Dell hat sich zwar relativ spät in den Ultrabook-Markt hineingewagt, scheinbar dafür aber direkt mal recht erfolgreich. Wie das Unternehmen vermeldet, könne man die Nachfrage nach seinem aktuellen Ultrabook – dem XPS 13 – nur ansatzweise bedienen. Demnach würden drei Mal so viele Ultrabooks nachgefragt, als man momentan ausliefern könne.

Allerdings schweigt sich Dell aus, was die absoluten Zahlen angeht, man kann also nicht abschließend bewerten, ob das Unternehmen hier einen großartigen Erfolg verbuchen kann – oder schlicht und ergreifend mit sehr wenigen Verkäufen geplant und dementsprechend wenig produziert hat. Desweiteren hat Dell auch erklärt, dass die Hälfte der Verkäufe Geschäftskunden zu verdanken ist. Viele Privatkunden sind hier immer noch ein wenig irritiert durch die hohen Preise der Ultrabooks generell und sind vielleicht daher bislang noch nicht restlos für diese neue Produktklasse zu begeistern, die Intel in den Markt gedrückt wissen will.

Nichtsdestotrotz ein erstes Achtungszeichen, welches zumindest ein Indiz dafür sein könnte, dass die Ultrabooks so langsam im Massenmarkt ankommen.

Quelle: Tomshardware

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  • optimismprime

    Wenn mir jemand ein Ultrabook mit wechselbarem Akku empfehlen kann wären die Dinger evtl. eine Überlegung wert, aber so wie es aktuell aussieht mit den integrierten, nicht wechselbaren Dingern – nein Danke.

    • tobbsn

      fuer was brauchst du bei 8-9h einen wechselbaren Akku? In einem Industrieland hast da zwischenzeitlich schon ne Steckdose ;)

      • Yu0

         Zum Beispiel möchte ich nicht nur wegen eines abgenutzten Akkus das Gerät zum Service einschicken müssen. Bei meinem aktuellen Notebook war der Akku binnen einem Jahr auf unter 50% der Leistung.

        Mindestens wäre daher leichte Wechselbarkeit mit Werkzeug ohne Garantieverlust wünschenswert, besser aber Wechselbarkeit ohne Werkzeug, wie es bei anderen Notebooks üblich ist. Lieber bisschen dicker und dafür wechselbarer Akku…

        Thema “Privatkunden”: Ich will z.B. für die Freizeitnutzung mindestens das Leistungsniveau aktuell Nvidia GT 630M / GT540M Notebooks. Wenn solche Geräte mal kommen… ;)

        • optimismprime

          Der Kommentar trifft voll und ganz den Grund weswegen ich KEINERLEI Mobilgeräte ohne wechselbaren Akku kaufe, egal ob Notebook, Smartphone oder sonstiges.

          Ist der Akku schon arg ausgelutscht muss ich GAR NICHT auf das Gerät verzichten anstelle es 1-4 Wochen zwischen mir und dem Hersteller pendeln zu lassen, ich gebe einen fairen Preis z.B. für eine Amazonbestellung eines Ersatzakkus aus anstatt exorbitante Preise für Servicekosten und häufig überteuerte Ersatzteilpreise (auch bei Original Herstellerware) zu bezahlen und ich muss kein technisches Genie für den eigenständigen Wechsel sein.

          Dies ist auch der Grund warum mein nächstes Android Phone weder von HTC noch von Sony kommt, weil beide mit dem 2012 Lineup meinen sich ein Beispiel am iPhone nehmen zu müssen.

          Das Asus Padphone wird aller voraussicht nach mein nächstes Gerät. Nicht weil es sich in ein Tablet oder gar Laptop verwandeln lässt, sondern weil es neben dem Galaxy Nexus das einzige Handy ist was die ICS Onscreen Buttons verwendet und obendrein eine innerhalb von Sekunden abnehmbare Rückenschale hat die sowohl einen Akku- als auch SD-Kartenschacht zum vorschrein bringt.

          • Yu0

             In dem Zusammenhang… Wenn man mit einem Applegerät in einen Applestore geht, wechseln die den Akku dann vor Ort / binnen max. weniger Stunden?

            Wenn das funktioniert, dann wäre es mir noch RELATIV egal, wenn der Akku fest verbaut ist. Ein fest verbauter Akku setzt für mich jedenfalls mindestens einen Servicepartner in der Nähe voraus — und außer Apple hat das soweit ich weiß keine Firma mehr.

            Der “Vor-Ort-Service” bei Businessgeräten von Lenovo oder HP ist theoretisch sogar nochmal besser, insbesondere wenn man weit vom nächsten Applestore arbeitet / wohnt. Ich kenne aber auch keine Geräte, die Vor-Ort-Service und schwer zugängliche Komponenten kombinieren… Immerhin ist es bei dieser Regelung im Interesse des Anbieters, die Probleme am Telefon zu beheben.

          • optimismprime

            Das ist für Apple Geräte ja gut und schön, nur leider taugen die aktuellen Apple Geräte durch die Bank weg nichts mehr. Rein von den Tech Specs her sind sowohl die iOS als auch die MacOS Geräte überteuert, wenn nicht sogar hinter der Konkurrenz zurück.

            Das letzte Apple Gerät was ich privat besessen und mit dem ich vollkommen zu frieden war ist ein PowerMac G3 300 gewesen.

            Mein aktuelles Smartphone und Notebook sind bei weitem nicht Stand der Technik, und beide aktuell reif für einen Austausch. Das Smartphone ist mittlerweile bei seinem 3. Akku angekommen, das Notebook beim 2. der allerdings auch nur noch ca.  1/3 – 1/4 der Nennkapazität hält. Beide Geräte haben dank vernünftiger Designphilosophie nie längere Ausfallzeiten als 30 SEKUNDEN wegen Akku, oder 5 MINUTEN durch den austausch von Verschleißteilen gehabt, welche ohne Garantieverlust direkt vom Anwender durchführbar waren.

            Mobile Tech die in Richtung “Wegwerf- oder Einschickgeräte” bei Abnutzung von Verschleißteilen geht ist Dreck. Das die Hersteller einem am Liebsten bei jedem defekt nach Ablauf der Garantie ein neues Gerät oder Servicekosten in höhe eines neuen Geräts aufdrücken wollen ist ja toll für deren Umsatz und die Aktionäre, aber ich mache so etwas grundsätzlich nicht mit.

            Wer mit Design oder Gier über Funktionalität leben kann soll sich an Geräten die diesem Trend folgen freuen, ich jedenfalls kann, will und werde es nicht.

        • http://twitter.com/black_dragon88m the_black_dragon

          manchmal frage ich mich was einige leute mit ihren notebooks machen… entweder ich habe eine battery watchmen funktion die den akku auf 50% ladung hält wenns am netz ist und nur bei bedarf voll lädt… bei meinem großen notebook (was 4,5 jahre alt ist und den 9-zellen akku in 4h leer lutscht, hat der erste akku 3 jahre gehalten bevor er bei 75% kapazität getauscht wurde… mein netbook hatte ich jetzt 4 jahre und der akku hatte noch knapp 70% kapazität….letzteres hatte KEINEN akkuwächter… 2 jahre sollte jeder akku problemlos halten bei normaler nutzung (also nicht ständig am netz) ohne störend viel kapazität zu verlieren… und ich hab sogar handyakkus die sind 5 jahre alt (Sony Ericsson P1i) und laufen immernoch extrem lange… diese macke mit den wechselbaren akkus habe ich schon lange abgelegt ^^ mein Xperia S hat auch nen festen und mein nächstes notebook wird auch ein Ultrabook mit festem akku werden…. hauptsache er läuft minimum 6h im surfbetrieb…. 8h optimal

          • Yu0

            Für ein Notebook, das die meiste Zeit als Desktopersatz genutzt wird, IST “ständig am Netz” die normale Nutzung.

            Sinn der Technik ist für mich gerade nicht, dass sie mir Nutzungsverhalten diktiert. Lieber gebe ich bisschen Geld für Ersatzteile aus. Aber das darf dann keinen Ausfall des Gerätes durch Einsenden bedeuten.

            Btw, Akkuwächter war unter Vista vorinstalliert. Leider setzt der eine Komponente voraus, die das Notebook automatisch in den Ruhezustand schickt, wenn ein inoffizieller Akku erkannt wird. Unter Windows 7 wurde leider auch der Original-Akku als solcher erkannt. (Sony-Subnotebook).

          • http://twitter.com/black_dragon88m the_black_dragon

            aber gerade für einen desktopersatz ist ein ultrabook doch eine totale fehlinvestition…. dann gleich nen 15 oder 17 zoller… dafür sind die ultras viel zu teuer c.O

          • Yu0

            Ansichtssache. Will man den Desktopersatz konfortabel in die Tasche stecken können, macht ein Ultrabook oder vergleichbar schon Sinn.

            Anm: Bei “Desktopersatz” gehe ich immer von externen Monitoren 20″+ aus, daher kommt dafür ggf. auch ein 10″ Netbook in Frage (ausgenommen GMA 3150).

      • LuckyStrik3r

        Ich finde es ganz angenehm den akku rausziehen zu können, wenn der pc grad gehackt wird.

  • LinusX

    Interessant, dass sie die Hälfte an Geschäftskunden verkaufen. Als ich das XPS das erste mal gesehen habe, lief ich an einem Laden vorbei und musste unwillkürlich stehen bleiben – ein echter Hingucker! Ich hätte gedacht, sowas kaufen eher reiche Leute für die Freizeit…
    Gruß,
    Linus X.

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