Auf der zurueckliegenden Google I/O 2013 Konferenz konnten wir nicht nur Google Glass ausfuehrlich ausprobieren, wir haben auch eine Moeglichkeit gefunden um euch zu zeigen, was man durch die “Brille” sieht. MyGlass ist das Zauberwort!

Google Glass Kurztest auf der Google I/O 2013 [Video]

Wie stellt man eigentlich ein Stueckchen Hardware vor und testet dieses, wenn es so gut wie keine Moeglichkeit gibt den Lesern bzw. Zusehern die fundamentalen Features auch wirklich zu zeigen? Ein Smartphone, Tablet oder Ultrabook machen dies mehr als einfach. Dickes Display vor die Kamera halten und abfilmen. Bingo! Aber bei Google Glass und seinem winzigen Display wird die ganze Kiste schon ne Ecke komplizierter, denn dieses Screen kann man mal eben gar nicht abfilmen.

Lesenswert: Google Glass angetestet – Erwartungen erfuellt

Und genau deshalb geht ein dickes Dankeschoen an Jens von Giga, denn der hat beim Fruehstueck im Moscone Center Steve Potell kennengelernt! Der hatte nicht nur gerade eben sein Exemplar abgeholt, er konnte uns mit Hilfe der MyGlass App auch zeigen, was der Traeger von Google Glass da so vor sich sieht:

Wer jetzt noch nach der Qualitaet der mit Google Glass geschossenen Fotos und Videos fragt, auch die hat uns Steve zur Verfuegung gestellt und somit koennt ihr auch Jens in Aktion sehen!

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und hier das passende Video, welches auf Glass absolut ruckelfrei lief (nimmt uebrigens in 720p auf)

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  • Fered

    Kann man die Videos nicht ordentlich einbinden?

    • http://www.mobilegeeks.de/ Sascha Pallenberg

      verdammt. warum wollte das denn nicht. Ist nun gefixt

  • Lazerda

    Je öfter ich Demonstrationsvideos sehe, desto mehr würde ich mir wünschen diese “Brille” anstelle von Berührung und Stimme über einen kleinen Bluetooth Stick mit Trackball steuern zu können.

    • Andreas Pfaffinger

      Oder eine Uhr mit Touchoberfläche. Oder einen Aufkleber den man überall hin kleben kann. Oder ein Stück Stoff mit Touchoberfläche das wie Klettverschluss auf anderem Stoff haftet. Oder einen Ring mit nem kleinen Trackball…. oh ich hätte so viele Ideen

      • Lazerda

        Egal ob deine Vorschläge eher ironischer Art oder ernst gemeint sind, erfordern sie im Gegensatz zu meiner Idee alle ein Hinsehen, was bei einer Brille welche zur Fokosierung eines anderen Objekts dient kontraproduktiv wäre.
        Beispiel:
        Du möchtest ein Video von deiner Tochter machen und versuchst beispielsweise den Zoom über eine Touchuhr zu bedienen ohne auf die Uhr zu sehen.

        • Andreas Pfaffinger

          Ne, ne – das war schon ernst gemeint. Ich fände so was klasse.
          Ich sehe auch keinen Grund warum man auf die Uhr sehen sollte. Man hat ja den Bildschirm im Auge… Ich meine da eher eine Steuerung wie z.B. bei unseren guten alten Notebooks. Nur mit einem Touchpad am Arm und dem Bildschirm im Auge…

          • Lazerda

            Sorry war mir nicht ganz sicher, dennoch wäre es eben so, dass man die eine zur anderen Hand führen müsste und dabei einfach mehr Bewegung im Spiel wäre, weshalb mir meine Ideee in der Theorie sympatischer erscheint.

          • Andreas Pfaffinger

            Ich sehe auch keinen Nachteil in deiner Idee. Hatte meine Ideen auch eher ergänzend gemeint. Ich bin schon gespannt welches Ökosystem sich um google glas herum entwickelt. :-)

          • Lazerda

            Unbedingt, die Möglichkeiten sind vielfältig, vielleicht eine Kopfstütze als Bildstabilisator ;)

  • gate057

    Vor ein paar Tagen kam ja die Frage auf, was das größere Gadgets oder Zukunft haben wird… unabhängig vom Hersteller verwende ich mal die Namen Glass vs. iWatch…vom Alltagsgebrauch sehe ich die iWatch vorne, weil doch sehr viele eine Uhr tragen und daher eine neue Watch keine Umstellung für viele sein wird…bei Glass sieht es anders aus, für Brillenträger weniger eine große Sache, für den der keine Brille trägt, könnte das ganze anders wieder aussehen.

    Jetzt mal wirklich ganz neutral und unabhängig von Hersteller, OS und Sicherheit Faktoren, was ist letztendlich Alltags tauglicher und eine Begründung dazu wäre auch Nett.

    • Andreas Pfaffinger

      Diese Uhren gibts schon seit einiger Zeit ( http://getpebble.com/ http://www.imsmart.com/de …) und ehrlich, ich kenne niemanden der sich so ein Teil ums Handgelenk bindet. Darüberhinaus kenne ich keinen Jugendlichen der eine Uhr trägt. Eigentlich kenne ich niemanden unter 25 der noch eine Uhr trägt und nur ganz wenige in meinem Alter (>30) die technikbegeistert sind und eine Uhr tragen.

      Zu google glas: Nur 36.9 Prozent aller Personen in Deutschland tragen weder Brille noch Kontaktlinsen. Nur für die wäre es also eine echte Umstellung.
      Was aber für mich ein echtes Plus von glas ist: Man kann damit, ohne “peinlich” aufs Handy zu starren, auch als Fußgänger oder als Radfahrer durch große Städte, Flughäfen, etc. navigieren. Ich wohne in Köln (noch nicht so lange) und wenn ich da als Fußgänger eine bestimmte Straße oder Hausnummer suche, ist es schon etwas unangenehm mit dem Handy in der Hand rumzulaufen. Man kommt sich im Moment eher vor wie ein Tierschützer der ein markiertes Wildtier mit einem Peilgerät anpeilt als ein “cooler” Smartphoneuser…

      • Gast

        Das ist so nicht korrekt. Da Kontaktlinsenträger sich meist Kontaktlinsen besorgen, um extra KEINE Brille zu tragen, sollte das dir deinen Fehler in deiner Auflistung sichtbar machen. Du musst also die Kontaktlinsenträger und Brillenträger trennen. Denn für Kontaktlinsenträger wäre es wieder eine erneute Umstellung, die oft nichtmal gewünscht ist, wenn man schon Geld ausgab bisher, um Brillen zu vermeiden.

        • Andreas Pfaffinger

          Gut, die 3,7% hab ich unterschlagen. Dann sinds halt nur noch 47.650.498 Deutsche die sowieso schon ne Brille tragen und denen deshalb der Umstieg wenig ausmachen würde. ;-)

          • Gast

            Da kommt aber noch mehr dazu. Z.B. sind bei dir viele Leute in der Statistik die nur eine Lesebrille haben. Vor allem bei weitsichtigen kann es dann Probleme geben das Display direkt zu lesen. Also so leicht klappt das mit so einer einfach zusammengefassten Statistik nicht.

            Die letztendliche Frage ist ja, ob man Glass für irgendetwas nützliches einsetzen kann (ausserhalb Museum, Führungen, Reperaturanleitungen,…) , so das es einen Sinn macht sich damit optisch zu verändern. Es müsste schon ein deutlicher Vorteil gegenüber einem Smartphone entstehen für einen Durchbruch im Massenmarkt, für Geeks reichts ja immer, die kaufen fast alles. Man darf gespannt sein. Lustig wirds alle male, wenn jeder der an dir vorbeikommt mal als Scherz “ok glasses ” plus einen befehl sagt :-)

          • gate057

            Dennoch wurde letztendlich nicht besprochen wie Alltagstauglich das Glass wirklich ist und zu den Thema Statistik, schön das man dies Lesen kann, diese haben aber im Alltag gerade wenn es z.b. um Gadget geht wenig Aussagekraft. Auch hat man hier wohl vergessen wie viele ein bestimmtes alter schon überschritten hat und ein solches Gadget nicht gerade in Frage kommt.

            Daher möchte ich gerne noch mal die Frage stellen und jetzt mal wirklich Ernst gemeint, was wird im Alltag eher platz finden, eine iWatch oder Glass.

          • Andreas Pfaffinger

            Was macht man mit der mobilen Technik heute denn hauptsächlich?

            ICH nutze es zur Kommunikation, lesen und zum navigieren.
            In keinem meiner drei Hauptbetätigungsfelder bringt eine Uhr mit Display einen Vorteil gegenüber einem Smartphone. Zum einen ist der Display zu klein und zum anderen unterscheidet sich die Nutzung einer Uhr von der Nutzung eines Smartphones im Endeffekt nur in einer 180° Handdrehung.

            Bei einem Headupdisplay der ins Auge gebeamt wird sieht das ganz anders aus. Damit hat man die Hände frei und ein ganz neues und anderes Display. Damit werden für mich mindestens 1/3 meiner am meisten genutzten mobilen Tätigkeiten deutlich komfortabel.

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