Nach unseren letzen Exkurs Richtung susestudio, schauen wir uns heute etwas aus dem gleichem Hause an. Ein openSuse 12.2 mit dem leichtgewichtigen und Gnome2 sehr aehnlichen xfce Desktop.
Vergangenes
Nach dem wir uns bisher immer mit gezielten Distributionen, welche fuer unsere Anforderungen optimiert waren, herumgeschlagen haben, nehmen wir heute einmal direkt eine Upstream Disitribution – ein openSuse.
Ich bevorzuge dieses Linux ueber, zum Beispiel Debian, da hier sehr viel Wert auf Bugfixes sowie Artwork auch bei den nicht “Hauptdesktops” gelegt wird. Unser Testkandidat heute ist mit einem schoen gestalteten xfce-Desktop ausgestattet. Dieser ist aehnlich leicht wie ein lxde und haelt verhaelt sich nahezu wie eine uns bekannte Gnome2 Umgebung.
Die Distribution an sich kommt unverkennbar aus dem Wirkungsbereich der openSuse Community. Neben dem ueblichen gruen sind auch typische Programme wie Yast oder zypper vorinstalliert.
Anmerkungen xfce
Das xfce besonders leichtgewichtig und ressourcenschonend ist versteht sich von alleine. Allerdings schaut es vom Look&Feel auch noch vertraut aus. Sei es in dem uns vorliegenden openSuse Remix mit der unten liegenden Taskbar, das auploppende “Alle Programme”-Menue oder der Dateiexplorer. Alles hat einen spuerbaren Anklag an den vergangenen Gnome2 Versionen von openSuse und manch anderen Distributionen. Somit duerfte dieses alternative Betriebssystem sich vor allem an altgediente Gnome2 Enthusiasten als auch an Leute, welche unter Microsoft windows gern die “klassische Ansicht” bevorzugen, richten.
Hierbei ist jedoch auch zu beachten, dass man sehr schnell dabei ist, Fremdbibliotheken zu laden. Da viele Programm dann doch das von KDE kommende Qt, oder das von Gnome kommende Gtk brauchen, blaesst man sein xfce was den Speicherbedarf angeht doch ziemlich auf.
Anmerkungen zu openSuse
Man merkt an allen Ecken, dass Suse inklusive aller Vorgänger eine zwanzigjaehrige Erfolgsgeschichte in Sachen Linux ist. Die Konfigurationstools wie Yast setzen in vielen Bereichen das Ziel was alle versuchen zu erreichen.
Weiter steckten diese Leute auch viel Zeit in Artwork. Fuer mich gehoert openSuse in der KDE, Gnome2 und nun auch in der xfce zu den schönsten Arten von Linux die ich kenne.
Allerdings wirkt diese Distribution oft altbacken. Das maechtige Yast ist fuer Einsteiger kaum zu handeln und man Menupunkte sind, meiner Meinung nach, heutzutage nahezu obsolet. Beispiel: ISDN Nebenrufnummer.
Fakten
| Min. Prozessor | 333 Mhz |
| Mind. Arbeitsspeicher | 256MB (inkl. Grafik) |
| Mind. Festplattenspeicher | 2.3 GB |
| Basiert auf | - |
| Standard Desktop | KDE, Gnome3, lxde, Xfce |
| LiveCD verfügbar | ja |
| ARM faehig | ja (Wiki Portal) |
Screenshots
Was meint ihr?
Was denkt ihr dazu? Ist die Zeit von Distribution, welche alles abbilden koennen, vorbei und der Weg geht hin zu von vornherein spezialisierten Spins? Hier ist natuerlich die Zielgruppe von “Nutzern” anstatt “Kennern” zu setzen.
Weiter wuerde ich euch bitten, wenn ihr Vorschlaege habt, welche Distribution bei den MobileGeeks erwaehnt werden sollen, dann teilt sie uns in den Kommentaren mit! Communiy-driven-blogging so zu sagen. :)
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