Timothy Jordan arbeitet für Google an Google Glass und hat beim SXSW-Festival in Austin erzählt, wie die Brille funktioniert und gezeigt, wie die Welt aus Sicht des Träger aussieht. Jetzt ist das Video zur Session von Google veröffentlicht worden.

Google Glass: Video erklärt Funktionsweise

Project glass is about our relationship to technology. It’s about technology that’s there when you want it but out of the way when you don’t

Mit diesen Worten erklärt Jordan die Philosophie und das Anliegen, welches sich hinter Google Glass verbirgt. Weiter sagt er, dass wir – je mehr wir Technik nutzen – den eigentlichen Augenblick aus dem Auge verlieren. Muss ich ein Foto mit meiner Cam, meinem Smartphone oder Tablet machen, hat das zumeist was Gestelltes. Vielleicht ist ein entscheidender Moment dann schon vergangen, weil ich beschäftigt bin damit, ein Smartphone zu entsperren, ewig lang die Galaxy Cam hoch zu fahren oder ein Tablet aus einer Tasche zu kramen.

Mit Google Glass lassen wir die Technik viel näher an uns heran – und sie steht uns dabei eben doch nicht im Weg. Das belegt auch das eingespielte Glass-Filmchen während der Session, welches erahnen lässt, welche unglaublichen Bilder wir zukünftig machen können. Das 50-minütige Video richtet sich – bzw die Session tat dies – an Entwickler, dementsprechend können wir (zumindest spreche ich da für mich) nicht immer viel mit dem notwendigen Code anfangen, der für eine App eingebunden werden muss.

Dennoch erfahren wir eine Menge über die Brille, beispielsweise auch, wie sich Apps wie Skitch, Gmail, Evernote etc unter Google Glass einbinden lassen und so bekommen wir jetzt bereits ein besseres Gefühl dafür, was wir mit der Cyberbrille alles bewerkstelligen können. Definitiv ein Video, in welches ihr reinschauen solltet!

Newsletter abonnieren

RSS-Icon Immer auf dem Laufenden bleiben? Dann abonniere unseren RSS-Feed!
  • Murdo09

    Ich frage mich ob es unbedenklich ist, den halben Tag mit dem Ding herum zu laufen und sich von WLAN, Mobilfunk und Bluetooth das Hirn grillen zu lassen. Handys soll man ja möglichst auch nicht immer am Körper tragen und es gab ja auch Studien, dass sich beim telefonieren die Region ums Ohr im Kopf durch die Strahlung erwärmt.

    • Zyz

      Nunja die Strahlung die Gegen den Körper gerichtet wird kann ja sehr gering sein. Sowas wird ja durch den SAR Wert angegeben. Man muss nur auf der Kopfseite ne Aluplatte bei den Sendern integrieren(haben die wahrscheinlich auch). So das die Strahlung nur vom Kopf weg strahlt und nicht in ihn hinein.
      Ansonsten sind die Wärmeemissionen durch diese Strahlungen wahrscheinlich sehr gering. Aber komplett erforscht ist sowas noch immer nicht.

    • http://twitter.com/Dr_Tobias_House Dr. Tobias House

      In einem Zeitalter, in dem elektronische Geräte in unvorstellbaren Mengen, ständig um uns herum arbeiten, macht es wohl kaum einen unterschied ob jetzt eine microgroße Strahlendosis in unser Hirn schwappt! Strahlung erhöht Krebsgefahr? Ich sag euch mal was: So ziemlich ALLES erhöht die Gefahr Krebs zu bekommen. Jedes zweite Lebensmittel, jede nicht vorhandene Aktivität, jedes chemische Erzeugnis, welches unseren Körper berührt! Ich denke unser Gehirn wird von Google Glass was Strahlung angeht, durchaus verschont bleiben!

  • Lazerda

    Das macht Hoffnung, dass man irgendwann in der Zukunft nicht nur durch ein Heer von Handy und Digi Cams hindurch das DM Konzert mitverfolgen kann und ich schau bei meiner Größe über alle hinweg. YES!

  • http://www.facebook.com/projekt.golddna Projekt Gold-dna

    Mal eine etwas andere Sicht durch die rosa Brille der Realität:

    http://www.gold-dna.de/updatejan13.html#up376

    Gruß

Trackbacks & Pingbacks