Der schwedische Telekommunikations-Riese Ericsson hat Ergebnisse einer Studie veröffentlicht, die sich mit Smartphones beschäftigt. Aktuell gibt es demnach 700 Millionen Smartphone-Benutzer, in den nächsten fünf Jahren sollen sich den Prognosen zufolge diese Zahlen auf 3 Milliarden mehr als vervierfachen.
Gerade im mobilen Sektor muss man natürlich ein wenig vorsichtig sein mit Langzeitprognosen. Dennoch lässt sich festhalten, dass sich nach dieser Studie das durch mobile Geräte verursachte verbrauchte Datenvolumen binnen einen Jahres verdoppelt hat. Ericsson geht davon aus, dass sich dieses Datenvolumen in sechs Jahren noch verzwölffachen wird.
Einen ganz entscheidenden Anteil an diesem Traffic haben natürlich Smartphones. 40 Prozent aller im dritten Quartal 2012 verkauften mobilen Telefone waren Smartphones und ein Ende dieses Trends ist nicht in Sicht. 3.3 Milliarden Smartphones sollen es nach der Studie bis 2018 sein.
Bis zum Ende dieses Jahres sollen 6.6 Milliarden Mobilfunkverträge aktiv sein, dabei berücksichtigt Ericsson aber durchaus, dass viele Menschen mehrere Verträge haben. Die bereinigte Zahl sieht vor, dass sich die 6.6 Milliarden Verträge auf 4.3 Milliarden Nutzer verteilen. 2017 sollen dann schon 85 Prozent der Weltbevölkerung wenigstens 3G Speed mobil nutzen können, LTE soll bis dahin auch schon 50 Prozent der Weltbevölkerung zur Verfügung stehen. Allein in Europa soll bis dahin dann auch bereits jeder Vierte mit LTE-Speed unterwegs sein. Wäre wünschenswert, denn Schwierigkeiten beim mobilen Surfen bereitet mir persönlich nicht die Hardware, sondern das mitunter sehr mäßige Netz in unserem Land.
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