Beim GTC-Event von NVIDIA präsentierte das Unternehmen mit der Kayla Plattform ein Instrument für Developer, auf dessen Basis sie für Tegra 5 und 6 entwickeln sollen.

GTC: NVIDIA stellt Kayla Developer Plattform vor [Video]

Bei dieser Plattform arbeiten ein Tegra 3-Chip und ein nicht näher bezeichneter Kepler-Grafik-Chip zusammen und sollen so die Logan-SoCs simulieren, also den 2014 erscheinenden Tegra 5. Bei der Keynote des NVIDIA-Events lief diese Kombination aus Kepler-GPU der nächsten Generation und aktuellem Tegra-Chipsatz auf einem Mini-PC, auf welchem darüber hinaus Ubuntu eingesetzt wurde.

Jen-Hsun Huang sprach von Ultra-Low-End-Komponenten, die hier eingesetzt werden, um die Logan-Plattform zu emulieren. Der verwendete Tegra 3 beeindruckt jetzt natürlich mit seinen Cortex-A9-Kernen niemanden mehr, aber durch die Kepler-GPU sollen die Entwickler bereits ab Juni – dann steht Kayla bereit – an die CUDA-Technologie und den Tegra 5 heranführen. Das ist in sofern spannend, als man bei NVIDIA OpenGL ES 3.0 komplett überspringt. Beim Tegra 4 wird OpenGL ES 2.0 eingesetzt, auf der neuen Plattform dann bereits OpenGL 4.3, was den Entwicklern sehr viel mehr technische Möglichkeiten an die Hand gibt. Was damit möglich wird, zeigt sich in dieser Grafik-Demo:

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