Ein chinesischer Hersteller hat mit dem Vertrieb einer aufwändigen 1:1-Kopie des iPhone 5 begonnen. Das Gerät entspricht nicht nur optisch zu fast 100 Prozent dem Original, sondern wurde auch in Sachen Software stark an das Vorbild angepasst, auch wenn als Betriebssystem eigentlich Android im Einsatz ist.
Die Kopie des iPhone 5 kann in Sachen Spezifikationen natürlich nicht mit dem Original mithalten, sieht dem echten iPhone 5 aber bis ins kleinste Detail äußerst ähnlich. Das Gerät hat ebenfalls ein 4-Zoll-Display, doch die Auflösung erreicht mit 854×480 Pixeln nur qHD-Niveau. Unter der Haube steckt hier ein mit 1 GHz getakteter MediaTek MT6517 Dual Core ARM Cortex-A9-Prozessor. Da der Prozessor nur 2G-Netze unterstützt, wird zusätzlich ein 3G-Chip verbaut. Es gibt wohl mehrere Varianten, die jeweils mit EVDO und TD-SCDMA-Breitbandchips ausgerüstet sind.
Weiterhin sind 512 MB RAM und 8 GB interner Speicher an Bord. Es gibt außerdem GPS, Bluetooth, WLAN und FM-Radio. Um das echte iPhone möglichst genau nachzuahmen wird ein MicroSIM-Slot verwendet, das Original hat jedoch eine NanoSIM. Der Klon entspricht in seinen Maßen genau dem iPhone 5, ist also genauso groß und dick. Das Gewicht fällt mit nur 107 Gramm etwas geringer aus als beim 112 Gramm schweren Original. Der Hersteller des Klons hat auch das Loch des 8-Pin-Ports am unteren Ende kopiert, es wird jedoch ein MicroUSB-Anschluss verbaut.
Die Oberflläche des hier verwendeten Android ist bis ins Detail dem originalen iOS 6.0 nachempfunden, es kommen also viele gleiche Designelemente und Icons zum Einsatz. Der einzige auf den ersten Blick schnell ersichtliche Unterschied besteht im fehlenden Apple-Logo auf der Rückseite, doch auch dieses dürfte der Hersteller auf Wunsch von Abnehmern beim Kauf größerer Stückzahlen noch am Gerät anbringen. Der Klon stammt offenbar vom gleichen Anbieter wie schon frühere Kopien des iPhone 4 und iPhone 4S, denn die im Zusammenhang mit der neuen Kopie genannte QQ-Messenger-ID ist die selbe. Bei dem neuen Gerät hat man offenbar die mit den Vorgängern gesammelten Erfahrungen einfließen lassen, was sich unter anderem daran erkennen lässt, wie genau inzwischen gearbeitet wird. Irgendwie schon beeindruckend, oder?
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