Konkurrenz eher für PS3 und xBox? Oder doch eher Konkurrenz für Tablets und Smartphones? Envizions startet nach einer Linux-basierten Spielkonsole nun einen zweiten Versuch und bringt nun in den Staaten eine Konsole auf den Markt, die auf Android setzt. Zu kaufen gibt es das Teil bislang noch nicht, aber interessierte Entwickler können es sich kostenlos zuschicken lassen, wobei “kostenlos” dabei relativ ist – den Support lässt sich Envizions mit 149 Dollar jährlich honorieren. Das fertige Gerät soll dann um die 250 Dollar kosten und hält neben einen noch nicht näher klassifizierten 1.2GHz-Chip von Samsung, ein angepasstes Android 2.2 und Zubehör in Form eines Controllers und einer Fernbedienung.
Mit dieser Konsole möchte Envizions die Android-Experience auf den großen Schirm bringen – ich stelle mir lediglich die Frage, wer dieses zusätzliche Gerät ernsthaft kaufen würde. Selbst in meinem Smartphone hab ich einen 1.2GHz-Prozessor und die Android-Version dort (2.3.3) ist sogar neuer als die hier verwendete. Mit HDMI-Unterstützung zaubere ich meine Games von Smartphone und Tablet auch auf den Fernseher und kann daher grundsätzlich auf eine solche Konsole verzichten. Wer jetzt kontert, dass es auch eine Usability-Frage ist, weil man mit keinem Tablet oder Mobiltelefon der Welt so gut zocken kann wie mit einem richtigen Controller, den verweise ich auf unseren gestrigen Artikel, der aufzeigt, dass man dank Bluetooth auch nicht auf ein Joypad verzichten muss. Wie steht ihr dazu? Findet die Evo 2-Konsole ihre Nische oder wird gar ein Verkaufshit? Oder will man hier einen Markt erschließen, der faktisch nicht vorhanden ist?
Quelle: Envizions via Engadget.com und Androidnews.de
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