Auf dem SXSW Festival im Texanischen Austin, wurden erste Apps fuer Google Glass vorgestellt und demonstriert. Den anwesenden Entwicklern wurde u.a. die New York Times App und Gmail fuer Googles “Wearable Technology” vorgestellt. Parallel dazu veroeffentlichten die Google Glass Praesentatoren auch Design-Richtlinien fuer zukuenftige Apps.

Erste Google Glass Apps vorgestellt – SXSW

Hand aufs Herz! Stelle ich hier eine Minderheit dar, die sich wie verrueckt auf Google Glass und weitere Gadgets aus dem zukuenftigen “Wearable Technology”-Universum freut? Die Praesentation auf der letzten Google I/O hat mich einfach umgehauen und da ich eh schon Brillentraeger bin, haette ich mit einem Upgrade meiner “Sehhilfe” nicht wirklich ein Problem.

Auf dem SXSW Festival in Austin stellte Mountain View nun erste Apps fuer Google Glass vor und konnte die Entwickler und anwesenden Blogger im knueppelvollen Konferenzraum ordentlichst fuer sein neuestes Projekt begeistern. Unsere Kollegen von Engadget waren vor Ort und fassten auf ihrem Liveblog alle wichtigen Eindruecke zusammen.

New York Times App

Die New York Times App stellt Breaking News und Schlagzeilen zur Verfuegung, die mit einem Teaserbild und dem Namen des Autors eingeblendet werden koennen.

Damit man nicht zu sehr aus der realen Welt gerissen wird (man stelle sich vor, dass auf einmal bunte Bilderstrecken auf die Netzhaut gebeamt werden), kann man sich die News kurz vorlesen lassen, wobei ich mich frage wie das ausschaut, wenn man sich fuer einen 3-seitigen Aufmacher-Artikel interessiert.

Gmail App

Mail und Messaging Anwendungen duerften wohl die beliebtesten Apps fuer Google Glass sein und auch hier muessen entsprechende Designvorschriften beachtet werden. Gmail fuer Glass ist somit fuer kurze Nachrichten optimiert, auf die man mal eben schnell via Spracheingabe antworten kann.

Designvorrschriften

Google Glass 1

Ohne Designvorschriften geht es heute nicht mehr und da macht Google Glass keine Ausnahme. Bei einem Gadget, welches derart umfangreich und vor allen Dingen kontinuierlich auf unseren Sehsinn zugreifen kann, muessen besondere Regeln gelten und dabei duerfte “Don’t get in the way” die wohl wichtigste sein.

Wie dies in Zukunft aussehen wird und welche Entwicklungen bevorstehen, werden wir schon auf der naechsten Google I/O im Mai begutachten duerfen. Wenn alles rund laeuft, dann sind wir fuer euch vor Ort und ich hab die Dinger endlich da, wo sie hingehoeren… auf meiner Nase!

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  • http://twitter.com/ArsTwo Two

    Als Gadget-Freak ist das sicherlich eines der schönsten Erfindungen direkt nach Weihnachten und auch ich würd das Ding trotz negativer Einstellung gern mal testen. Ich bin mir aber sicher, dass die Brille in ihrer aktuellen Form keine Zukunft hat, denn einerseits ist sie viel zu klobig und unhandlich (ich als nicht Brillenträger setz mir doch keine Brille auf!), andererseits sind die rechtlichen Fragen so wie die technische Ausgereiftheit noch sicher ein Thema für die Zukunft.

    Ich denke aber das das Modell 2.0 oder 3.0 dann vielleicht mal den Durchbruch schafft, allerdings nur wenn die Form massiv geändert wird. Vielleicht dann nur noch den Chip auf die Schläfe kleben und die Borg-Naniten machen den Rest? ;)

  • daniode

    Wenn es Ding auch für Linksgucker gibt, bin ich dabei.

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