Anfangs war Fruux eine Systemerweiterung für Mac OS X, mit der das Adressbuch synchronisiert werden konnte, ohne die Daten auf Apples Servern (damals noch über .Mac bzw. MobileMe) speichern zu müssen. Das war 2008 – inzwischen ist Fruux ein plattformübergreifendes Cloud-Angebot, das Adressbuch, Kalender und Aufgaben über Systemgrenzen hinweg synchronisiert.
Nicht jede Plattform unterstützt von Haus aus die Protokolle CalDAV und CardDAV auf denen Fruux aufsetzt, ausgerechnet Android bietet diese offenen Standards nicht direkt an, über entsprechende PlugIns kann man aber auch seinem Android-Smartphone oder -Tablet die nötigen Protokolle beibringen. Die Einrichtung eines Accounts ist schnell erledigt und auch die Anbindung der einzelnen Clients wird Schritt für Schritt erläutert und ist eine Sache von wenigen Minuten. Man kann dabei für jeden Client ein eigenes Passwort vergeben.
Neben dem kostenlosen Basis-Account, der die Synchronisation von bis zu 3 Geräten erlaubt, bietet Fruux auch einen Pro-Account für 4 Euro im Monat an, der neben der Synchronisation von bis zu 10 Endgeräten auch zusätzliche Features zum Teilen von Terminen und Kalendern bietet. In Vorbereitung ist auch ein Team-Account.
Der in Deutschland ansässige Anbieter verspricht für die Zukunft regelmäßige Produkt Updates, regelmäßige Backups und SSL-Verschlüsselung. Sicherheit und Datenschutz ist ein Thema auf das man bei Fruux sehr viel wert legt: Datensicherheit hat laut eigener Aussage Vorrang vor der Implementierung neuer Features. Eigene Server betreibt Fruux aber nicht, als Basis für den Server wird auch hier auf die Amazon Web Services gesetzt.
Auf jeden Fall bleibt es wie bei jedem Cloud-Service eine Vertrauensfrage, wem man seine persönlichen Daten anvertrauen möchte und wem nicht.
Quellen: Fruux via The Next Web
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