So langsam dürften auch die größten Steve Jobs Fans Gefahr laufen eine Überdosis ihres Idols zu bekommen: Nach Büchern und Filmen gibt es in Japan jetzt auch eine Manga-Serie, die das Leben des viel zu früh verstorbenen Apple-Gründers nacherzählt.

Das Leben von Steve Jobs jetzt auch noch als Manga

Der Manga soll auf der offiziellen Jobs-Biographie von Walter Isaacson basieren und das Leben von iSteve auch aus der Perspektive des Autors erzählen. Was den Leser erwartet, deutet die Überschrift von The Verge schon an:

Steve Jobs manga portrays the man as a dreamy, drug-fueled genius that Japanese girls could love

Dies ist eben die Zielgruppe des Manga-Magazins „Kiss“, in dem die Steve Jobs Biographie zwischen den typischen Highschool-Manag-Stories erscheint. Ob und wann die Manga-Version der Jobs-Biographie auch außerhalb Japans erscheint ist nicht bekannt und tendenziell auch eher unwichtig – zumindest mich reizt diese Umsetzung überhaupt nicht, obwohl ich nun wirklich ein Comic-Fan bin, gerne und überzeugt Apple-Produkte nutze, auch die Jobs-Biographien gelesen habe und die geplanten Filme auf meiner „muss ich mir anschauen“-Liste stehen. Aber Manga…?

Bleibt die Frage, was noch so alles kommt, vielleicht noch eine TV-Serie? So als Mischung aus The Big Bang Theory, How I Met Your Mother und Two And A Half Men könnte das richtig gut funktionieren? Nein, muss wirklich nicht sein…

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  • Marcel

    Da fehlt mal wieder seine “Untergebene” bis aufs Blut triezende, cholerische Brüllaffentyrannenseite. Aber das wird ja gerne ausgelassen.

    • Maximilian O.

      Ganz meine Meinung. Der Typ wird überall als Gott und Menschenfreund dargestellt.

      Ich habe mir alle Keynotes die ich finden konnte angesehen, und auch teilweise Interviews mit ihm. Das einzige, was ich dabei gesehen habe, war ein Arroganter Kerl, Blind für Argumente anderer, extrem von sich selbst überzeugt und einfach in jeder Hinsicht unsympathisch. Am Beispiel der Keynote des iPhone One. Was bitte labern die Leute immer von “emotionalen” und “großartigen” Ereignissen? Der Typ suhlt sich im Rampenlicht und strahlt einfach nur Einbildung und Überheblichkeit aus.

      Sorry, das musste endlich mal raus ;)

      • gast

        teils habt ihr ja auch recht, aber denkt ihr ohne diese eingeschaften schafft man es so erfolgreich zu sein und nicht nur mit apple sondern auch mit mehrere unternehmen riesen erfolge zu feiern? Das Geschäftsleben ist knall hart vorallem international und vorallem kein ponnyhof das muss auchmal gesagt werden! Außerdem wie jemand privat ist, ist doch wieder was ganz anderes? Wer von uns kannte ihn privat niemand also, man soll über niemand fremdes urteilen!

        • Marcel

          IMHO ist sein Ruhm absolut unverdient. Der ist wieder so ein typischer BWL Marketing Fatzke ohne Ahnung, der die Lorbeeren der Entwicklung für sich vereinnahmt. Ohne Woz wäre Jobs nichts.

        • Maximilian O.

          Ich finde die Quelle gerade nicht. Aber einmal antwortete Steve Jobs auf die Frage, warum sein Unternehmen nie auch nur einen Cent spendet mit “Ich habe der Welt mit iPhone und iPad schon genug geschenkt.”

          Tut mir Leid, aber das sagt für mich mehr als genug über den Charakter dieses Menschen aus. Ebenso wie seine Kommentare zu iPhone Empfangsproblemen “Ihr haltet es falsch!”. Warum sollte jemand, der Privat total nett ist, sich im Unternehmen wie ein totales Ar***loch benehmen? Diese Aussagen von ihm zogen nicht gerade positive Presse nach sich.

          Für mich ist der Kerl ein überschätzter Vollblut-Unternehmer, der von der guten Arbeit seiner angestellten Entwickler lebte. Selbst wenn er im Alleingang den Mac erfunden hätte (was er nicht getan hat), so rechtfertigt dies keineswegs ein derart arrogantes Verhalten.

  • Stefan Richert

    -_- Eine Nachricht zu dem Thema: “Und wo ist heute ein Sack Reis umgefallen?”

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