Ist Adobe eigentlich zu spät dran mit der Nachricht, dass zukünftig auch auf iPhone und iPad Flash laufen wird? Apple-Freunde argumentieren, dass Flash immer unwichtiger wird und stattdessen verstärkt auf den HTML5-Standard gesetzt wird. Stimmt auch soweit, aber sowas braucht natürlich seine Zeit. Daher wird es sicher auch den ein oder anderen geben, der begeistert ist von den News, die uns aus Amsterdam erreichen, wo Adobe im Rahmen der IBC Messe den Adobe Flash Media Server 4.5 und Adobe Flash Access 3.0 vorstellte.
Mithilfe des vorgestellten Servers hat Adobe einen Weg gefunden, Flash auf dem iPad darzustellen, ohne dass man auf grünes Licht aus Cupertino warten müsste. Safari ist dabei unwichtig, weil die Inhalte direkt vom Server auf das Gerät gestreamt werden. Klitzekleiner Haken an der Sache: Jede Seite, die zukünftig mit dieser Hilfe seine Flash-Inhalte aufs iPad/iPhone bringen will, muss sich diesen Server für schlanke 4.500 Dollar gönnen, sonst passiert gar nichts. Das mag für große News-Portale funktionieren, der kleine Blogger hingegen überlegt sich das wahrscheinlich, ob ihm das so viel wert ist ;)
Wie auch immer – Flash hat eine Lösung im Angebot und ich möchte wetten, dass Apple da nicht sonderlich glücklich mit ist, wenngleich ein Punkt, der gegen Flash spricht – hohe Belastung der CPU – natürlich nicht greift, da es um gestreamte Dateien geht. Die volle Pressemitteilung dazu findet ihr drüben im Tabletblog.
Quelle: BGR via Tabletblog
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