Bei unseren mobilen Datenverträgen haben wir uns an Volumenbegrenzungen und Drosselungen gewöhnt und uns damit arrangiert – mehr oder weniger laut zähneknirschend. Bei VDSL gibt es solche Klauseln auch. Gestern machte nun das Gerücht die Runde, die Deutsche Telekom würde das auch für DSL planen und während Caschy und wir gestern da noch eher abwartend eingestellt waren, liefert uns die Telekom heute schon die Bestätigung.

Deutsche Telekom: Zukünftig Volumenbegrenzungen auch bei DSL

In ihrem Blogbeitrag „Neue Spielregeln für DSL?“ werden zwar Bestandskunden beruhigt, dass sich an den bestehenden Verträgen nichts ändern würde, aber der Rest des Beitrags spricht eine deutliche Sprache: Die aus dem Mobilfunk bekannten Pseudo-Flatrates werden auch für DSL kommen. Natürlich schreibt die Telekom das nicht so und auch die genannte Zahl von 384kBit/s, auf die laut der Gerüchte die Anschlüsse gedrosselt werden sollen wurde nicht bestätigt, aber die grundsätzliche Botschaft ist eindeutig:

In diversen Blogs ist zu lesen, dass es bei der Telekom eine Änderung der Festnetztarife geben könnte: Ähnlich wie im Mobilfunk soll es in Zukunft auch bei Festnetztarifen für die Datenübertragung ein bestimmtes Volumen geben, das inklusive ist. Ist dieses Volumen aufgebraucht, wird die Übertragungsgeschwindigkeit gebremst. Für die meisten Kunden wäre das integrierte Volumen völlig ausreichend. Braucht ein Kunde mehr Highspeed-Volumen, könnte er – wie im Mobilfunk auch – weitere Kapazitäten hinzubuchen. Natürlich ändert sich für bestehende Verträge nichts und bei Neuabschlüssen werden Kunden selbstverständlich über die Vertragsbedingungen transparent informiert.

Aber warum gibt es solche Überlegungen? Wie alle Netzbetreiber steht auch die Telekom vor einer großen Herausforderung: Auf der einen Seite wächst das Datenvolumen exponentiell. Die Netze müssen also massiv ausgebaut werden und das kostet Milliarden. Auf der anderen Seite kennen die Telekommunikationspreise seit Jahren nur eine Richtung: abwärts und das rasant.

Eine Lösung wäre tatsächlich, das in den Tarifen enthaltene Datenvolumen zu begrenzen. Der Vorteil ist, dass nur die Kunden mehr zahlen müssten, die tatsächlich mehr Volumen beanspruchen. Bisher ist es so, dass sämtliche Nutzer die intensivere Nutzung einiger quersubventionieren. Um es noch einmal klarzustellen: Bisher gibt es keine neuen Tarife. Wenn sich daran etwas ändert, werden wir darüber informieren.

Letztlich bedeutet das ein Aufkündigen der Netzneutralität durch die Hintertür, wie es auch schon bei Mobilfunkverträgen passiert ist. Zum Beispiel die Spotify-Option der Telekom: Traffic, der durch das Streamen von Musik bei dieser Option anfällt wird nicht zum regulären Traffic addiert – wer sich für einen anderen Streaminganbieter entscheiden möchte, der schaut in die Röhre und das nach einer Weile auf ISDN-Niveau gedrosselt.

Ähnliches wird dann mit Sicherheit auch für DSL-Anschlüsse kommen: Filme aus dem Telekom-Paket Entertain werden mit einiger Sicherheit nicht auf den Traffic angerechnet – wer aber lieber bei iTunes, Google, Lovefilm, Maxdome oder anderen Anbietern Videos sieht oder gerne die Mediatheken der Sender nutzt, der muss aufpassen, wie sich das auf seinen Traffic auswirkt. Aber es ist davon auszugehen, dass es dann auch bald entsprechende Upgrade-Pakete von der Telekom gibt: Für zum Beispiel 5 Euro mehr im Monat darf man dann ohne Angst um die Bandbreite auch Filme von iTunes streamen, für weitere 5 Euro kann man dann vielleicht Musik bei Amazon einkaufen, ohne Mitte des Monats mit einem kastrierten Breitbandanschluss durch das Netz kriechen zu müssen.

Spätestens jetzt sollte jedem klar sein, wie wichtig die Netzneutralität ist, denn sie sichert den Wettbewerb bei Diensten und damit die Auswahl und die Qualität für uns Nutzer. Oder möchten wir wirklich in Zukunft mehrere DSL-Anschlüsse haben müssen, weil wir unsere Musik eben nicht nur bei iTunes, sondern gerne auch mal bei Amazon und Google kaufen? Weil wir Filme nicht nur bei YouTube, sondern auch bei MyVideo und Lovefilm sehen wollen? Und wie sieht es mit neuen Diensten aus? Wie groß sind die Chancen für einen neuen Streaming-Anbieter, wenn seine potentiellen Nutzer befürchten müssen, dass sie bei der Nutzung des Dienstes zu schnell ihren Inklusivtraffic überschreiten?

Wer profitiert von solchen Maßnahmen? Klar, die Netzbetreiber, die schon lange der Meinung sind, dass ihnen von den Gewinnen der bösen Internet-Unternehmen ja wohl ein Anteil zustehen müsste. Gerne wird – wie es auch die Telekom macht – immer wieder auf die sinkenden Preise für die Internetzugänge verwiesen, als wären diese von einer höheren Macht vorgegeben gewesen. Tatsache ist, dass die Zugangsanbieter hier einen Preiskampf veranstaltet haben und diesen bis zu einem Niveau getrieben haben, bei dem das Geschäft anscheinend nicht mehr genug Profit abwirft. Und wer soll jetzt dafür bezahlen? Klar: Wir, die Konsumenten und die Unternehmen, deren Geschäft im und über das Internet stattfindet.

Das erinnert mich gerade fatal an die Presseverlage und das Leistungsschutzrecht (an dieser Stelle sei mir ein persönlicher Gruß an die Spezialdemokraten erlaubt: Geht bitte sterben!). Die Verlage haben es in den letzten Jahren nicht geschafft, ihre Geschäftsmodelle nachhaltig dem Internet anzupassen und neue Modelle zu entwickeln, alle haben sie ihre heute so unglaublichen kostbaren und wertvollen Nachrichten kostenlos ins Netz gestellt und jetzt wollen sie eben von anderen das Geld haben, das sie deswegen nicht mehr verdienen.

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  • André Altmüller

    Wenn sie das durchziehen sehe ich den größten Shitstorm allerzeiten kommen

    • bitpage

      Die drosseln dann einfach jeden Shitstormer. :D Es sind immer noch viel zu viele bei der deutschen Telekom Kunde.

      • http://www.facebook.com/kevinfauser Kevin Fauser

        Naja die Telekom sind die einzigen die mir RAM anbieten – der Ausweg aus LTE… und jetzt wo ich seit 10 Jahren Aussicht auf ungedrosseltes DSL 2000 habe kommen die mit sowas…

  • http://www.facebook.com/people/Max-Jacobi/100001652393082 Max Jacobi

    Wer ist heutzutage schon noch Telekom Kunde wenn Kabelanbieter Günstigeres Telefon und Internet anbieten? ( und viel schnelleres Internet )

  • Stefan Richert

    ICh kann mich mit meiner Drosselung bei mobilen Daten abfinden, da ich für große Mengen meinen DSL Anschluss habe, aber ich kann mich nicht damit abfinden wenn mir da auch noch der Hahn zugedreht wird. Was soll der Mist? Ich brauche kein Festnetztelefon, ich brauche kein Video-on-Demand, ich brauche eine DSL Leitung und mehr nicht!!! Die ganzen Provider verschlafen gerade jeden Trend, genau wie die Musik-Industrie damals die MP3 oder das Musik-Streaming verschlafen hat…

  • Thomas K.

    Netzneutralität gefährdet? Sorry, aber das sehe ich nicht.

    Das ist doch einfach eine Frage des Wettbewerbrechts. Wenn die Telekom ihre Position nutzt, um zum Beispiel Maxdome duch eigene Aufpreise so zu verteuern, dass es mit vergleichbaren Entertain-Angeboten nicht mehr mithalten kann, darf das natürlich nicht sein. Aber eine Preisstaffelung gemessen am Traffic ist ja nichts neues.

    IMHO keine Frage der Netzneutralität, sondern des Wettbewerbes und der damit verbundenen Regeln.

    • http://www.facebook.com/dobschat Carsten Dobschat

      Und wo ist da noch Wettbewerb, wenn das Entertain-Paket der Telekom nicht dem Traffic angerechnet wird? Hm? Wie entscheidet sich der Kunde, dem gesagt wird: „Okay, Du kannst 20 Euro im Monat an Anbieter A zahlen, dort aber wegen der Trafficbeschränkung des DSL-Anbieters B höchstens 5 Filme im Monat gucken oder Du zahlst Deinem DSL-Anbieter B 15 Euro mehr im Monat und kannst dafür so viele Filme schauen wie Du willst, ohne dass es auf den Traffic angerechnet wird“. Wettbewerb?

      Und ich möchte auch wetten, dass von dem Geld, was die Telekom für die Spotify-Option nimmt schon ein bisschen was auch direkt bei der Telekom hängen bleibt, letztlich verzichtet da Spotify auf Geld (die Grundgebühr bei Spotify ist ja auch nicht billiger wenn man direkt dort bucht), um damit die Telekom dafür zu bezahlen, den eigenen Traffic zum Endkunden nicht zu accounten…

      Also wie war das? Das hat nichts mit Netzneutralität zu tun?

      • Thomas K.

        Ja, mein Punkt ist der, dass die Frage lauten muss, wie diese Preise zueinander im Verhältnis stehen. Grundsätzlich haben die Telekom sowie andere Firmen dieselben Grundkosten für Server, Availability, Service etc. Die Telekom trägt dazu Kosten für Netzausbau etc., und kassiert dafür Geld von den Kunden, die sie damit ans Netz anbindet.

        Was ich meine ist, dass, wenn die Telekom in einem venünftigen Rahmen Aufpreise für unbegrenztes Streaming beliebiger Drittanbieter – um bei dem Beispiel zu bleiben – einen Betrag verlangen würde, den sie selber dann auch transparent in ihren Entertain-Tarifen verlangt, sind alle Angebote gleichgestellt aufgrund der Unterteilung in Anschlussqualität und Inhaltsangeboten.

        Ich sage ja nicht, dass ich der Telekom von vornherein eine solche “Fairness” zutraue, nur würde ich nicht grundsätzlich eine Staffelung der Anschlusspreise verteufeln, wie sie ja auch gemessen an der Bandbreite stattfindet (für einfache Webseiten reicht DSL2000, für HD-Streaming nicht –> Aufpreis)

        • http://www.facebook.com/kevinfauser Kevin Fauser

          Sehe die Drosselung ansich kritisch, aber nicht wegen der Drossel ansich, sondern auf 384 kbit/s – hallo?? Drosselung von VDSL auf 6 Mbit/s finde ich in Ordnung, aber 384 kbit/s ist eine Frechheit!

      • ausweichschraube

        Also ich denke, man sollte bei Entertain immer noch zwischen “Internet” und “Fernsehen” unterscheiden! So wie mir das Entertain-Angebot vorgeschlagen wurde, beinhaltet neben dem i-net halt auch das komplette TV, also das, was normalerweise übers TV-Kabel zusätzlich kommt. Sprich: man braucht da keinen extra TV-Kabel-Anbieter mehr, sondern das herkömmliche TV-Programm kommt ebenfalls übers DSL ins Haus!

        Ist das nicht was anderes, als wenn ich bei einem anderen Anbieter zwar günstigeres DSL habe, da jedoch kein “TV aus der Dose” mit angeboten wird? Denn um auf diese Art einen 0815 TV im Wohnzimmer mit einem TV-Signal versorgen zu können, muss man dann eben noch einen Vertrag mit nem Kabel (TV!) Anbieter abschießen, der meist auch so um die 10 Glocken kostet.

        Wenn du jetzt was von “5 Filmen” im Monat schreibst, ist mir nicht klar, ob du Filme meinst, die meinetwegen 20:15 Uhr im “Tv” kommen, oder Filme, die du dir via Internet z.B. von Maxdome lädst!
        Da ist für mich ein großer Unterschied.

        Somit finde ich es okay, wenn die Telekom das TV mit anbietet und man dadurch keine Beeinflussung des DSL-Traffics hat, auch wenn das TV über die DSL-Leitung ins Haus kommt. Somit kann man sich seinen herkömmlichen TV-Anbieter (der manchmal jedoch in der Miete mit drinne ist) sparen und kann die normalen TV-Kabel erstmal weg legen, braucht jedoch für jeden TV eine Box der Telekom …

  • Stephan Ruhe

    Das wäre ja echt die Krönung. Gab es sowas nicht auch in den Anfangszeiten von DSL, musste man sich da nicht auch entscheiden wie viel Datenvolumen man möchte (mir ist da noch was im Hinterkopf). Fände das wirklich eine unverschämte Frechheit, wenn es so kommen würde. Als ob die Verträge nicht schon teuer genug wären, überweise denen jeden Monat 80 Euro für einen Festnetz und einen Mobilvertrag, nur ums ins Internet zu kommen. Dazu kommt das man immer mehr seine Software im Netz kauft und herunterlädt. So mache ich das im Moment bei meiner Xbox 360 und finde es echt Klasse. Was will ich denn da für nen Datenvolumen kaufen, wird ja unbezahlbar.
    Hatte ja die Hoffnung, dass irgendwann die Datengrenze im Mobilen Bereich wegfällt, aber das ist wahrscheinlich wirklich nur Wunschdenken.

  • Horst

    Völlig zu recht! Es kann einfach nicht mehr sein, dass man zu einer Flat gezwungen wird und damit die ganzen illegalen Downloader querfinanzieren muss.

    • geek78

      Was ist mit den Leuten die sich regelmäßig Filme in HD über Apple TV und Co leihen die müßen schon extra bezahlt werden und nun kommt dann auch noch eine Limitierung dazu. Was ist mit denen die Ihre Daten Tatsächlich in der Cloud lagern, Musikstreaming nutzen usw… Die Datenmengen die man heutzutage legal nutzen kann wird immer größer und die wollen das jetzt limitieren um vermutlich teure Extra Packs zu verkaufen für Leute die mehr nutzen und eigentlich für den Service an sich schon extra zahlen.

      • ausweichschraube

        Also wenn du dir Filme leihst, ist es doch klar, das das Geld kostet! Das ist doch von deiner Leitung unabhängig!
        Wennde in die Videothek fährst, musste doch auch 1. hinkommen und 2. Geld fürs ausleihen bezahlen.
        Ja und die liebe Cloud! Du denkst doch nicht etwa, das solche Dienste “umsonst” sind? Klar bezahlt man die irgendwie. In dem Fall mit der Notwendigkeit einer schnellen Internet-Leitung! Sei es via LTE oder DSL. Der Cloud-Dienst mag zwar umsonst sein, die Leitung musst du aber schon selber zahlen!

        Wenn ich mit eine externe Festplatte anschaffe und dies an meinen Router hänge, oder gleich einen NAS kaufe, um meine Daten “synchron” zu halten oder zwischen versch. Geräten austausche, muss ich doch auch die Geräte bezahlen!
        Und bei nem Cloud-Dienst bezahlst du eben via DSL-Vertrag.

        Erst mal abwarten, wie es denn kommt! Es kann doch sein, dass die Preise immer günstiger werden (was im Laufe der Zeit IMMER so kommt) und für Otto-Normal-Verbraucher die Tarife ab nem vernünftigen Limit gedrosselt werden. Für Leute, die mehr wollen oder gar kein Limit, die bezahlen eben weiterhin den “Vollpreis” …

        • geek78

          das ist wirklich schön zu sehen wie Du den Leuten versuchst nette alternativ Beschäftigungen anzubieten.

          Das mag für Dich alles so zutreffen, aber es gibt eben Familien die nicht nur aus einer Person pro Haushalt bestehen, da laufen gerne mal 2 PCs gleichzeitig und zusätzlich evtl auch iNet Radio oder Musikstreaming und einer schaut noch TV. Was glaubst Du was da an Daten zusammen kommen, wenn zu den ganzen Leihgebühren, Musik Streaming Abo, kostenpflichtige Cloud Dienste usw… noch die Flatrates plötzlich keine wirklichen Flatrates mehr sind, weil plötzlich die Datenrate so drastisch kastriert wird ist das nicht mehr lustig.

          Ich nutze Internet jetzt schon so lange und bisher wurde noch nichts wirklich günstiger, sondern es wird nur immer mehr kastriert und mit zusätzlichen Gebühren belegt. Also erzähl mir nicht das alles immer günstiger wird mit der Zeit. Das mag zwar auf den ersten Blick so aussehen, doch wer genau hinsieht wird schnell feststellen das gerade in Deutschland dem Kunden ganz tief in die Tasche gegriffen wird.

    • http://www.facebook.com/raul.bruning Raúl Bruning

      Ok, nur damit ich das richtig verstanden habe: Ich habe eine Flatrate, lade oft Spiele über Steam und größere Mods (>5GB), gucke viele Filme (legal) und lade auch oft Linuxdistributionen und Androidroms runter. Das alles macht mich automatisch zum illegalen Downloader, den Sie querfinanzieren müssen.
      Sie sollten ihre Aussage stark überdenken.

      • Rene_K

        Damit bist Du zwar kein illegaler Downloader, aber dennoch ein Traffic-Verursacher, der mitfinanziert werden muss.

        Natürlich fühlt man sich im Recht. Und ja, auch ich benötige manchen Monat mehr. Dennoch muss ich anerkennen, das die Leitungen nach Traffic abgerechnet werden und demzufolge auch gerecht an die Kunden verteilt werden muss.

        Grundsätzlich müsste man also eine Begrenzung festlegen (200-250GB halte ich schon für fair). Danach sollte man gedrosselt werden (jedoch nicht unter 5MBit/s für flüssiges surfen). Wer mehr benötigt sollte ein Upgrade im Kundencenter wählen können. Dann wäre allen geholfen.

        Für datenintensive Dienste sollte tatsächlich vom Anbieter das Geld geholt werden. Denn die sind dafür verantwortlich und kassieren Geld vom Kunden.

  • der grafiker

    … die Telekom drosselt heute schon bei mir … habe einen vdsl 50.000 Anschluss inkl. Entertain & HD Paket und kann absolut nie youtube videos anschauen die nicht ewig nachladen bzw. ruckeln. Es geht nur ruckelfrei und ohne vorbuffern über einen Proxy, hier ruckelt nie ein youtube bzw. Maxdome HDvideo. Vor ein paar Monaten verkündete die GF der Telekom das google / youtube für den hohen Traffic bezahlen müsste, den Sie “verursachen” :)

    Ausserdem ist das inoffizielle Kabel Deutschland voll von Beschwerden einer Drosselung ab 10 GB pro Tag. Viele sind nicht bei OCH bzw. p2p Netzwerken unterwegs werden dennoch auf 100kbit/s gedrosselt obwohl Sie eine 100mbit Leitung bezahlen und diese 10 Gb / TAG nach ca. 20 Minuten saugen somit aufgebraucht haben.

    Die einzigen ISP Anbieter wären hier nur noch 1&1 sowie mnet münchen die mir einfallen die keine Drosselung in den AGBs haben und auch im Marketing darauf hinweisen (echte Flatrate ohne Volumenbegrenzung)!

    Habe gestern meinen Tcom Vertrag gekündigt!

    Vielen Dank, wir belegen schon einen der letzten Plätze im weltweiten Ranking der Industrienationen. Sogar Rumänien. Lettland sind weit vor uns!

    • ausweichschraube

      Hast du denn nebenbei einen TV in HD laufen? Wenn ja, ist es doch klar, dass eine Leitung dann eben auch mal ausgelastet ist… Spielst du die Videos von YT denn in FullHD ab, oder mit normaler Quali?
      Wenn es mehrere Parteien in deinem Haus gibt, die Entertain nutzen, dann ist auch die schnellste Leitung mal ausgelastet. Gerade wenn z.B. 4 Familien jeweils 2 TVs in HD laufen lassen.
      Ich für meinen Teil habe auch schon in einigen WOhnungen gewohnt, wo aufgrund des fehlenden oder falschen (glasfaser) Ausbaues nur langsame Leitungen verfügbar waren (DSL 2000 und 6000).
      Vielleicht kannst du dir dann vorstellen, dass deine Kritik aus meiner Sicht ein “erste Welt Problem” ist …

  • Pingback: In Zukunft Volumenbegrenzung bei der deutschen Telekom!?

  • Shorty1981

    Also ich wollte auch vor kurzem von Kabel BW zur Telekom wechseln. Aber nachdem ich im klein gedruckten gelesen habe, das VDSL nur bis 200GB pro Monat zur verfügung steht und danach gedrosselt wird, bin ich doch lieber bei Kabel BW geblieben. Dort hatte ich noch nie eine Drosselung. Naja wenn die Telekom keine neuen Kunden möchte, sollen sie ruhig so weiter machen.

    Ich bin mit meiner 32Mbit Leitung bei Kabel BW seit 2 Jahren sehr zufrieden und werde jetzt auf 100Mbit upgraden. Letzten Monat hatte ich nur am PC 180GB Internet Datenverbrauch, da sind aber noch kein Notebook, Smartphones, Tablet, PS3, XBOX, HBB TV oder Internetradio an der Anlage eingerechnet, da würden mir die 200GB der Telekom hinten und vorne nicht reichen.

    Mich nervt ja schon die Datenbegrenzungen bei Mobilen Internet. Versucht mal offters unterwegs Internetradio über das Smartphone zu hören, da sind selbst 5GB relativ schnell verbraucht, gescheige den Videostreams. Und mehr als 5GB bekommt man ja gar nicht, selbst wenn man es möchte. Was bringen mir dann die ganzen Cloud Speicher die ich z.B. für MP3s nutze, wenn man es dann gar nicht richtig nutzen kann, weil das Datenvolumen stark begrenzt ist. Bei manchen Anbietern ist ja schon bei 3GB schluss. Ich weiß Mobiles Internet ist hier gerade nicht das Thema, aber das musste ich jetzt los werden.

    • ausweichschraube

      Wenn du schon so viel vorm PC sitzt und soviel Traffic verursachst, was willst du denn noch mit deinen anderen Geräten alles saugen?

      200 Gb ist für viele doch vollkommen ausreichend. Und danach bist du doch auch nicht offline, sondern kannst auch noch weiterhin surfen. Nur eben keine Filme in FHD gucken. Auch Radio übers Internet soltle kein Problem sein. Das läuft doch bei 128’er MP3 Quali mit ca 40 kB/s.

      Und diese 200 GB haste auch jeden Monat aufs neue…
      Also ich weiß nicht, ob das nicht wirklich ausreichend ist! TV und Radio kannste auch über deinen TV Anbieter machen (Kabel). Smartphone und Tablet ist eh unterwegs, sprich via Sim-Karte …

      Wenn man dann noch überlegt, dass man im Schnitt 10-12 Stunden nicht @ home ist, sondern “arbeiten” und auch noch Aktivitäten hat, die man vielleicht draußen machen kann, so bei Tageslicht, ich weiß net, ob dann 200GB nicht reichen könnten …

      • Shorty1981

        Für die meisten mag das ja zutreffen, aber ich habe meinen PC am TV hängen und streame damit min. 60 – 70% der Filme und Serien die ich und meine Frau anschauen übers Internet. Rechne einfach mal hoch, pro Film zwischen 1500MB – 5000MB und pro Serie ca. 500MB – 1500MB je nach Quallität. Dann ca. 10GB pro Monat Internetradio (den Sender den ich höre hat 192kb/s). Dann mal Online Zocker über PS3 oder XBox, was das braucht weiß ich aber nicht.
        Die 200GB sind wenn ich es richtig vertanden habe für Down- und Upload. Ich weiß zwar nicht warum das so ist, aber wenn ich bei mir nachschaue, habe ich zwischen 100 – 120GB Download und 40 – 60GB Upload am PC, woher der hohe Upload kommt verstehe ich auch nicht, das würde mich schon mal interessieren. Forne weg ich nutze kein eMule oder so was, nur legale Downloads!

      • http://www.facebook.com/Flocki87 Florian Rösch

        mp3 mit quali 128…kein wunder das da solche aussagen entstehen wer mp3 in einer solchen quali hört, bei dem sterben alle nützlichen gehirnzellen ab…omg

  • LinHead

    Echte Netzneutralität wird es nur bei einer Trennung von Netz/Carrier und Inhaltsanbieter geben. Das ist hier genau wie bei der Bahn versäumt worden.

  • http://twitter.com/aepfel A.W.

    Theoretisch könnte die Drosselung ab einem bestimmten Volumen sogar ein Schritt für Netzneutralität sein – zumindest wäre es eine neutrale und transparente Methode die Netzbelastung überschaubar zu halten und das Deckungsproblem der Volkswirtschaftlichen Grenzkosten zu reduzieren. In Kombination mit im Artikel und in den Kommentaren genannten Zugangsbeschränkungen bzw. (nicht-) Anrechnung von Volumen bestimmter Anbieter ist dies jedoch eindeutig ein Mißbrauch von Marktmacht durch Übertragung auf die Dienstebene. Da kann man sich eigentlich nur noch eine zeitnahe Regulierung nach TKG wünschen, die solche Machtspiele verhindert.

  • Mikki

    Ich hoffe Telekom wird da keine Nachäffer finden…
    Die Internetversorgung lässt sowieso zu Wünschen übrig bei Telekom, hier im Saarland fällt des öfteren die Internetverbindung aus. Werde demnächst sowieso wechseln, hier hab ich noch’n Grund.

  • Beckenbauer

    ABZOCKE INC.

  • http://www.facebook.com/dobschat Carsten Dobschat

    So wie Kabel Deutschland, die heute schon mal bestimmte Ports ab einem bestimmten Traffic drosseln?

  • http://www.facebook.com/people/Max-Jacobi/100001652393082 Max Jacobi

    Naja gut das mit Kabel Deutschland ist natürlich der größte Scherz aller Zeiten. Bei Unity Media gibt es sowas aber noch nicht!

    Wie bescheuert diese Port blockierung ist wenn man bedenkt das 95 aller nicht Steam Games mittlerweile über P2P geladen werden.

  • http://www.facebook.com/raul.bruning Raúl Bruning

    Ich bezahle auch für den Traffic und zwar nicht zu knapp.
    Ich bin auch im Recht und ich erwarte bei einer Flatrate, die ja im Prinzip impliziert, dass man pauschal bezahlt und dann unbegrenzt Traffic nutzen kann, dass ich die Flatrate auch als Flatrate nutzen kann. Das tue ich dann entsprechend auch.
    Ihrer Ansicht nach sollte ich auf Traffic verzichten, weil sie nicht den vollen Traffic nutzen. Das ist, wie Sie hoffentlich selber früh genug erkennen, ausgemachter Schwachsinn.
    Eine Flatrate mit Begrenzung wäre keine Flatrate.
    D.h. Sie meinen, ich solle mehr bezahlen, weil ich eine Flatrate als Flatrate nutze ?
    Das Datenvolumen wächst nun einmal mit der Zeit, daher wäre eine solche Volumenbegrenzung ein massiver Rückschritt.
    Es gibt ja Datentarife für datenintensive Aktivitäten, die sind dann aber für Firmen.
    Ich denke, dass Sie bei dem Rosa Riesen arbeiten, anders kann ich mir eine solche Lobhymne auf die Provider nicht erklären.

  • eddy131

    Bitte hören Sie mit dem Gesieze auf, das kann man ja nicht mehr lesen!
    Nichts gegen das “Sie” im allgemeinen, aber sowenig wie eine Begrenzung in eine Flatrate gehört, gehört das “Sie” in ein Forum.
    Wir sind hier doch alle Brüder und Schwestern im Tech-Geiste ;)

  • Rene_K

    Natürlich arbeite ich für die Telekom. Ich verdiene dort sogar richtig Geld. Für jede Beführwortung im Netz erhalte ich einen riesen Bonus im 5-stelligen Bereich. Und weil das nicht reicht hat man mir die Geschäftsleitung angeboten….

    Lobbyhymne ist das keine. Es ist eine normale Einschätzung. Und da Du Dich gleich so aufregst über so etwas, unterstelle ich einmal das Deine Aussage, Du lädst nur legale Sachen, auch nicht der Wahrheit entspricht!

    Du solltest außerdem noch einmal genau überlegen was ich gesagt habe und wen die Neuregelung (das Wort sagt es ja schon) überhaupt trifft!

    Und zum Begriff Flatrate: Das was Du meinst was es beinhalten muss, ist nirgends festgeschrieben und auch der Gesetzgeber sieht es differenziert. Flatrates dürfen sehr wohl begrenzt werden. Nur ersichtlich muss es sein!

    Und wenn Du schon sagst, das das Volumen in heutiger Zeit nun einmal rapide steigt, dann erklär auch wie die zusätzlichen Kosten gedeckt werden sollen. Du willst mehr Leistung, willst weniger zahlen und ganz sicher bist auch Du ein Verfechter von fair bezahlter Arbeit. Wie soll das denn funktionieren? Um Deine Wünsche zu erfüllen müssten also eine Menge Mitarbeiter gefeuert werden oder unterbezahlt werden. Prima!

    Du merkst auch an, dass es für Firmen spezielle Datentarife gibt. Richtig. Aber warum soll das für Privatkunden nicht auch gelten? Die verbrauchen zum Teil erheblich mehr Traffic als Firmen!

  • Rene_K

    Lass ihn doch. Zeigt es doch nur das er meint über anderen zu stehen. Lassen wir ihm also in diesem Glauben ;-)

  • http://www.facebook.com/raul.bruning Raúl Bruning

    Ok :)
    Bin damit nun leider schon einmal Leuten auf den Schlips getreten :/

  • http://www.facebook.com/raul.bruning Raúl Bruning

    Natürlich müssen die Kosten steigen, das ist ja auch kein Thema, ich hab auch kein Problem, mehr zu bezahlen :)
    Das steht viell. nicht festgeschrieben, aber jedem ist klar, was eine Flatrate im Volksmund ist und das nutzt die Telekom aus um Kunden zu locken.
    Wo verbrauchen Privathaushalte bitte mehr als große Firmen `?

  • Rene_K

    Wenn Du über 200GB im Monat verbrauchst, dann hast Du sehr wohl einen höheren Verbrauch als manche Firma. Und lass uns nicht darüber diskutieren wie viel eine Firma wie Siemens verbraucht…

    Wenn Du bereit bist mehr zu zahlen, dann ist doch gut. Dann verstehe ich auch nicht wie Du Dich so darüber echauffierst was ich gesagt habe!

    Und zum Argument, die Telekom nutze das Wort Flatrate aus: Nenne mir eine Mobilfunkanbieter der das beispielsweise nicht macht! Dort ist es üblich und wird geduldet. Bei DSL setzen wir jetzt aber andere Maßstäbe? Sorry das ich zu blöd das ebenso zu sehen.

    Ich mag auch nicht weiter darüber streiten, denn es ist ein MÖGLICHES Szenario für die Telekom. Derzeit gibt es das nicht. Altverträge werden auch nicht eingeschlossen, und zu allem Überfluss gibt es Anbieter die das nicht machen und durch die Nutzung der Telekominfrastruktur die gleichen Leistungswerte zu einem günstigeren Preis liefern. Also belassen wir es.

  • http://www.facebook.com/raul.bruning Raúl Bruning

    Ich echauffiere mich darüber, dass die Telekom die Bedingungen zu Ungunsten seiner Kunden ändert, indem sie jetzt sagt: Ab jetzt bekommen sie drastisch weniger Leistung für den selben oder einen erhöhten Preis.
    D.h. mit Onlinebackups wäre dann natürlich nix mehr.
    Das die Mobilfunkanbieter das machen ist wohl schon schlimm genug.
    Eig. sollten die Mobilfunkverträge und die DSL-Verträge ohne Drosselung sein.

  • Rene_K

    Wie gesagt: Für Altkunden ändert sich NICHTS.

  • http://www.facebook.com/raul.bruning Raúl Bruning

    Ok, der Punkt geht an dich.

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