Der chinesische ARM-Chiphersteller Allwinner hat mit dem Allwinner A20 und dem Allwinner A31 zwei neue Prozessoren für Tablets, TV-Sticks und andere Low-Power-Geräte vorgestellt. Es handelt sich jeweils um einen Dual- und einen Quad-Core-Prozessor. Die Allwinner-CPUs kommen vor allem in günstigen Tablets und ähnlichen Geräten aus China zum Einsatz.

Details zu günstigen neuen Allwinner A20 Dual- & A31 Dual-Core-CPUs für Tablets & Co.

Der Allwinner A20 ist ein doppelkerniger ARM Cortex-A7 Prozessor mit einem zweikernigen Mali-400-Grafikteil. Der Prozessor hat 512 KB L2-Cache und 128 KB L1-Cache an Bord und unterstützt DDR2- und DDR3-RAM. Er ist in der Lage, Full HD-Videos aufzunehmen und wiederzugeben und verfügt über einen integrierten H.264 Encoder. Die maximale Display-Auflösung liegt bei 1920×1080 Pixeln und es gibt die Möglichkeit, damit ausgerüstete Geräte per HDMI 1.4 anzuschließen. Hinzu kommt Unterstützung für Kameras mit 5 oder 8 Megapixeln Auflösung. Der Allwinner A20 unterstützt Android 4.2 oder höher und ist Pin-kompatibler mit dem älteren Allwinner A10, so dass wir wohl sehr bald erste Tablets damit zu sehen bekommen. Zur Taktrate ist derzeit allerdings noch nichts bekannt.

Der Allwinner A31 ist ein vierkerniger ARM Cortex-A7 Prozessor mit einer PowerVR SGX544MP2 Grafikeinheit. Er verfügt über 1 MB L2- und 256 KB L1-Cache. Der Grafikteil unterstützt DirectX9.0, OpenGL ES 2.0 und Open CL1.x. Es gibt einen Dual Channel Controller für den Arbeitsspeicher. In Sachen Videoaufzeichnung werden Full HD-Wiedergabe und -Aufzeichnung sowie H.264 Encoding in Full HD bei 60 Frames pro Sekunde unterstützt. Es können bis zu zwei Displays mit maximal 2048×1536 Pixeln betrieben werden und HMDI1.4 kann ebenfalls genutzt werden. Hinzu kommt unter anderem die Möglichkeit, Kameras mit 5, 8 oder 12 Megapixeln zu nutzen. Auch dieser Chip kann mit Android 4.2 oder höher betrieben werden. Was die Linux-Unterstützung angeht, sieht es in diesem Fall aber eher schlecht aus, weil die PowerVR-Grafikeinheit nicht unter Linux verwendet werden kann.

In beiden Fällen gibt es noch keine Details zu den zu erwartenden Geschindkeiten.

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  • LeeeGI

    … öhm … das soll jetzt keine klugscheißer-frage sein, ich weiß es einfach nicht!^^ … wenn die ‘PowerVR’ nicht unter ‘Linux’ verwendet werden kann – wie macht ‘Android’ dass dann mit ‘Linux’ als unterbau!? … hat einfach keiner lust nen angepassten treiber zu schreiben und/oder fängt die ansteuerung der gpu dann erst bei ‘Dalvik’ an!? :P …

    • http://www.mobilegeeks.de/ Sascha Pallenberg

      es gibt offenbar keine treiber fuer ein desktop linux.

Trackbacks & Pingbacks

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