Mit einem neuen Video möchte uns das Google Glas-Team aufzeigen, wie man die Brille im Alltag nutzen kann, bzw wie gut das jetzt auch schon funktioniert.

Google Glass: 20 Beispiele für die Nutzung im Alltag

Genauer gesagt konzentriert man sich in dem Clip auf die Google Search. Dazu muss man vielleicht wissen, dass sich Google bei seiner Suche gerne und oft auf den Bord-Computer des Raumschiffs Enterprise beruft. Die Art, wie man dort mit dem Computer kommuniziert und stets präzise Ergebnisse erhält, ohne eine Tastatur zur Eingabe zu benötigen – so sieht für Google der perfekte Assistent aus und im Video sieht man, dass Google zumindest in kleinen Schritten exakt in diese Richtung unterwegs ist.

Es werden die üblichen Dinge abgefragt: Dollar in Pfund umrechnen, wie hat das Team XY gestern gespielt, was heißt Satz X in Sprache Y usw. Darüber hinaus sehen wir, dass man sich zudem nicht nur problemlos bei der Google-Datenbank bedienen kann (mit wem verabredet sich Ryan Gosling derzeit, zeig mir Bilder von Hunde-Babies), sondern das auch unter technisch nicht immer einwandfreien Gegebenheiten funktioniert. Wenn mal jemand in eure Frage reinquatscht, ihr euch undeutlich ausdrückt oder im fahrenden Auto unterwegs seid – Google Glass scheint dennoch in der Lage zu sein, die Frage zu verstehen und die passende Antwort geben zu können.

Das Video ist erfrischend wenig aufpoliert. Es ist also nicht diese Hochglanz-Action, in der man uns zeigt, was für ungewöhnliche Videos man beispielsweise auf einer Ski-Piste macht. Stattdessen sehen wir, wie wir die Brille in alltäglichen Situationen nutzen können. Im Supermarkt, oder wenn wir gerade beim Bier eine Wette laufen haben – oder gerade einen Menschen anderer Nationalität treffen, den wir in seiner Heimatsprache nach dem Weg fragen können. Das zeigt mir zumindest, dass wir hier noch gar nicht voll abschätzen können, was alles machbar sein wird und wie sehr diese Brille unseren Alltag beeinflussen könnte. Es geht zumindest weit darüber hinaus, schnittige Videos zu machen oder heimliche Fotos vom Gegenüber. Schaut euch den Clip am besten an:

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  • Jonas_D

    Hoffentlich bekommt das Google mal auf die Reihe, dass die Dinger gerade auf der Nase sitzen. Ich hab bis jetzt noch keinen einzigen Google-Glasses Anwender gesehen, bei dem es nicht schief aussah. Das wird wohl an der ungleichen Gewichtsverteilung liegen oder daran, dass das Prisma sich zu schlecht zum Auge des Users einstellt. Eigentlich müssten Optike das Teil im Angebot haben, die die Brille mit ihren Fachkenntnissen optimal fürs auge ausrichten.

    Wie schädlich ist Google Glasses eigentlich fürs Auge? Weiß man noch nicht, ne? ;-)

    Ich muss bei Google Glasses an (Prism-Technology)² denken. ^^

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