Der Google-Chef Eric Schmidt hat klargestellt, dass sein Unternehmen aktuell keine Pläne hat, Android und Chrome OS künftig zusammenzulegen. Er reagierte damit auf entsprechende Spekulationen, die nach dem Abgang von Andy Rubin als Android-Chef aufkamen, weil der Chrome-Chef Sundar Pichai künftig auch für das mobile Betriebssystem zuständig ist.

Google: Android & Chrome OS werden nicht zusammengelegt – Überlappung möglich

Nach Angaben der Nachrichtenagentur Reuters, sagte Schmidt, dass man Android und Chrome OS nicht vereinen will, auch wenn die aktuellen personellen Veränderungen dies vielleicht vermuten lassen. Es könne aber Überlappungen bei den beiden Produkten geben. Hintergrund der Überlegungen von externen Beobachtern ist der Umstand, dass schon seit Monaten Spekulationen umhergeistern, wonach Chrome eine Laufzeitumgebung für Android-Anwendungen bekommen könnte.

Denkbar wäre in diesem Zusammenhang auch, dass Chrome OS künftig als einheitliche Plattform für Smartphones, Tablets und Chromebooks dienen könnte. Bei Smartphones geht der Trend zu HTML5-basierten Apps (siehe Firefox), weshalb Chrome OS als leichtgewichtige Plattform für das künftig nur noch als eine Art Interface- bzw. App-Umgebung funktionierende Android dienen könnte. Auf diese Weise würden die verschiedenen Gerätetypen jeweils mit einer einheitlichen Plattform laufen, um entsprechende Synergien zu nutzen. Bei Ubuntu geht man derzeit ähnliche Wege und Firefox OS ist vor allem deshalb bei seinen Förderern unter den Netzbetreibern so beliebt, weil es dank der Umsetzung von Apps auf HTML5-Basis die Entwicklung und die einheitliche Gestaltung über verschiedene Plattformen hinweg ermöglicht.

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  • http://blog.gonline.at Georg S.

    Ich dachte Eric Schmidt ist seit einiger Zeit nicht mehr Google-Chef sondern Verwaltungsrat-Vorsitzender.

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