Nach den Beschwerden von mehreren Mobilfunkanbietern untersucht die Europaeische Kommission nun die Vertraege zum Verkauf des iPhone und inwiefern diese wettbewerbsschaedigend sind. Die Anbieter werfen Apple ungewoehnlich strikte Vorgaben fuer den Verkauf des iPhones vor.

EU untersucht Apples Vertraege mit Mobilfunkanbietern

Auch wenn EU-Sprecher Antoine Colombani gegenueber dem Wall Street Journal versicherte, dass es sich um keine formelle Beschwerde handele, so sorgen die Bedenken diverser europaeischer Mobilfunkanbieter doch fuer gehoerig Wirbel. Nach Angaben der Provider setzt Apple extrem strikte Vorgaben fuer den Verkauf des iPhones fest, die u..a. auch beinhalten, dass eine festgelegte Verkaufsquote in einem bestimmten Zeitraum eingehalten werden muss. Nicht verkaufte iPhones muss dann der Anbieter selber bezahlen!

Ebenfalls interessant ist die Auflage, den groessten Teil des Marketingbudgets fuer das iPhone zu verwenden, was dann auch die entsprechenden “Beflaggungen” beim Telco um die Ecke erklaert.

Soviel zu den vorgetragenen “Maengel” in den Telco/Apple-Beziehungen, denn ob dies dann letztendlich zu einer formellen Untersuchung durch die EU fuehren, steht auf einem anderen Blatt. Auch wenn das Thema nun erst einmal fuer Gespraechstoff sorgen duerfte, so muessen die entsprechenden Mobilfunkanbieter halt auch eine anstaendige, sprich formelle Beschwerde einreichen.

Schoene Gruesse vom Amtsschimmel!

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  • gast

    Lol sowas gibts in fast jedem Autohause, dass bekommt auch immer eine bestimmte Anzahl von Autos die es abnehmen MUSS und auch verkaufen MUSS !!! Aber die Mobilfunkanbieter spielen da ja meist mit, so klein sind die auch nicht können sich ja eigtl selbst wehren…

  • Christian

    Da sind die Mobilfunkanbieter doch selber Schuld! Zwingt Sie keiner solche Verträge zu unterschreiben.

    Apple ist nur so mächtig weil die zu Blöd sind. Würden die Apple sagen so mein Freund geht das nicht und dann auch mal keine iPhones verkaufen würde Apple ganz schnell andere Verträge anbieten.

    Bekommen die aber nie auf die Reihe, denn mit dem iPhone lässt sich ja ne goldene Nase verdienen.

    Und später heulen Sie wieder weil es ausser Android und iOS keine Alternative gibt.

    • http://twitter.com/RasstiRogga Rassti Rasstlos

      Wenn Mobilfunkanbieter B sagt so mein Freund geht das nicht und keine iphones mehr anbieten, dann gehen die Kunden die eins wollen zu Anbieter A und C. Da man als Unternehmer Geld erwirtschaften muss um Löhne und sonstiges zu bezahlen ist man aber auf Kunden dummerweise angewiesen, somit können sich viele eben ein Kräftemessen mit Apple nicht erlauben.

      • Wastl

        Mag sein, dass sich die Telkos auf ein Kräftemessen mit Apple nicht erlauben können. Das liegt aber nicht daran, dass Apple so stark ist (Wie groß ist nochmal deren Marktanteil?), sondern dass die Telkos so schwach sind. Vermüllen der Geräte mit Software und Sondertasten für unterirdisch schlechte Zusatzdienste, grottige Servicequalität und zuletzt hat man dann auch noch Leistungen verkauft, die man nicht erbringen kann (Stichwort: überlastete Netze). Und zu guter Letzt hat man die Kunden noch dazu erzogen, Verträge nur über die Mindestvertragslaufzeit laufen zu lassen. Neukunden bekomme satte Vergünstigungen, während der Altkunde im schlechtesten Fall nichts bekommt und sogar noch einen unnötig teuren Vertrag hat. Miese Qualität und dann noch Anreize ständig den Anbieter zu wechseln sind das Problem. Nicht angeblich unfaire Geschäftspraktiken von Apple, die die sich – einzig und allein – wegen den beiden Punkten im Satz vorher erlauben können.

    • Phreeze

      Problem: wenn du kein iphone anbietest, wechseln die Leute zu Anbieter B, weil der hat welche. Die Nachfrage ist ja genug da, also hast du besser du bietest die Phones an und machst einen Gewinn auf deinen Abos, solange es unter dem Strich positiv ausfällt.

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