François Beaufort dürfte allein ein Begriff sein, die sich intensiver mit Google und vor allem Chrome auseinandersetzen. Immer wieder nämlich ist es Beaufort, der mit seinen Entdeckungen dafür sorgt, dass wir über geplante Änderungen bei Chrome bereits im Vorfeld erfahren.

Google stellt Leaker François Beaufort ein

Wie er das macht? Er dreht den kompletten Chromium-Code auf links und stellt so fest, was uns künftig für Features ins Haus stehen. Das ist auch Google selbst logischerweise nicht entgangen und so hat man beschlossen, den Code-Fuchs kurzerhand einfach einzustellen. Ab sofort wird er also dafür bezahlt, dass er sich mit dem Chrome-Code auseinandersetzt.

Das ist gleich für mehrere Seiten eine gute Nachricht: Für ihn natürlich – es gibt sicher schlechtere Arbeitgeber als Google – aber auch für jeden anderen, der es ihm gleich tun möchte und intensiv nach Spuren sucht, was künftige neue Optionen angeht. Immerhin sehen wir ja nun, dass aus diesem Interesse eine spannende Job-Offerte werden kann. Google selbst kann sich natürlich auch darüber freuen, dass so ein pfiffiges Kerlchen sich anwerben lässt und nun offiziell zur Google-Mannschaft gehört.

Wenn es für irgendjemanden nicht ganz so positiv sein dürfte, dann vielleicht noch am ehesten für uns, die wir uns über seine Leaks stets gefreut haben und immer gierig seine News aufgesogen haben. Die Zeiten der Beaufort-Leaks sind nämlich somit natürlich Geschichte. Als Teil des Teams wird er uns künftg sicher nicht mehr solche Einblicke liefern, sondern nur noch das preisgeben dürfen, was die Google-Leitung abnickt.

Dennoch gönne ich François Beaufort dieses Arrangement, mit dem er für seine wachsamen Augen belohnt wird. Wir als Berichterstatter und Chrome-Fans müssen uns jedoch damit anfreunden, dass es diese Art Leaks von ihm nun nicht mehr geben wird. Trotzdem: Alles Gute bei Google, Monsieur Beaufort!

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  • SebastianMauer

    Hmmm…wie kann mann bei OpenSource Projekten bitte etwas “leaken”, nur weil nicht jeder den Sourcecode lesen kann? Die Informationen sind ja nicht unter verschluss.

    • Oettinger

      “Der Begriff Leak (engl., Leck, Loch, undichte Stelle) bezeichnet im Allgemeinen die inoffizielle Veröffentlichung von Informationen, die nicht zu diesem Zweck vorgesehen waren”
      Passt doch, er veröffentlicht Infos, die so von Google noch nicht offiziell bekannt gegeben werden sollten.
      Und wenn es so einfach wäre aus dem Code etwas herauszulesen – es soll ja noch mehr Programmierer auf dem Planeten geben die das “eigentlich” können müssten :)

      Regards

      • SebastianMauer

        Die gibt es auch…wühlt nur nicht jeder den ganzen Tag im Chromium Code rum. So wie ich das verstanden habe war/ist François schon länger Contributor bei dem Projekt. Ich finde den Begriff Leak in diesem Kontext immer noch etwas unglücklich gewählt.

        • Phreeze

          Sonst kein problem heute ?

  • Lazerda

    Sind Beaufort-Leaks “Windlöcher” ;)

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