Mit dem Kobo Glo eBook-Reader haben wir eine Plattform im ausfuehrlichen Alltagstest, die sich mit dem Amazon Kindles und B&N Nooks um die lesefreudige Kundschaft bemueht. Unsere Gastbloggerin Martina Schein hat den Glo auf Herz und Nieren getestet.

Erfahrungsbericht zum eBook-Reader »Kobo Glo«

Quelle: Kobo

Freitag, 2. November 2012, 15:26 Uhr
Ist ja klar, wenn man auf etwas wartet, dauert es immer länger als üblich; doch endlich hielt ich das ein wenig feuchte Paket – es regnet bei uns mal wieder fast durchgehend – in meinen Händen.
Bereits im Vorfeld stand für mich fest, dass ich kein »Unboxing«-Video drehe – irgendwie kann ich nicht nachvollziehen, was so interessant daran ist, Anderen beim Auspacken zuzuschauen. Jedoch habe ich ein paar erste Fotos geschossen.
Der eReader war in einem ausreichend großen Umkarton bruchsicher verpackt. Wie Ihr auf den Bildern sehen könnt, ist der Verpackungsinhalt sehr überschaubar – der eBook-Reader, USB-Kabel, Quick-Start-Guide, Garantiebeleg und eine Kobo Niederlassungs-Übersicht.

Ersteinrichtung
Beim ersten Einschalten des Gerätes zeigte es mir einen Ladestand von gut 60 Prozent an, genug fürs Ausprobieren.
Die Ersteinrichtung habe ich nicht per WLAN, sondern über die Kobo-Software vorgenommen. Sie war ratz-fatz erledigt. Sie funktioniert natürlich auch per WLAN.
Diese erste Einrichtung mag zwar für den Einen oder Anderen lästig sein, ist bei Kobo zur Inbetriebnahme des Gerätes jedoch erforderlich.

Haptik

Der »Kobo Glo« fühlt sich für mich sehr gut an. Das Material des Gehäuses ähnelt in Sachen Anfühlen nach meinem Dafürhalten einer Mischung aus ganz feinem Samt und noch feinerer Mikrofaser – natürlich mit der für ein Gehäuse entsprechenden Festigkeit. Es ist ein warmes und auch weiches Anfühlen und ich empfinde es als sehr angenehm.
Okay, es ist fingerabdruckanfälliger als das Alu-Gehäuse meines »Sony PRS-650«, mit einem Mikrofasertuch lässt es sich jedoch schnell säubern.
Gleiches gilt für das Display, auf dem man die Abdrücke ebenfalls sieht, schaut man genau hin. Die Obenflächenstruktur erscheint mir etwas rauer als bei anderen Readern, die ich bisher in der Hand gehalten habe.
Größe und Gewicht empfinde ich als optimal – nicht zu groß, nicht zu klein, nicht zu schwer, nicht zu leicht – also perfekt. Blättern ist problemlos mit einer Hand möglich.
Die nicht vorhandenen haptischen Tasten fehlen mir überhaupt nicht, ich habe bereits auf meinem »Sony PRS-650« fast ausschließlich die Touch-Funktion genutzt.

Aufspielen von Büchern
Im Vorfeld hatte ich gelesen, dass bereits beim »Kobo Touch« ab einer bestimmten Firmware-Version das Einrichten von »Regalen« – bei meinem »Sony PRS-650« heißt es »Sammlungen« – möglich ist. Einige Leute schrieben, es sei sehr umständlich, diese direkt auf dem Reader anzulegen und zu verwalten, man solle das Ganze doch besser über die Freeware Calibre machen.
Ich wäre jedoch nicht ich, hätte ich das Ganze nicht am Kobo selbst ausprobiert.
Regale sind bei mir entweder Autorennamen oder Serien, wie bspw. »Perry Rhodan Neo« oder »Verschiedene Autoren«.
Zuerst habe ich die Bücher auf den Reader geladen. Auf meinem PC sind sie bereits in verschiedenen Ordnern sortiert und genau so habe ich sie überspielt. Die Dateinamen haben die Formate »Titel – Autor« oder »Jahr – Titel – Autor« oder »Serie – Heftnummer – Titel – Autor«.
Die benötigten Regale waren danach auf dem Gerät schnell erstellt. Das Einsortieren der Bücher in die jeweiligen Regale ist total einfach. Ich habe dies über die Suchfunktion erledigt – Suche nach dem entsprechenden Autor oder der Serie, gefundene Bücher entsprechend markiert, gespeichert und schon waren alle in den korrekten Regalen.
Für eine bequeme Verwaltung der eBook-Sammlung und ein ebensolches Aufspielen auf den Reader empfehle ich jedoch die tolle Freeware Calibre. Einen diesbezüglichen Artikel finden Interessierte auf meinem Blog.

41ThdJifOOL. SL75  Erfahrungsbericht zum eBook Reader »Kobo Glo«

KOBO GLO eBook

Price: EUR 125,07

stars 3 5. V192193088  Erfahrungsbericht zum eBook Reader »Kobo Glo« (101 customer reviews)

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Home-Screen
Der sogenannte »Homescreen« – man kann auch »Startseite« sagen – zeigt im Wesentlichen die 5 zuletzt auf den Reader geladenen eBooks bzw. die 5 Bücher, die man gerade liest. Das jeweils aktuelle erscheint am linken Displayrand jeweils größer als die 4 anderen.
Bücher, die man ausgelesen hat, verschwinden automatisch aus dieser Liste.
Auf die Optionen und anderen Rubriken, die man vom Homesceen aus ansteuern kann, gehe ich in späteren Artikeln ein.

Intuitive Bedienung
Zugegeben, der »Kobo Glo« ist nicht mein erster Reader, weiterhin kenne ich durch Testen auch ein paar Geräte anderer Hersteller.
In Sachen intuitiver Handhabung finde ich ihn sehr gut. Im Lesemodus gelange ich durch »Tippen« auf einen vorgegebenen Bereich (die Seitenzahlen am unteren Displayrand) in alle weiteren Optionen. Tippe ich ins eBook, schließen sich die Optionsleisten am oberen und unteren Displayrand.
Ein längeres Antippen eines Wortes zeigt mir die Bedeutung oder im zweisprachigen Wörterbuch die Übersetzung an, ferner kann ich Markierungen und Notizen hinzufügen.
Der ganze Aufbau ist für mich logisch umgesetzt.

Anpassbarkeit
Im Vergleich zu meinem »Sony PRS-650« gibt es viele verschiedene Möglichkeiten der Anpassung. Es stehen mir 11 Schriftarten und zig Schriftgrößen zur Verfügung. Ferner kann ich den Zeilenabstand, die Ränder und die Ausrichtung anpassen. Bei der Leseeinstellung habe ich ebenfalls mehrere Möglichkeiten zu Auswahl, ferner kann ich mir die Seitenzahlen zusätzlich zur Angabe am unteren Rand auch noch an der Seite anzeigen lassen – was für mich allerdings wenig sinnvoll ist.

Aufruf der Optionen
Wenn ich in einem Buch lese, kann ich die Optionen nicht nur durch Tippen auf die Seitenzahl am unteren Displayrand aufrufen, sondern ebenso durch Tippen in den mittleren Bildschirmbereich.
Es gibt also auch hier mehrere Möglichkeiten, dorthin zu gelangen, wohin man will.

WLAN-Verbindung
WLAN funktioniert einwandfrei und der Reader behält natürlich auch das WLAN-Passwort. Und nicht nur das, man kann sogar – wie auf anderen Mobilgeräten – über »Einstellungen »WLAN-Verbindung »BEARBEITEN mehrere WLANs verwalten, ohne die Passwörter jeweils neu eingeben zu müssen.

Lesen
Auf den ersten Blick habe ich die höhere Auflösung nicht bemerkt, beim Lesen ohne Brille – mache ich trotz Kurzsichtigkeit im Bett immer und es funktioniert gut – ist es mir jedoch aufgefallen. Im Vergleich zu der Standardauflösung von 800 x 600 Pixel ist der Unterschied deutlich sichtbar. Die einzelnen Buchstaben wirken kräftiger und ich sehe keine Ausfransungen an den Rändern.
Das Setzen von Lesezeichen (Eselsohren) ist möglich, jedoch nicht nötig, da sich der Glo immer genau die Stelle merkt, an der man das Gerät entweder in den Ruhemodus versetzt oder ganz ausgeschaltet hat.
Das Blättern erfolgt per Wischer oder mittels Antippen auf der linken bzw. rechten Seite des Displays. Die Seitenwechsel gehen sehr zügig vonstatten.
Ansonsten macht das Lesen auf dem Reader einfach nur Spaß.

Beleuchtung
Wie sagte »Jeff Bezos« bei der Vorstellung des »Kindle Paperwhite« doch so schön: Kindle-Paperwhite-User werden die Beleuchtung gar nicht mehr ausschalten wollen, sondern sie Tag und Nacht benutzen.
Die Aussage kann ich nicht nur verstehen, sondern auch sehr gut nachvollziehen. Die Beleuchtung ist einfach klasse und auch sehr gleichmäßig. Bei meinem »Kobo Glo« habe ich die zweitniedrigste Stufe eingestellt und das Lesen macht damit so viel Spaß. Auch in einem völlig dunklen Raum reicht mir diese Stufe absolut aus. Sicher kann man die Helligkeit höher regeln, doch ich finde, das ist nicht erforderlich. Vielleicht werde ich es ab und zu tun, doch sicher nicht ständig.
Vor allem kann ich jetzt ohne umständliche Aufsteck-Zusatzleuchte auch in der Winterzeit problemlos im Bus und auch zu Hause – ohne eine zusätzliche Lampe einschalten zu müssen – im Fernsehsessel (zum Beispiel in den Werbepausen) lesen.
Das Licht ist, wie bereits mehrfach in den Medien gesagt wurde, etwas blaustichig, was zumindest mir nur dann auffällt, wenn ich es höher regele.
Beim Lesen im Freien bei Sonnenschein oder sehr guter künstlicher Beleuchtung in geschlossenen Räumen lasse ich das Licht allerdings ausgeschaltet.
Zugegeben, teilweise finde ich die oftmals überraschten Blicke meiner Mitbürger früh morgens oder spät abends im Dunkeln an der Bushaltestelle oder im Bus selbst richtig lustig, wenn ich erst den Reader einschalte und dann die Beleuchtung.

Statistik und Akkulaufzeit
Laut Lesestatistik habe ich in sieben Tagen 21,8 Stunden gelesen (kurz im Kopf überschlagen – ja, kommt hin) – aufgrund der »dunklen Jahreszeit« meistens mit eingeschalteter Beleuchtung. Der Akkuladestand zeigt mir jetzt noch eine Kapazität von 49 % an. Den Reader hatte ich jeweils nicht vollständig aus-, sondern immer in den Ruhemodus geschaltet.
Ein paar Mal habe ich testhalber die WLAN-Verbindung aktiviert.
Die Aussage: »Mehr als 55 Stunden durchgehende Betriebsdauer bei eingeschaltetem Licht.« ist bei ausgeschaltetem WLAN und Beleuchtung auf niedrigster Stufe für mich bis jetzt durchaus realistisch.
Nach mehreren Monaten kann ich inzwischen sagen, dass der Akku bei ständig eingeschalteter Beleuchtung auf Stufe 2 zwischen zwei und drei Wochen hält – je nachdem, ob ich täglich nur etwa eine halbe Stunde oder aber eine Stunde und teilweise auch länger lese.

Aufladen des Readers
Das Laden mit einem Netzteil geht schneller vonstatten als über das USB-Kabel am Rechner. Ich benutze für meinen »Kobo Glo« das Ladegerät von unserem »Nexus 7« – es funktioniert einwandfrei.
Weiterhin kann man beim Laden mit dem Netzteil weiterlesen – ein absoluter Vorteil, wenn sich der Akku zum Beispiel gerade an der spannendsten Stelle verabschiedet, weil er Hunger hat.

Sonstiges
Der »Kobo Glo« besitzt auch einen integrierten Browser. Man kann damit im Internet surfen, doch Anwendern, die Smartphone und Tablet gewohnt sind, macht es nicht wirklich Spaß. Speziell die Geschwindigkeit in Sachen Bedienung lässt sehr zu wünschen übrig. Zum Nachschlagen eines Begriffes bei Google oder Wikipedia ist er jedoch brauchbar. Aber zum Surfen wurden eBook-Reader ja auch nicht entwickelt.
Wer auf dem Gerät nicht nur lesen möchte, findet ferner unter dem Punkt »Einstellungen »Extras nicht nur den Browser und einen Notizblock, auch noch die Spiele »Schach« und »Sudoku«. Da ich auf dem Reader allerdings ausschließlich lese, kann ich nicht sagen, ob diese beiden Spiele gut oder schlecht funktionieren und wie die Schwierigkeitsgrade sind.

Cover
Mit der ersten, preiswerten Hülle war ich nicht so wirklich zufrieden, deshalb habe ich meinem Reader ein neues – zugegeben etwas teureres – Cover von Noreve – mit dem ich super zufrieden bin – gegönnt.
Näheres hierzu finden Interessierte in meinem entsprechenden Artikel auf meinem Blog.

Macken
Die Software erscheint mir etwas instabil, so kommt es ab und an zu Abstürzen, das heißt, das Gerät startet aus heiterem Himmel einfach neu. Zu Beginn musste ich mehrmals zwecks eines erforderlichen Resets – der Reader hat auf keine Eingabe mehr reagiert – zur Büroklammer greifen.
Nach einem manuell aufgespielten Firmware-Update funktionierte beim 1. »Kobo Glo« überhaupt nichts mehr. Nicht nur das Display, das ganze Gerät war komplett »eingefroren«. Etliche Resets mit der Büroklammer waren erfolglos.
Am Morgen darauf habe ich die kostenfreie Kobo-Hotline angerufen. Hier sagte man mir, einen Werksreset könne ich, sofern sich das Gerät nicht starten lässt auch durch gleichzeitiges längeres Schieben und Drücken der Einschalt- und Beleuchtungstaste erreichen.
Nach zwei Minuten sind mir fast die Finger abgefallen und die Kundenberaterin meinte, es müsste sich bereits etwas getan haben und riet mir zum Umtausch des Gerätes.
Daraufhin habe ich meinem Online-Händler comtech.de eine entsprechende Mail geschickt, bekam innerhalb kürzester Zeit die Rücksendeunterlagen ebenfalls per Mail und konnte den Reader dann für mich kostenfrei zurücksenden.
Nach einer Woche bekam ich ein Austauschgerät zugeschickt, das einen Tag nach Ankündigung bei mir eingetroffen ist.

210HhVPZDDL. SL75  Erfahrungsbericht zum eBook Reader »Kobo Glo«

KOBO GLO eBook Silber

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stars 4 5. V192193236  Erfahrungsbericht zum eBook Reader »Kobo Glo« (45 customer reviews)

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Ende letzten Jahres musste ich meinen neuen Reader dann das zweite Mal zurückschicken, da er sich erneut bei einem Firmware-Update – diesmal über die Software durchgeführt – erneut komplett aufgehängt hat.
Es dauerte diesmal auch etwas länger, bis ich ein Austauschgerät erhalten habe, da es Lieferschwierigkeiten gab. Ich habe mich dann auch für ein weißes Gerät entschieden; auf das schwarze hätte ich noch länger warten müssen.

Seit dem zweiten Umtausch funktioniert der »Kobo Glo« einwandfrei und ich habe mittlerweile mehrere Firmware-Updates durchgeführt, sowohl über die Kobo-Software als auch manuell, und es gab nie wieder Probleme dabei.
Vielleicht handelte es sich bei dem ersten Schwung um eine so genannte Nullserie. Möglich, dass die Toleranzgrenzen der einzelnen Bauteile zu weit nach unten oder oben von den zulässigen abgewichen sind und man hat dies bei der Qualitätskontrolle nicht bemerkt – oder aber es haben mehrere Abweichungen innerhalb den Toleranzgrenzen miteinander kollidiert – ich weiß es nicht.
Entscheidend ist, dass mein »Kleener« jetzt einwandfrei funktioniert.

Fazit
Wie bei allem ist nicht alles Gold, was glänzt – und der »Kobo Glo« hat auch seine Schattenseiten. Aber er ist ein toller eBook-Reader mit einem glasklaren Schriftbild, umfangreichen Einstellmöglichkeiten und vor allem der tollen zuschaltbaren Beleuchtung.

Technische Daten

Größe: 114 x 157 x 10 mm
Gewicht: 185 g
Farben: Black Night. Pink Sunset. Blue Moon. Silver Star.Jeweils mit Kobos charakteristischer Geräterückseite in Stepp-Optik.
Prozessor: 1 GHz
Display: 6 Zoll Pearl E-Ink-Touchscreen; 1024×758 Auflösung; Graustufenstufen
Licht: Integrierte ComfortLight-Technologie mit mikrodünner Hartbeschichtung für eine gleichmäßige Lichtstreuung und Beständigkeit.
Bildschirm: Glasfreier Touchscreen für ein blendfreies Lesen
Knöpfe: Ein/Aus, Licht ein/aus
Konnektivität: WiFi 802.11 b/g/n und Micro USB
Speicher: 2GB (1GB verfügbarer Speicher – über 1.000 eBooks), Aufrüstbarkeit bis zu 32 GB über Micro SD-Speicherkarte
Akku: Über 1 Monat bei ausgeschaltetem WiFi und Licht. (Tatsächliche Ergebnisse basieren auf individuellen Benutzerdaten und können variieren. Die Akkulaufzeit wurde mit ausgeschaltetem WiFi gemessen.) Mehr als 55 Stunden durchgehende Betriebsdauer bei eingeschaltetem Licht.
Bookstore: Rund 3 Millionen Bücher, Zeitungen und Zeitschriften. Über eine Million kostenloser Titel.
Kobo Everywhere: Kobo eBooks werden sicher in der Cloud gespeichert und sind von dort jederzeit wieder abrufbar. Lesezeichen und Einstellungen werden nahtlos innerhalb aller Ihrer Kobo-Apps und -Geräte synchronisiert.
Social Reading: Einschließlich Reading Life™. Verfolgen Sie Ihre Reading-Statistiken und teilen Sie Ihre Lieblingspassagen und ReadingLife-Prämien auf Facebook® und Twitter®.
Kobo Picks: Persönliche Empfehlungen für den Leser, basierend auf seinem Feedback und seinen Vorlieben.
Schriftarten: 11 Schriftarten mit 24 Schriftgrößen und exklusiven Einstellungen für Stärke und Schärfe.
Offen: Nahezu jedes eBook auf dem Kobo Glo eReader. Unterstützt ePub und Adobe DRM. Ausnahmen sind die Ökosysteme von Apple und Amazon.
Wörterbuch: integriertes Wörterbuch
Anmerkungen, Zitate: Textmarkierungsfunktion, Schreiben von Notizen, Teilen auf Facebook und Twitter.
Erweiterte Funktionen: Bibliothek-Personalisierung, suggestive Suche, Helligkeitsregulierung, PDF-Zoom durch Doppeltippen und SimpleTurn™ für einfaches Umblättern.
Dateiformate: EPUB, PDF, JPEG, GIF, PNG, TIFF, TXT, HTML, RFT, CBZ, CBR.

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  • derflo

    sehr schön geschrieben!

  • Mediazon

    Gute “Rezension”. Ich habe auch den Kobo Glo und bin ebenso zufrieden. Habe mir diesen Reader aber im wesentlichen wegen der freien Auswahl an e-book-Formaten zugelegt und bin so nicht an Amazon gebunden.
    Auch ich kann diesen Reader nur empfehlen!

    • ausweichschraube

      Bin auch am überlegen, sehe jedoch die gute Infrastruktur von Amazon momentan noch als Vorteil an!

      Denn Amazon bietet für alle Plattformen, die ich benutze eine entsprechende App oder Anwendung. Egal ob PC, Android-Kindle-App oder Kindle EBookreader die Bücher können auf allen Geräten vorhanden sein und werden ebenfalls untereinander synchronisiert.
      In einem Artikel von Caschy auf Stadt-Bremerhafen hat er auch wunderbar beschrieben, wie man via Calibri, amazon Cloud und der Email-Funktion auch an andere eBooks komfortabel hochgeladen bekommt.

      Trotzdem konnte ich mich noch nicht durchringen. Bei solch einem Reader geht es eben doch über eine andere Summe als den Preis eines einfachen Taschenbuchs …

      • Martina Schein

        @ausweichschraube, in Sachen plattformübergreifende Synchronisierung hat Amazon momentan absolut die Nase vorn, das ist richtig. Dies bezieht sich allerdings nur auf bei Amazon gekaufte eBooks.
        Natürlich kannst Du per Calibre mit entsprechenden Plugins auch andere Formate, wie epub auf die Kindle-Geräte übertragen, hier erfolgt dann aber keine Synchronisierung.
        Du hast recht, ein Reader kostet mehr als ein Taschenbuch – er leistet ja auch mehr. Und wenn ich an meine ersten beiden Reader mit 199 und 220 Euro denke, erscheinen mit die heutigen Geräte doch schon preiswerter.
        Heute hast Du auch die Möglichkeit, Dir die verschiedenen eBook-Reader vor Ort anzusehen und miteinander zu vergleichen. Letztens habe ich bei Saturn bspw. auch einen Kindle Paperwhite gesehen. Direkt daneben lagen ein Sony PRS-T2, ein Kobo Mini und ein Kobo Glo. Das neue PocketBook Toch Lux kann man momentan nur online bestellen, es soll demnächst aber auch in den Handel kommen. Und den Tolino findest du bei Thalia, Weltbild, Hugendubel, und in T-Shops.

        • ausweichschraube

          Durch deinen tollen Bericht werde ich mit jetzt auch mal den Kobo Glo angucken. Danke dafür!
          Am Kindle Paperwhite hatte mich eben besonders die intergrierte Beleuchtung interessiert. Und da dies auch der Kobo bietet und dieser zudem noch günstiger ist, ist er echt einen Blick wert.
          Der Tipp mit der fehlenden Synchronisierung bei “nicht-Amazon-gekauften” eBooks, welche trotzdem zu Amazon in die Cloud oder auf den Kindle hochgeladen werden, ist auch gut. Ich habe aber das Gefühl, dass ich eh ein Buch meistens in der gleichen Situation und somit auf dem gleichen Gerät lese. Hauptsache das Buch ist erstmal drauf.

          Letztendlich habe ich immer noch das Gefühl, dass man bei Amazon sehr komfortabel fahren kann, jedoch ist dies wohl offensichtlich nicht immer das günstigste Angebot.

          • Martina Schein

            @ausweichschraube:disqus , das freut mich. Der »Kobo Glo« ist in meinen Augen wirklich ein feines Gerät. Am Samstag erst habe ich wieder ein manuelles Firmware-Update mit ein paar Neuerungen eingespielt, das einwandfrei funktioniert (ich wollte nicht warten, bis es an alle ausgerollt wird).

            Bei Saturn und Media-Markt habe ich letztens den »Kobo Glo« in friedlicher Eintracht neben dem »Kindle Paperwhite« liegen sehen. Man kann spezielle diese beiden also im Geschäft sehr gut miteinander vergleichen.

            Stimmt, die Kindle von Amazon sind die komfortabelsten Geräte, vor allem in Sachen Ersteinrichtung und Bücher direkt über den Reader kaufen. Man ist dort halt an ein Ökosystem gebunden.

            Ein einziges Format bei den unterschiedlichen Anbietern wäre schön, doch ist ist legitim, dass einige Unternehmen ihr eigenes Süppchen kochen.

  • LinHead

    Gute Rezension. Aber noch zwei Anmerkungen, eine inhaltlich und eine zum Gerät.

    Erstens: Ich würde mir im Fazit noch ein, zwei Kernpunkte positiv oder negativ wünschen.
    Zweitens: Wenn sich zwei Geräte jeweils beim Firmware-Update aufhängen frage ich mich, ob das andere auch betrifft, oder ob das einfach Pech war – vielleicht gibts hier Leser mit ähnlichen Erfahrungen.

    Ach ja, schön ist der Begriff ‘Glasfreier Touchsceen’ für Kunststoff (was ich aber für Lesegeräte völlig in Ordnung finde.

  • Daniel Starkloff

    Gute Rezension, gutes Gerät, hab meinen trotzdem zurückgegeben. Die Infrastruktur ist für meine Frau (WAF :-)) etwas zu international gewesen, und Calibri kann man einem nicht Geek finde ich nicht zumuten. Einfach ist anders. Im nächsten Anlauf schauen wir uns den Tolino an, wenn das nix wird dann wirds ein Kindle…

  • Martina Schein

    Danke schön für Euer Feedback. :)

    Komme leider erst jetzt zum Antworten, da ich eben erst von der Arbeit nach Hause gekommen bin.

    @derflo:disqus , lieb von Dir.

    @Mediazon, das epub-Format unterstützen außer den i-Geräten und den Kindle von Amazon zum unserem Glück alle anderen Reader. Bei diesem Format bin ich jetzt seit 2009 – zuvor hatte ich zwei verschiedene Sonys – da stand ein Wechsel natürlich nicht zur Debatte; ganz davon abgesehen, dass ich geschlossene Systeme nicht so wirklich mag.
    Ich wollte eigentlich den T2 von Sony kaufen, doch als dann der »Kobo Glo« mit der Beleuchtung herausgebracht wurde, war es um mich geschehen.

    @LinHead:disqus , ich dachte, das wäre aus meinen Worten hervorgegangen, aber anscheinend doch nicht ausreichend genug.
    Absolut klasse finde ich die gleichmäßige Beleuchtung, die ich beim Lesen fast immer eingeschaltet habe. Im Vergleich zum Kindle Paperwhite und Bookeen HD Frontlight, die ich bereits beide in den Händen gehalten habe, gefällt mir beim »Kobo Glo« die Farbtemperatur am besten.
    Sie Software zickt ab und an bei Manchen etwas rum – ich habe seit dem 3. Gerät diesbezüglich glücklicherweise Ruhe. Kobo ist allerdings bekannt dafür, rasch Updates herauszubringen, nur wenn drei Fehler bereinigt wurden, gab es zumindest in der Vergangenheit häufig drei neue. *lach* In letzter Zeit hat sich dies in meinen Augen jedoch gebessert. Aber vielleicht fällt es mir auch deshalb nicht so auf, weil ich auf meinem Reader ausschließlich lese und wie bereits geschrieben, nicht spiele, etc.
    In Sachen Aufhängen bin ich nicht die Einzige. Etliche haben vor allem bei der ersten Charge der Lieferungen ihre Geräte umtauschen müssen bzw. sie ganz zurückgegeben.

    @Daniel Starkloff, die Kindle sind sicherlich die Geräte, die am leichtesten bedienbar sind. Allerdings bist Du dann an Amazon gebunden.
    Ich empfinde mich auch nicht unbedingt als Geek, allerdings fallen mir gewisse technische Dinge ziemlich leicht – vermutlich weil ich seit 1990 an PCs arbeite und seit dieser Zeit auch immer eigene besessen habe. Aber dafür kannst du mich mit Mathe und Sprachen jagen.
    Spaß beiseite, zum Tolino kann ich nichts sagen, da ich ihn mir noch nicht angesehen habe. Für mich käme er allerdings nicht infrage, da er zumindest bisher keine Regalfunktion unterstützt.

  • Timo

    Ich habe den Glo nun seit Mitte November 2012 und bin wirklich sehr damit zufrieden. Etwas das stört habe ich nicht gefunden. Es sind kleine Details, die eher nice-to-have sind wie z.B. die Anzeige (wie beim Kindle) unten in der Ecke wie lange man bei der aktuellen Lesegeschwindigkeit nocht für das Kapitel braucht. OK, mit 2 Clicks geht´s auch – aber wie gesagt, nice to have. Das Gehäuse (schwarz) ist sehr anfällig für Abdrücke und sieht dadurch schnell speckig aus. Das Display gefällt mir sehr gut und auch die Beleuchtung ist gleichmässig.

    Würde ihn jederzeit wieder kaufen, zumal ich Bücher überall kaufen kann (außer natürlich Amazon). Genau das war die Kaufentscheidung pro Glo. Ich möchte nicht an einen Anbieter gebunden sein. Und sollte ich später mal das Gerät wechseln (kein Kindle) gucke ich dumm aus der Wäsche. Die Tatsache mit der Shopbindung bei Amazon ist wohl nicht jedem bewußt. Ein Kollege hat den Kindle für seine Freundin zu Weihnachten geholt und war erstaunt, als ich ihm das gesagt habe.

    Selbst wenn ich über Kobo ein Buch kaufe mache ich das über die Website und lade es als EPUB runter da ich über den Kobo Glo heruntergeladen auch ein proprietäres Format habe. Mit der Adobe Software ist das eBook ruck zuck auf dem Gerät. Kann nicht verstehen, dass manche das aus Anti-Kaufargument sehen für EPUBs. Wer die 2 Min. zeit nicht hat, der hat wohl ganz andere Sorgen :) Per USB anstecken, Adobe Software starten, EPUB per Drag&Drop in die Software ziehen, Gerät abziehen. Fertig. Das kriegen auch nicht Geeks hin, nicht mehr Aufwand als eine Datei in Windows hin- und herzukopieren :)

    Die Cloud als Backup wie bei Amazon brauche ich auch nicht wirklich. Jedes Buch das ich habe liegt auch nochmal auf der PC Festplatte und kann jederzeit nochmals auf das Gerät gezogen werden. Und mal ehrlich, wer braucht schon wirklich die Funktion sich ein eBook auf den Reader zu schicken per Mail. Wäre mir zu umständlich: Mailprogramm aufrufen, Adresse eingeben, Datei suchen und anhängen, abschicken, WLAN auf dem Reader aktivieren, Sync, WLAN deaktivieren. Jeder wie er mag :)

    Kann ich bedenkenlos jedem empfehlen, der sich nicht von Amazon als Buchlieferant abhängig machen möchte und/oder auch freie eBooks lesen möchte.

    • Martina Schein

      @Timo, so wie Du sehe ich das ebenfalls.

      Wie bereits geschrieben, möchte ich meinen >KleenenKleenen<. :)

  • user192

    Sehr gutes Review *TWOTHUMBSUP* :-)

    Ich nutze aktuell auch noch den Sony PRS 650 und nutze das Wörterbuch für englische Begriffe sehr häufig. Beim Kobo fehlt ja ein Stift, wie gut funktioniert das Auswählen eines Worts mittels gedrückthalten? Ich seh mich am Kobo schon einen ganzen Satz statt ein Wort markieren mit meinen Wurstfingern ;-)

    • Martina Schein

      Sorry @user192:disqus , habe Deine Antwort erst heute gesehen.

      Meinen alten Sony PRS-650 habe ich auch noch – so als Notersatz.

      Am Anfang war es eine kleine Umstellung vom Sony mit dem Stift auf den Kobo ohne. Doch bereits nach kurzer Zeit gelang mir das Markieren – mit dem länger gedrückt Halten – gut. Es ist alles nur eine Sache der Gewöhnung.

      Wurstfinger erinnert mich an meinen Schatz, der lernt gerade das Smartphone bedienen. *lach*

  • Mieke Groot-Tjooitink

    HalloMartina,
    hab mich dank deiner Beschreibung für den kobo glo entschieden und bin jetzt zu blöde Bücher darauf zu laden.

    Kannst du mir dazu einfache Tipps für mich Techniknull geben?
    Wäre toll.Über kobo selbst klappt es, Büchersuche ist jedoch nur suboptimal und ich mag mich nicht durch 6000 Bücher scrollen. Gerne würde ich kindle Bücher daraufladen, klappt leider nicht.
    Hast du noch Tipps, wo ich gute Gratis ebooks finde? Und empfiehst du eine cloud zum Speichern?

    Danke schmal und wünsche dir einen schönen Sonntag,
    Mieke

    P.S. dein Testbericht ist sehr gut geschrieben, es fehlt nur das “how to load” für ereader Einsteiger :-)

  • Janaina Ringer

    Starker Testbericht, Vielen Dank für die Beschreibung. Für einen kürzeren Bericht empfehle ich allerdings http://www.test-ebookreader.de/kobo-glo-test.

    Viele Grüße

    Janina

  • Julian Schleiser

    Super Erfahrungsbericht! Sehr ausführlich, aber nicht zu lang. Interessant für all die, die kurz vor einem Kauf stehen. Habe mich nach langem Überlegen auch dazu entscheiden, mir neben meinem Tablet einen E-Book-Reader zuzulegen – das Kobo Glo. Bin absolut zufrieden, meine Auge tun beim Lesen in kompletter Dunkelheit nicht mehr weh! Dank Ihrem und dem Testbericht bei http://www.ebookreader-tester.de/kobo-glo-testbericht habe ich, was das reine stundenlange digitale Lesen angeht, einen deutlichen Vorteil gegenüber Tablets mit dem LCD-Display feststellen können!

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