Achtung! Heuter letzter Tag! Vor 2 Wochen hatten wir das Dell XPS 12 Convertible Ultrabook im ausfuehrlichen Testbericht, jetzt koennen wir es auch noch verlosen. Vielen Dank an Dell Austria und Tradedoubler, die uns hier tatkraeftig unterstuetzten. Alle Infos zur 7 Tage dauernden Aktion findet ihr im Artikel.
Bevor es zu den Bedingungen geht (diesmal machen wir das alles ganz schick via Rafflecopter) noch einmal ein dickes Dankeschoen an Bernd Rubel und Markensysteme, die jeweils hier mit ihrem Google Plus Profil verlinkt wurden und der Follower-Tipp von uns an euch sind!
Also, wie koennt ihr teilnehmen? Es gibt insgesamt 5 Moeglichkeiten, fuer die ihr jeweils Punkte erhaltet. Wer unseren Newsletter abonniert erhaelt uebrigens 2 Punkte, bei den anderen Optionen gibt es jeweils einen.
Nach Beendigung des Gewinnspiels (Naechsten Montag um 23:59 Uhr) werden die Gewinner automatisch ausgelost (je mehr Punkte, um so mehr Chancen… so laeuft der Hase) und ein gluecklicher User hat eines der spannendsten Ultrabooks dieses Jahres unter dem Weihnachtsbaum liegen!
Viel Glueck!
Dell XPS 12 Convertible Ultrabook Testbericht
Dell Österreich hat uns freundlicherweise vor wenigen Tagen ein brandneues Dell XPS 12 Convertible Ultrabook zur Verfügung gestellt, das wir nun ausführlich unter die Lupe nehmen konnten. Wer das Dell XPS 12 noch nicht kennt: Nicole hatte schon im September das offensichtliche Vergnügen, das Modell in ihrer gewohnt nüchternen und sachlichen Art in Augenschein zu nehmen. Michael konnte sich schon wenig später einen ersten Eindruck verschaffen. Bei dem Gerät handelt es sich um ein Ultrabook, das sich kurzerhand durch einen schnellen Display-Dreh in einen Tablet-PC mit Windows 8 verwandelt.
Eines vorweg: diese Kombination hat in der gebotenen Verabeitungsqualität seinen ihren Preis. Bei Dell ist das XPS 12 ab circa 1200 Euro zu haben, in der maximalen Ausstattungsvariante wird das Gerät noch etwas teurer. Hinzu kommen eventuell Kosten für eine optional verlängerte Vor-Ort-Garantie. Auf der Haben-Seite erhält man aktuelle Windows 8 Hardware in einer sinnvollen oder zumindest interessanten Variante und ein richtig, richtig, richtig tolles Display.
Design & Optik
Die in der XPS-Serie häufiger verwendeten Materialien finden auch beim Dell XPS 12 ihren Einsatz: der Rahmen besteht aus Karbon- bzw. Kohlefaser (Bildschirmrückseite und Boden) sowie aus maschinengefrästem Aluminium. Das Display (siehe unten) besitzt eine Oberfläche aus verstärktem Corning Gorilla Glas. Ebenfalls wertig fühlt sich die Handauflage aus beschichtetem Magnesium an. Die angewandte Bauweise zeigt sich dann auch beim Gewicht: unser Test-Modell bringt es auf circa 1,5 Kilogramm – für ein Ultrabook in dieser Größe ist das angemessen und akzeptabel, für ein ultramobiles, in einer Hand haltbares Tablet ist das auf Dauer etwas zu schwer.
Leistung
In der uns zur Vefügung gestellten Variante besitzt das Dell XPS 12 basierend auf einem Mobile Intel QS77 Express Chipsatz einen Intel Core i5-3317U Prozessor mit 3 MB Smartcache bei einer Taktfrequenz von 1,7 GHz. Via Turboboost kann sich die Taktfrequenz auf bis zu 2,6 GHz erhöhen, sofern eine Anwendung bzw. das Betriebssystem eine derart hohe Rechenleistung anfordern. Der Prozessor gehört zur aktuellen Ivy Bridge Generation des Herstellers und ist als klassischer ULV-Prozessor speziell für den stromsparenden Einsatz in Ultrabooks konzipiert. In unserem Alltags-Test zeigte die CPU keine Schwächen und kam problemlos mit durchaus anspruchsvolleren Anwendungen zurecht. Mit den üblichen Abstrichen bei der Detailtiefe und Auflösung (siehe Display) kann das Ultrabook auch mit etwas aufwendigeren 3D-Spielen umgehen. Durchdacht scheint auch das Lüftungskonzept im Innern zu sein – nach einer kurzen (und durchaus etwas lauteren) Erwärmung unter Vollast kühlen die offenbar recht leistungsstarken (und eben deshalb etwas lauteren) Lüfter das Ultrabook bemerkenswert schnell auf Normaltemperatur.
Für die grafische Darstellung ist der im Prozessor integrierte Grafikchip Intel HD Graphics 4000 zuständig, eine separate Grafikkarte besitzt das Ultrabook Convertible nicht. Mangels dediziertem Grafikspeicher muss ein Teil des vorinstallierten Arbeitsspeichers von 4GB (DDR3-SDRAM, 1600 MHz) dynamisch für grafische Aufgaben reserviert werden. Nach dem Systemstart stehen insgesamt circa 3,88 GB zur Verfügung, zumindest das Betriebssystem Windows 8 in der 64Bit-Variante erweist sich also in diesem Zustand als sehr genügsam. In der maximalen Ausstattungsvariante lässt sich das Gerät über ein zweites Speichermodul mit insgesamt 8GB RAM bestücken und böte so weitere Leistungsreserven – auch im grafischen Bereich.
Grafik & Display
Das absolute Highlight im sprichwörtlichen Sinne ist das IPS-Display des Dell XPS 12. Es besitzt eine Bildschirmdiagonale von 12,5 Zoll bzw. 318 Millimetern und kann auf dieser Bildfläche 1920 x 1080 Bildpunkte im Full-HD Format 1080p darstellen. Die Helligkeit liegt nach Herstellerangaben (die wir subjektiv betrachtet bestätigen können) bei durchaus beeindruckenden 400 cd/m², so dass sich das Ultrabook trotz des eigentlich glänzenden Displays auch in helleren Umgebungen problemlos einsetzen lässt. Der Betrachtungswinkel erreicht maximal 160 Grad und garantiert, dass man für ein schlierenfreies, klares Bild nicht frontal vor dem Bildschirm sitzen muss. Über die Betriebssystem-Einstellungen lässt sich die Bildschirmhelligkeit automatisiert oder manuell justieren, was sich im Laufe eines Arbeitstages bei der Akku-Laufzeit bemerkbar machen sollte.
Es handelt sich um ein berührungsempfindliches Touchscreen-Display, das in unserem Test schnell, verzögerungsfrei und exakt auf alle möglichen Bedienungsschritte reagierte. Die üblichen Tablet-Funktionen Wischen, Zoomen, Drehen, Blättern gingen im Multitouch-Modus zügig von der Hand. Das Display muss dabei nicht zwingend in den Tablet-Modus gedreht werden, es gibt kein Entweder-Oder: auch im aufgeklappten Zustand lässt sich die Touchscreen-Oberfläche bedienen. Bereits nach kurzer Zeit lernt man die sich daraus ergebenden Möglichkeiten zu schätzen und switcht je nach Anwendung zwischen den beiden verschiedenen Bedienungsarten. Auch die klassischen Tastatur-Shortcuts dürften mit Windows 8 eine Renaissance erleben.
Dreht man das Display und klappt den Aluminium-Rahmen zu, hat man ein (etwas dickeres) Tablet mit Windows 8 ohne Tastatur vor sich. Das Display rastet hörbar und sicher ein, zwischen der Glasfront und dem Alu-Rahmen befindet sich nur ein minimaler Spalt. Am Anfang ist man dabei etwas vorsichtiger, zumal das Arretierungssystem für das Display aus vier Kunststoffhütchen mit Federn besteht. Diese sind aber so leichtgängig, dass ein Ein- und Ausklappen des Displays äusserst simpel vonstattengeht. Dies liegt anscheinend auch an mehreren im Alurahmen eingelassenen Magneten, die das Display auf die letzten Millimeter ohne weiteres Zutun “einschnappen” lassen. Im aufgeklappten Zustand lässt sich der Bildschirm um circa 120 Grad neigen, ab dann erreicht der Alurahmen die Rückseite des Chassis und verhindert zumindest ansatzweise eine ungewollte Überstrapazierung der Scharniere.
Ein zweiter, grösserer Monitor lässt sich mit dem XPS 12 über einen eingebauten DisplayPort verbinden, ein entsprechendes (nicht beiliegendes) Adapter-Kabel erweitert die Möglichkeiten in diesem Bereich auf die Verbindung via HDMI. Über einen entsprechenden Adapter am z.B. Flachbildfernseher könnte man allerdings auch auf die Intel Wireless Display (WiDi 3.0) Technologie zurückgreifen, die das Ultrabook und das Ausgabegerät kabellos zusammenbringt.
Bedienung
Ähnlich verzögerungsfrei und genau wie das Display reagiert das Touchpad des Ultrabooks, das sich mittig vor der Tastatur befindet. Zwei nahezu unsichtbar eingelassene Tasten ermöglichen die bisher typische Windows-Maus-Bedienung mit linker und rechter Maustaste, Doppelklick usw.
Nach ein paar Stunden mit dem Dell XPS 12 wünscht man sich, dass sich die gebotene Full-HD Auflösung als Standard für Windows 8 Tablets durchsetzen möge (was angesichts der Preise wohl in naher Zukunft nicht der Fall sein wird). Mit den heutzutage obligatorischen Anpassungsmöglichkeiten – z.B. einer prozentualen Vergrösserung der Bildschirmsymbole – lassen sich oft geäusserte Vorurteile à la “Zu klein für die Fingerbedienung” schnellstens aus der Welt schaffen.
Apropos Fingerbedienung: auch die Tastatur hinterlässt einen guten Eindruck: trotz der geringen Größe des Ultrabooks befindet sich zwischen den angenehm flachen Tasten ein ausreichend grosser Abstand, so dass man auch mit breiteren Fingerkuppen nicht zwei Tasten gleichzeitig erwischt. Zudem ist die flüssigkeitsresistente Tastatur hintergrundbeleuchtet, was gerade in den Abendstunden auf dem Sofa wohlwollend zur Kenntnis genommen werden dürfte.
Laufwerke & Schnittstellen
Beim integrierten Laufwerk handelt es sich in unserem Testmodell um ein Samsung PM830 mSATA SSD (Solid State Drive) mit 128 GB Speicherkapazität. Im Auslieferungszustand sind ca. 81 GB von insgesamt circa 100 GB amsprechbarem Speicherplatz frei verfügbar. Externe Laufwerke lassen sich mit der entsprechend hohen Datentransferrate über zwei USB 3.0 Schnittstellen auf der rechten Seite des Geräts verbinden, die selbstverständlich auch für weitere kompatible Peripheriegeräte vorgesehen sind. Ansonsten gilt: die Größe von SSDs ist zugunsten der wesentlich höheren Zugriffsgeschwindigkeit nicht mit “normalen” Festplatten vergleichbar, für die Speicherung grösserer Datenmengen wird man irgendwann auf ein heimisches NAS-System oder die Cloud zurückgreifen. Da beim Wechsel auf Windows 8 ohnehin ein Benutzerkonto bei Microsoft angelegt werden kann, könnte man in diesem Bereich direkt auf das dabei bereitgestellte SkyDrive zugreifen. Ansonsten gibt es mit GoogleDrive, Dropbox und anderen Diensten ja genügend kostenfreie und durchaus vertrauenswürdige Alternativen.
Im weiteren Testverlauf zeigt sich das Dell XPS 12 teilweise recht minimalistisch: wie bei den meisten “echten” Ultrabooks muss/darf man auf ein eingebautes DVD-Laufwerk verzichten und wählt stattdessen den Umweg über einen USB-Datenträger. Auch einen Speicherkartenleser sucht man in dem Gerät vergeblich. Auf der linken Seite des Modells befindet sich ein 3,5 mm Klinken Audio-Ein-/Ausgang, so dass man ein externes Mikrofon, einen Kopfhörer oder spezielle Notebook-Lausprecher anschliessen könnte. Zwingend notwendig ist das nicht, denn in dem Ultrabook befinden sich ein Realtec ALC3260 Audiochip, zwei kamerainterne Array-Mikrofone und zwei seitlich untergebrachte Lautsprecher mit je 1 W Ausgangsleistung. Stattdessen wird man angesichts des vorgebenen Niveaus konsequent auf Kabelsalat verzichten wollen und bei Bedarf auf ein Bluetooth-Headset oder -Lautsprechersystem setzen.
Bei den Netzwerkkomponenten werden vor allem User im Business-Bereich verdutzt und vergeblich eine LAN-Schnittstelle suchen: die fiel der Bauweise zum Opfer, man ist zwingend auf einen WLAN-Zugang angewiesen. Hier setzt Dell auf einen eingebauten Intel Centrino Advanced-N 6235, der neben den üblichen Standards 802.11 b/g/n im 2,4 GHz-Bereich je nach Router-Konfiguration auch Verbindungen mit 5 GHz zulässt. An der maximal erreichbaren Übertragungsrate ändert das u.U. weniger, allerdings befindet man sich dann in einem wesentlich stör-un-anfälligeren Netzbereich. Die hinter dem Displayglas eingelassene Webcam bringt es auf eine Auflösung von 1,3 MP (1280 x 1024 Pixel) und eignet sich uneingeschränkt für höherwertige Videotelefonate via Skype u.ä. Anwendungsbereiche.
Akku & Maße
Das leicht keilförmige Dell XPS 12 bringt es auf eine Höhe von circa 15 bis circa 20 mm und äussere Maße von circa 317 x 215 mm (B x T). Damit ist das Gerät nur geringfügig grösser als ein Din A4 Blatt. Den Lthium-Ionen Akku mit 6 Zellen und 47 Wh haben wir nicht auf seine maximal erreichbare Betriebszeit getestet – im Alltagsgebrauch sind die Akku-Laufzeiten extrem abhängig von der drahtlosen WLAN-Verbindungsqualität, den Bildschirm-Einstellungen, den individuell installierten Apps und den damit zusammenhängenden Synchronisierungsvorgängen usw.
Fazit
Das Dell XPS 12 ist ein Schmuckstück, mit allen Vor- und Nachteilen. Das Display ist scharf, reaktionsschnell, kurzum grandios, sowohl bei der normalen Benutzung als Ultrabook als auch bei der Bedienung im Tablet-Modus. In diesem Modus muss man allerdings bereitwillig über seinen Schatten springen: Windows 8 ist für die meisten Benutzer (noch) ungewohntes Terrain und die eben nicht tabletähnlichen Abmessungen sowie das dann vergleichsweise hohe Gewicht verhindern, dass man das XPS leicht in der einen Hand halten und mit der anderen Hand bedienen kann. Also legt man das Gerät auf den Unterarm, umfasst den Alurahmen und ist ungewollt stets bemüht, nicht allzu fest zuzupacken, obwohl der Alurahmen sinnigerweise am oberen Rand etwas breiter ist … oder man setzt sich und legt das Tablet auf die Knie … vermutlich braucht man einfach ein wenig Zeit, die individuell passende “Grifftechnik” herauszufinden.
Trotz (oder gerade wegen) dem recht hohen Einstiegspreis könnte man beim Kauf direkt die leistungsstärkere Variante mit mehr Arbeitsspeicher und grösserer SSD ins Auge fassen oder man greift gleich zum noch schnelleren i7 Prozessor – wenn man einmal in dieser Preisklasse landet dürfte das kaum noch eine Rolle spielen.
Verzichten kann man auf das Dell XPS 12 vor Allem dann, wenn man Tom-Cruise-bzw. Minority-Report-artig ein Windows 8 Touchscreen-Ultrabook permanent mit aufgeklapptem, hochkant stehendem Display bedienen möchte – unter der Voraussetzung gibt es am Markt ausreichend viele Konkurrenten, die wesentlich billiger sind. Für mich, ganz subjektiv, ist das hinter dem Modell stehende Konzept stimmig und zeigt, was heutzutage in diesem Bereich eigentlich möglich wäre.
Immer auf dem Laufenden bleiben? Dann abonniere unseren RSS-Feed!

Pingback: Dell XPS 12: Convertible Tablet ausführlich unter die Lupe genommen
Pingback: Gewinne ein Dell XPS 12 Convertible Ultrabook | Glitzerfrosch