Auf den Tag genau vor einem Jahr war es soweit und der Musik-Streaming-Dienst Spotify ging in Deutschland an den Start. Zu dem Anlass haben die Schweden eine Pressemitteilung heraus gehauen, die uns ein paar Zahlen zu diesem Jahr aus deutscher Sicht liefern.

Happy Birthday, Spotify – seit einem Jahr in Deutschland

Spotify freut sich mittlerweile über 24 Millionen Nutzer weltweit und allein in Deutschland wurden in diesem einen Jahr satte 3 Milliarden Songs gehört. Ein Viertel dieser 24 Millionen Nutzer nutzt übrigens das Abo-Modell, bei dem ihr entweder 5 oder 10 Euro monatlich auf den Tisch legt. Aber weiter zu den deutschen Zahlen: Die 3 Milliarden Songs entsprechen etwa 16.000 Jahren Musik und es wurden über 33 Millionen Playlists angelegt – 90.000 pro Tag. Fairerweise muss ich dazu sagen, dass ich als eifriger Spotify-Nutzer schon mal allein für eine gefühlte Million dieser Playlists verantwortlich bin ;) Apropos Playlist: Anlässlich des ersten Geburtstages der deutschen Spotify-Version hat man eigens eine solche Playlist zusammengestellt mit 50 Songs.

Wer waren die Stars der deutschen Hörer? Cro, Sido, Kraftklub, Kay One und Marteria bei den deutschen Acts- spiegelt jetzt nicht so hundertprozentig meinen Musikgeschmack wider und auch international komme ich eher nicht auf meine Kosten: David Guetta, Flo Rida, Rihanna, Linkin Park und Eminem werden hier als Top-Stars genannt. Generell können wir festhalten, dass die Sparten Dance und Hip Hop in Deutschland ziemlich dick im Geschäft sind.

Ich kann es verkraften – bei 20 Millionen verschiedenen Songs ist zum Glück für jeden was dabei. Auch die Musikindustrie scheint dieses jüngste Kind der Branche in sein Herz geschlossen zu haben. Die Zitate klingen dementsprechend, wenngleich ich immer wieder darauf hinweise, dass sich dieses Modell scheinbar nicht für alle gleich gut rechnet. Gerade kleine Bands und Labels leiden nach wie vor darunter, dass Musik wie Streaming-Diensten konsumiert wird und nicht mehr klassisch erworben.

1-Jahr_spotify

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  • http://www.facebook.com/essmx Patrick Gamm

    Ich nutze Spotify mittlerweile auch im Abo. Hauptsächlich als Musikbackup für unterwegs und um neue Künstler kennen zu lernen oder um Musik neben meiner Hauptrichtung ungestört zu hören. Meine Lieblingsbands landen aber auch weiterhin als Datenträger gekauft im Regal, eben weil es zumeist kleinere/unbekanntere Bands und Labels sind.
    @Carsten Dieser Monat wird großartig mit den neuen Alben von Mesh und Depeche Mode. :-D

  • Timo B.

    Wann kommt denn nun endlich das vor Monaten in die Beta gestartete “spotify im Browser”?

  • http://www.facebook.com/people/Martin-Mueller/100000767817735 Martin Mueller

    wenn aber bekannte größen immer wieder fehlen wie zB xavier naidoo dann finde ich es schon schade wenn sich dieser umstand kaum ändert
    (hat er sich geändert? gibt es jetzt xavier? war lange nicht auf spotify)

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