei Karstadt noch 250 Euro, wohl weil es ein Auslaufmodell ist und nur die Lagerbestände recht hoch sind. Der Eeepc 901 go kostet in Moment 449 Euro ??!! bei Alternate und andere online händlern. Da wäre ein Aufpreis von knapp 200€ nur für eine größere SSD ( von 12 auf 16 giga nur einwenig schneller) und für UMTS, (zu Beachten N-kraft Wlan ist nicht mehr dabei). Das sieht sehr nach Preiserhöhung aus…

  • Stubber

    Hi Matze

    Also für mich sieht das nach eine allgemeinen Trend der Preiserhöhung aus.
    Denn auch Asus hat seine Preis erhöht. Der Eeepc901 kostet bei Karstadt noch 250 Euro, wohl weil es ein Auslaufmodell ist und nur die Lagerbestände recht hoch sind. Der Eeepc 901 go kostet in Moment 449 Euro ??!! bei Alternate und andere online händlern. Da wäre ein Aufpreis von knapp 200€ nur für eine größere SSD ( von 12 auf 16 giga nur einwenig schneller) und für UMTS, (zu Beachten N-kraft Wlan ist nicht mehr dabei). Das sieht sehr nach Preiserhöhung aus…

  • Tobi

    Schöne Scheiße… Hatte mich vor Weihnachten noch auf die Prognose der Chip verlassen, die dazu riet, bis nach Weihnachten mit dem Kauf zu warten, da Netbokks dann billiger würden… Hab den MArkt/die Insider selber leider nicht genau genug beobachtet um zu merken, dass das schief gehen würde. Und jetzt steigen die Preise seit Weihnachten immer weiter an. Wollte eigentlich ein NC10, aber sorry, für die Leistung sind mir die Preise derzeit zu hoch…

  • Tobi

    Schöne Scheiße… Hatte mich vor Weihnachten noch auf die Prognose der Chip verlassen, die dazu riet, bis nach Weihnachten mit dem Kauf zu warten, da Netbokks dann billiger würden… Hab den MArkt/die Insider selber leider nicht genau genug beobachtet um zu merken, dass das schief gehen würde. Und jetzt steigen die Preise seit Weihnachten immer weiter an. Wollte eigentlich ein NC10, aber sorry, für die Leistung sind mir die Preise derzeit zu hoch…

  • TJ

    …ich werde die “die Preise befinden sich im freien Fall”-Meldungen sehr vermissen ;o)
    Aber ernsthaft – die Erklärung klingt plausibel. Obwohl die Hardware derzeit ja außer besagten Komponenten weiterhin stagniert, ist die Entwicklung umso bitterer… Eine Chance wären natürlich die hier immer wieder erwähnten anderen Prozessorplattformen/Konzepte.

  • TJ

    …ich werde die “die Preise befinden sich im freien Fall”-Meldungen sehr vermissen ;o)
    Aber ernsthaft – die Erklärung klingt plausibel. Obwohl die Hardware derzeit ja außer besagten Komponenten weiterhin stagniert, ist die Entwicklung umso bitterer… Eine Chance wären natürlich die hier immer wieder erwähnten anderen Prozessorplattformen/Konzepte.

  • Elusian

    Hmm, wollte erst mein Netbook auch nach Weihnachten holen, zum Glück hat der Zwangsbesitz am Ende gesiegt und ich mein S10 noch für den Erstpreis erworben.

  • Elusian

    Hmm, wollte erst mein Netbook auch nach Weihnachten holen, zum Glück hat der Zwangsbesitz am Ende gesiegt und ich mein S10 noch für den Erstpreis erworben.

  • Kronos

    Stubber man sollte Elektronik vllt nicht bei Karstadt kaufen, und Alternate war schon immer und wird immer teuer sein.
    Der eee 901 Go ist mit 340 – 360 € so günstig wie noch nie
    http://geizhals.at/deutschland/a375932.html nur die weiße XP Variante ist aktuell sau teuer, weil so gut wie nicht verfügbar

    Der Eee 1000H kostet das selbe wie Weihnachten, der NC10 ist 10 € teurer wie weihnachten .. normale Schwankung, das BT Modell ist echt teuer, aber wayne ^^, das war der schwarze am Anfang auch.

    Der Dollarkurs wäre eine Idee, Matzes Margen Überlegung aber auch.

    Dennoch denke ich nicht dass es eine allgemeine Preiserhöhung geben wird

  • Kronos

    Stubber man sollte Elektronik vllt nicht bei Karstadt kaufen, und Alternate war schon immer und wird immer teuer sein.
    Der eee 901 Go ist mit 340 – 360 € so günstig wie noch nie
    http://geizhals.at/deutschland/a375932.html nur die weiße XP Variante ist aktuell sau teuer, weil so gut wie nicht verfügbar

    Der Eee 1000H kostet das selbe wie Weihnachten, der NC10 ist 10 € teurer wie weihnachten .. normale Schwankung, das BT Modell ist echt teuer, aber wayne ^^, das war der schwarze am Anfang auch.

    Der Dollarkurs wäre eine Idee, Matzes Margen Überlegung aber auch.

    Dennoch denke ich nicht dass es eine allgemeine Preiserhöhung geben wird

  • shiru

    nach der cebit werden ja neue Modelle erscheinen (z.B. Eee T91), dann werden auch die jetzigen Netbooks günstiger.
    das hier ist sozusagen die (hoffentlich) letzte Preisrunde.

  • shiru

    nach der cebit werden ja neue Modelle erscheinen (z.B. Eee T91), dann werden auch die jetzigen Netbooks günstiger.
    das hier ist sozusagen die (hoffentlich) letzte Preisrunde.

  • Benno

    Zum glück noch eines für “günstiger” bekommen.
    Online-Gutscheinen sei Dank!

    “Nur” 10 Euro Differenz zum alten Preis!
    :-/

  • Benno

    Zum glück noch eines für “günstiger” bekommen.
    Online-Gutscheinen sei Dank!

    “Nur” 10 Euro Differenz zum alten Preis!
    :-/

  • Toni Borgetto

    Ja, ich weiß dass der US-Dollar oft als Verrechnungswährung dient (leider). Wird Zeit dass sich das ändert, denn es ist nicht einzusehen dass wir in Europa mit höheren Preisen draufzahlen sollen nur weil der Wert des Dollar sinkt!

  • Toni Borgetto

    Ja, ich weiß dass der US-Dollar oft als Verrechnungswährung dient (leider). Wird Zeit dass sich das ändert, denn es ist nicht einzusehen dass wir in Europa mit höheren Preisen draufzahlen sollen nur weil der Wert des Dollar sinkt!

  • pajama

    @Toni Borgetto: Anderherum ;-)

    Fällt der Dollar, zahlen wir wenige.
    Bsp.: der Preis ist $300, der Kurs 1.5$ = 1€ => wir zahlen 200€
    der Dollar fällt auf Kurs $2 = 1€ => wir zahlen 150€

    Jetzt ist in jüngster Vergangenheit der Dollar wieder stärker geworden: http://boersen.manager-magazin.de/spo_mmo/kurse_einzelkurs_uebersicht.htm?u=0&p=0&k=0&s=EUR&l=276&b=691&n=EUR%2FUSD%20SPOT&chartzeit=10000

  • pajama

    @Toni Borgetto: Anderherum ;-)

    Fällt der Dollar, zahlen wir wenige.
    Bsp.: der Preis ist $300, der Kurs 1.5$ = 1€ => wir zahlen 200€
    der Dollar fällt auf Kurs $2 = 1€ => wir zahlen 150€

    Jetzt ist in jüngster Vergangenheit der Dollar wieder stärker geworden: http://boersen.manager-magazin.de/spo_mmo/kurse_einzelkurs_uebersicht.htm?u=0&p=0&k=0&s=EUR&l=276&b=691&n=EUR%2FUSD%20SPOT&chartzeit=10000

  • Toni Borgetto

    Damit hast du grundsätzlich recht – nur produziert in China niemand zu US-Dollar-Kosten ;) Also wenn angenommen der Wert des US-Dollar im Vergleich zum Yuan fällt dann müssen die Hersteller ihre Dollarpreise nach oben schnalzen, um nicht Geld zu verlieren (d.h. den gleichen Betrag wie bisher in Yuan zu verdienen).

    Der US-Dollar hat seinen Sinn als globale Verrechnungswährung schon lange verloren. Aber leider hängen immer noch zu viele daran, im Grunde genommen könnte uns der Dollarkurs komplett egal sein wenn wir Geschäfte zwischen EU und China machen.

  • Toni Borgetto

    Damit hast du grundsätzlich recht – nur produziert in China niemand zu US-Dollar-Kosten ;) Also wenn angenommen der Wert des US-Dollar im Vergleich zum Yuan fällt dann müssen die Hersteller ihre Dollarpreise nach oben schnalzen, um nicht Geld zu verlieren (d.h. den gleichen Betrag wie bisher in Yuan zu verdienen).

    Der US-Dollar hat seinen Sinn als globale Verrechnungswährung schon lange verloren. Aber leider hängen immer noch zu viele daran, im Grunde genommen könnte uns der Dollarkurs komplett egal sein wenn wir Geschäfte zwischen EU und China machen.

  • alexiley

    Wenn sich dieser Trend bestätigen sollte, wäre das auf jeden Fall eine negative Entwicklung für uns Verbraucher. Als die ersten Netbooks auf den Markt gekommen sind, habe ich mich sehr darüber gefreut, dass sich die Hersteller von ihrer bisherigen Strategie verabschiedet hatten, unnötig leistungsstarke und mit allerlei überflüssigen Eigenschaften ausgestatteten Laptops zu produzieren. Ich persönlich kann mit einen 8- und 10-Zoll-Netbooks sehr gut auskommen und benutze mein altes Notebook (das ich jetzt nur “das Monster” nenne) kaum noch. Ausschlaggebend für den Erfolg der Netbooks ist aber der Preis, der, wenn ich mich so ausdrücken darf, den Computermarkt “demokratischer” gestaltet hat. Ich kenne z.B. eine Studentin, die sich bis vor wenigen Monaten mit gebrauchten Geräten vorlieb nehmen musste, weil sie nicht genug Geld hatte, um sich ein neues Laptop zu leisten, und die sich jetzt ein Netbook gekauft hat, das ihr für das Studium völlig ausreicht, ja wegen seines geringen Gewichts sich sogar besser dafür eignet, mit in Bibliothek oder die Uni genommen zu werden. Sollten aber die Preise tatsächlich steigen, dann würden wir wohl wieder zu den alten Zeiten zurückkehren, als man viel Geld ausgeben musste, um sich ein zu leistungsstarkes, zu großes und wenig mobiles Gerät, mit dem man nicht unbedingt 100% zufrieden war, zu kaufen. Ich hoffe, dass zumindest einige Hersteller weiterhin an dem jetzigen Netbook-Konzept halten werden.

  • alexiley

    Wenn sich dieser Trend bestätigen sollte, wäre das auf jeden Fall eine negative Entwicklung für uns Verbraucher. Als die ersten Netbooks auf den Markt gekommen sind, habe ich mich sehr darüber gefreut, dass sich die Hersteller von ihrer bisherigen Strategie verabschiedet hatten, unnötig leistungsstarke und mit allerlei überflüssigen Eigenschaften ausgestatteten Laptops zu produzieren. Ich persönlich kann mit einen 8- und 10-Zoll-Netbooks sehr gut auskommen und benutze mein altes Notebook (das ich jetzt nur “das Monster” nenne) kaum noch. Ausschlaggebend für den Erfolg der Netbooks ist aber der Preis, der, wenn ich mich so ausdrücken darf, den Computermarkt “demokratischer” gestaltet hat. Ich kenne z.B. eine Studentin, die sich bis vor wenigen Monaten mit gebrauchten Geräten vorlieb nehmen musste, weil sie nicht genug Geld hatte, um sich ein neues Laptop zu leisten, und die sich jetzt ein Netbook gekauft hat, das ihr für das Studium völlig ausreicht, ja wegen seines geringen Gewichts sich sogar besser dafür eignet, mit in Bibliothek oder die Uni genommen zu werden. Sollten aber die Preise tatsächlich steigen, dann würden wir wohl wieder zu den alten Zeiten zurückkehren, als man viel Geld ausgeben musste, um sich ein zu leistungsstarkes, zu großes und wenig mobiles Gerät, mit dem man nicht unbedingt 100% zufrieden war, zu kaufen. Ich hoffe, dass zumindest einige Hersteller weiterhin an dem jetzigen Netbook-Konzept halten werden.

  • Malus

    Die Dollar-Debatte könnt Ihr inzwischen komplett vergessen – er ist nichts mehr wert, die USA ist ziemlich bankrott und das hat sich inzwischen überall herumgesprochen.

    Da die Asiaten (und besonders die Chinesen) tonnenweise auf ihren wertarmen Dollars sitzen und damit kräftig Verlust gemacht haben sind sie inzwischen dazu übergegangen, lieber wertvolle Euros zu nehmen. Oder anderes. Bloss keine Dollars, wenn es irgendwie anders geht. So gut wie alle Dollarangaben sind inzwischen nur noch Nennwerte. Abgerechnet wird – wenn es irgendwie geht – in Euros, zumindest für EU-Staaten. Hilft gar nüscht, wenn Hoffnungsikone Obama kurzfristig den Dollarkurs etwas hebt. Er fängt ja schon wieder an, massiv Geld auszugeben, das er nicht hat – also sind die USA immer noch wirtschaftlich am Boden. Uninteressant.

    Und, das wird immer wieder vergessen: Hersteller nehmen, was sie bekommen können. Das bedeutet auch, dass weniger zahlungskräftige Währungen und Staaten stellenweise auch weniger bezahlen müssen. So sichert man sich Weltmarktanteile Die Differenz zahlen die reicheren Staaten.

    Insofern hat es kaum einen Sinn, ein vorangekündigtes 300-Dollar-Gerät in Euros umzurechnen. Fette Illusion zu glauben, das würde in D dann für diesen Preis verkauft. Der dicke Deutsche hat viel wertvolle Euros, die man ihm recht widerstandslos abnehmen kann. Man siehts ja schon an den dämlichen Umfragen mancher Seiten, wieviel Euros ein Netbook kosten darf. Wenn man dann die Ergebnisse ansieht und “400-500″ rauskommt, darf man sich schon die Frage stellen: OH-MEIN-GOTT… GEHTS NOCH DÜMMER? Überraschung: Hersteller und Verkäufer können lesen. Die lesen das, lachen sich krumm, reiben sich die Hände und schlagen noch mal 10 % drauf.

  • Malus

    Die Dollar-Debatte könnt Ihr inzwischen komplett vergessen – er ist nichts mehr wert, die USA ist ziemlich bankrott und das hat sich inzwischen überall herumgesprochen.

    Da die Asiaten (und besonders die Chinesen) tonnenweise auf ihren wertarmen Dollars sitzen und damit kräftig Verlust gemacht haben sind sie inzwischen dazu übergegangen, lieber wertvolle Euros zu nehmen. Oder anderes. Bloss keine Dollars, wenn es irgendwie anders geht. So gut wie alle Dollarangaben sind inzwischen nur noch Nennwerte. Abgerechnet wird – wenn es irgendwie geht – in Euros, zumindest für EU-Staaten. Hilft gar nüscht, wenn Hoffnungsikone Obama kurzfristig den Dollarkurs etwas hebt. Er fängt ja schon wieder an, massiv Geld auszugeben, das er nicht hat – also sind die USA immer noch wirtschaftlich am Boden. Uninteressant.

    Und, das wird immer wieder vergessen: Hersteller nehmen, was sie bekommen können. Das bedeutet auch, dass weniger zahlungskräftige Währungen und Staaten stellenweise auch weniger bezahlen müssen. So sichert man sich Weltmarktanteile Die Differenz zahlen die reicheren Staaten.

    Insofern hat es kaum einen Sinn, ein vorangekündigtes 300-Dollar-Gerät in Euros umzurechnen. Fette Illusion zu glauben, das würde in D dann für diesen Preis verkauft. Der dicke Deutsche hat viel wertvolle Euros, die man ihm recht widerstandslos abnehmen kann. Man siehts ja schon an den dämlichen Umfragen mancher Seiten, wieviel Euros ein Netbook kosten darf. Wenn man dann die Ergebnisse ansieht und “400-500″ rauskommt, darf man sich schon die Frage stellen: OH-MEIN-GOTT… GEHTS NOCH DÜMMER? Überraschung: Hersteller und Verkäufer können lesen. Die lesen das, lachen sich krumm, reiben sich die Hände und schlagen noch mal 10 % drauf.

  • elias

    @alexiley
    Sicher reichen diese Netbooks fuer 95% der Konsumenten aus, das haben ja jetzt die grossen Markenhersteller an den Absatzzahlen ihrer drei bis vier-mal teureren Subnotebooks erfahren und versuchen jetzt dieses Segment der Netbooks “platt”-zumachen.

    Mit allerlei “Schnick-schnack” werden die Preise der Netbooks nach oben getrieben…mit Swarowski-steinen, Hochglanz Gehaeuse, Glossy-Display (…gleichzeitig gehen Leistung von Prozessor/Chip-Satz zurueck, die Display-Groesse der Netbooks wird nach oben hin erweitert),….das alles wird so lange fortgesetzt ,bis die Preise denen der billigsten Subnotes angeglichen ist..

    Im naechsten Jahr wird dieses Segment verschwunden sein und von Netbooks wird dann keine Rede mehr sein…schade!!!…wird aber leider so kommen!!

  • elias

    @alexiley
    Sicher reichen diese Netbooks fuer 95% der Konsumenten aus, das haben ja jetzt die grossen Markenhersteller an den Absatzzahlen ihrer drei bis vier-mal teureren Subnotebooks erfahren und versuchen jetzt dieses Segment der Netbooks “platt”-zumachen.

    Mit allerlei “Schnick-schnack” werden die Preise der Netbooks nach oben getrieben…mit Swarowski-steinen, Hochglanz Gehaeuse, Glossy-Display (…gleichzeitig gehen Leistung von Prozessor/Chip-Satz zurueck, die Display-Groesse der Netbooks wird nach oben hin erweitert),….das alles wird so lange fortgesetzt ,bis die Preise denen der billigsten Subnotes angeglichen ist..

    Im naechsten Jahr wird dieses Segment verschwunden sein und von Netbooks wird dann keine Rede mehr sein…schade!!!…wird aber leider so kommen!!

  • Pingback: Shopping: Preissenkungen bei Cyperport | Netbooknews.de - das Netbook Blog

  • alexiley

    Die Behauptung, dass ein so vielversprechendes Marktsegment wie das der Netbooks bald verschwinden werde, erscheint mir trotz aller vernünftigen Argumente, die dafür angebracht werden können, doch fragwürdig. Wenn man bedenkt, wie viele Netbboks im letzten Jahr weltweit verkauft worden sind, kann ich mir nicht vorstellen, dass alle Hersteller auf ein so erfolgreiches Segment völlig verzichten werden. Das mögen vielleicht einige tun, aber ich denke, dass vor allem aufsteigende kleinere Unternehmen den Netbook-Markt weiterhin voranbringen werden, sei es nur, um sich zu etablieren. Asus, MSI oder Kojinsha zum Besipiel haben vom Erfolg der Netbooks unheimlich profitiert. Darüber hinaus kann ich nicht begreifen, weshalb Netbbooks niht rentabel sein sollen. Bei Dell kann man ganz normale Notebooks schon für 500 Euro kaufen. Warum sollte also Dell Verluste machen, wenn es ein leistungsschwächeres Laptop für 399 anbietet?

  • alexiley

    Die Behauptung, dass ein so vielversprechendes Marktsegment wie das der Netbooks bald verschwinden werde, erscheint mir trotz aller vernünftigen Argumente, die dafür angebracht werden können, doch fragwürdig. Wenn man bedenkt, wie viele Netbboks im letzten Jahr weltweit verkauft worden sind, kann ich mir nicht vorstellen, dass alle Hersteller auf ein so erfolgreiches Segment völlig verzichten werden. Das mögen vielleicht einige tun, aber ich denke, dass vor allem aufsteigende kleinere Unternehmen den Netbook-Markt weiterhin voranbringen werden, sei es nur, um sich zu etablieren. Asus, MSI oder Kojinsha zum Besipiel haben vom Erfolg der Netbooks unheimlich profitiert. Darüber hinaus kann ich nicht begreifen, weshalb Netbbooks niht rentabel sein sollen. Bei Dell kann man ganz normale Notebooks schon für 500 Euro kaufen. Warum sollte also Dell Verluste machen, wenn es ein leistungsschwächeres Laptop für 399 anbietet?

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