Gute Nachrichten fuer alle User des wohl bekanntesten Custom ROM fuer Android. Die CyanogenMod Crew hat bekanntgegeben, dass man heute die Kamera App von CM 10.1 mit einem HDR Modus austatten will und fuer alle bekannten Plattformen ausrollt, die von CyanogenMod unterstuetzt werden.

HDR Modus Fuer CyanogenMod Kamera App kommt heute

Fuer ihre Version des HDR Modus nutzt das CM Team drei Bilder. Eines mit niedriger Belichtung, ein ausgeglichenes und ein ueberbelichtetes Bild. Die ganze Nummer muss dann natuerlich extrem schnell durchgeschossen werden, denn am Ende der Kapazitaet des Bildstabilisators sind oft noch einige Wackler uebrig.

Deshalb will ich auch mal ganz schwer bezweifeln, dass der HDR Modus fuer CM 10.1 auf allen unterstuetzten Plattformen gleich gut funktionieren wird, die unterschiedlichen Verschlusszeiten lassen dies einfach nicht zu.

Im Laufe des Tages sollte das Update draussen sein und von daher empfehlen wir euch immer mal wieder einen Blick auf den offiziellen Google+ Kanal von CyanogenMod zu werfen.

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  • Thomas Schmidt

    Das ist so geil. Im Grunde das letzte Ding, das CyanogenMod fehlt. Damit setzt sich CM erst recht von den mit schwachsinnigen Features aufgeblasenen Samsung-ROMs ab.
    Wenn mir Freunde erzählen, sie kaufen ein iPhone, weil das Samsung Galaxy S3 eine bunte Katastrophe ist, dann zeige ich ihnen CyanogenMod. Und sie sind angetan. Vielleicht sollte Samsung nicht den Geschmack von Koreanern weltweit ausrollen, sondern kulturelle Unterschiede beachten.

  • EisUrmel

    Das bei Smartphones unterschiedliche Verschlusszeiten aufgrund fehlender Blende unmöglich sind ist aber klar, oder?

    • Thomas Schmidt

      Erklär mal bitte.

      • EisUrmel

        HDR Wird erzeugt, wie oben schon richtig beschrieben, in dem Bilder verschiedener Belichtung übereinandergelegt werden. Bei Kameras mit mechanischer Blende ist das ganze auch kein Problem. Da wird das die Belichtungszeit über die Blende reguliert. Sie ist schlicht und ergreifend verschieden lange offen. Bei so kleinen Objektiven, wie zum Beispiel Smartphones, gibt es keine mechanische Blende. Daher ist das Ganze kein echtes HDR und vom Effekt her auch wesentlich weniger ausgeprägt Als man es vielleicht erwarten würde. Es ist bei Smartphones rein Softwaretechnisch umgesetzt, wie genau weiß ich aber auch nicht. Evtl. über Anpassung des ISO-Wertes? Trotzdem erreicht man in Situationen mit schlechter Beleuchtung oftmals bessere Ergebnisse als Mit Blitz.

        • Thomas Schmidt

          Smartphones haben eine Blende, aber die lässt sich, wie du schon sagst, nicht verstellen. Beim Galaxy S3 ist es z.B. f/2.6. Die Belichtungszeit allerdings lässt sich durch Einstellung vom Verschluss ändern. Der ist zwar elektronisch, aber trotzdem vorhanden. Weiterhin lässt sich die Empfindlichkeit (ISO) ändern. Für HDR reichen diese beiden Verstellmöglichkeiten vollkommen aus.

    • Xall

      Ein HDR Bild erstellt man üblicherweise durch eine Belichtungsreihe, nicht mit einer Blendenreihe (Ausnahmen bestätigen die Regel). Bei einer Blendenreihe ändert sich die Schärfentiefe zu stark um noch ein vernünftiges Tone-Mapping anwenden zu können.
      Die Belichtungszeit jeder Digitalen Kamera kann (für den Hersteller) problemlos über den Treiber gesetzt werden.

  • Andreas G.

    Habs gerade mal mit einem Nexus S ausprobiert.
    Eher nicht zu empfehlen es sei denn man arbeitet mit einem Stativ.

    Beim Galaxy Nexus oder Nexus 4 hingegen dürfte es kaum ein Problem sein da beide auch im Stock ROM diese Funktion haben.

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